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Erstellt am 30.01.2020

Autofahren: Ohne Grobfahrlässigkeitsschutz kann es teuer werden

Wer einen Stopp rollend überfährt oder ein Rotlicht übersieht, handelt grobfahrlässig. Und das bedeutet, dass die Versicherung bei einem Unfall die Leistungen kürzen kann. Mit einem Grobfahrlässigkeitsschutz schützen sich Autofahrerinnen und Autofahrer vor schwerwiegenden finanziellen Folgen.

Peter Müller war müde und hatte es eilig, nach Hause zu kommen. Da passierte ihm dieser schlimme und im Nachhinein unverständliche Fehler: Beim Stopp-Schild blickte er nur kurz nach links und nach rechts und bog ab, ohne sein Auto zum Stillstand zu bringen. Die korrekt entgegenfahrende E-Bike-Fahrerin hat er deshalb zu spät gesehen. Obwohl die Frau abgebremst hatte, kam es zu einer Kollision mit dem Auto. Sie erlitt mittelschwere Verletzungen und musste ins Spital gebracht werden. Für Peter Müller war der Unfall ein Horror. Nach dem ersten Schock gab er den Schaden seiner Autohaftpflichtversicherung an und dachte, damit sei der Fall – zumindest aus finanzieller Sicht – erledigt. Doch Peter Müllers Verhalten war grobfahrlässig und die Versicherung hat damit das Recht, einen Teil der entstandenen Kosten zurückzufordern. 

Was heisst Grobfahrlässigkeit im Strassenverkehr?

Unter Grobfahrlässigkeit versteht man ein Verhalten, bei dem eine Person ihre Sorgfaltspflicht deutlich vernachlässigt und dadurch einen Schaden verursacht. Im Strassenverkehr sind dies Unfälle, die in die Kategorie «Das darf nicht passieren!» oder «Wie kann man nur!» gehören. Dies im Unterschied zur einfachen Fahrlässigkeit, die auf eine spontane, kurze Unachtsamkeit zurückzuführen ist und zur Sorte «Das kann ja mal passieren» zählt. Konkret wird zum Beispiel folgendes Verhalten als grobfahrlässig eingestuft:

  • Rollendes Überfahren eines Stopps (ohne Halt)
  • Überfahren eines Rotlichts
  • Tippen einer Nachricht auf dem Handy
  • Essen während des Autofahrens
  • Zu schnelles Fahren

Welches sind die finanziellen Folgen eines grobfahrlässig verursachten Autounfalls?

Laut Gesetz kann die Autoversicherung bei Grobfahrlässigkeit Regress einlegen. Das heisst, dass sie von der Autofahrerin oder vom Autofahrer einen Teil der Kosten für den Schaden zurückverlangen kann. Da die Begriffe Grobe Fahrlässigkeit und Einfache Fahrlässigkeit im Gesetz nicht genau definiert sind, muss die Zuordnung im Zweifelsfall juristisch geklärt werden. Peter Müller, der durch einen Rollstopp einen Unfall verursacht hat, muss aber mit einem Regress rechnen – ausser er hat als Zusatzversicherung bereits einen Grobfahrlässigkeitsschutz abgeschlossen.

Wie kann man sich bei Grobfahrlässigkeit vor den finanziellen Folgen schützen?

Mit einem Grobfahrlässigkeitsschutz schützen sich Autofahrerinnen und Autofahrer vor finanziellen Folgen, falls sie grobfahrlässig einen Unfall verursachen. Der Abschluss dieser Zusatzversicherung, die von fast allen Der Link öffnet sich in einem neuen Fenster Autoversicherungen angeboten wird, lohnt sich aus folgenden Gründen:

  • Die Versicherung bezahlt den gesamten Schaden (siehe Ausnahmen)
  • Die Kosten für diese Zusatzversicherung sind verhältnismässig gering
  • Der Grobfahrlässigkeitsschutz erstreckt sich auf alle Personen, die das Fahrzeug lenken

Vom Grobfahrlässigkeitsschutz ausgeschlossen sind Unfälle, die auf massiv zu schnelles Fahren oder auf Fahrunfähigkeit (zum Beispiel bei Fahren unter Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss) zurückzuführen sind.

Auf einen Blick

  • Unfälle aus Grobfahrlässigkeit sind keine Seltenheit
  • Ohne Zusatzversicherung werden Sie zur Kasse gebeten
  • Ein Grobfahrlässigkeitsschutz kostet verhältnismässig wenig und schützt Sie vor möglicherweise beträchtlichen Kosten

Wie kann man den Grobfahrlässigkeitsschutz integrieren?

Ein Unfall infolge grobfahrlässigen Verhaltens kann allen passieren, die mit dem Auto unterwegs sind. Mit einem Grobfahrlässigkeitsschutz schützen Sie sich zumindest vor den finanziellen Folgen. Prüfen Sie deshalb, ob in Ihrer aktuellen Versicherungspolice ein Grobfahrlässigkeitsschutz integriert ist.

Der Abschluss eines Grobfahrlässigkeitsschutzes wie ihn die PostFinance Autoversicherung bietet, lohnt sich sowohl bei einem Neuabschluss als auch beim Wechsel der Versicherung. 

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