Marktüberblick: Aktienmarktrallye geht in die nächste Runde

Die Euphorie der Anleger treibt die weltweiten Aktienmärkte weiter auf neue Höchststände. Beliebt ist, was eine gute Rendite verspricht, ungeachtet der damit verbundenen Risiken. Davon profitieren Schwellenländeraktien genauso wie Unternehmensanleihen. Gleichzeitig führen gestiegene Inflationserwartungen zu Werteinbussen bei Staatsanleihen.

  • Gestiegene Inflationserwartungen lassen die Zinsen in den USA ansteigen. Gleichzeitig halten sich die Risikoaufschläge auf Unternehmensanleihen auch zu Jahresbeginn auf erstaunlich tiefen Niveaus.

    Indexierte Wertentwicklung von Staatsobligationen in Franken

    100 = 01.01.2021

    Diese Grafik stellt die Wertentwicklung von Staatsobligationen in Schweizer Franken aus der Schweiz, den USA und Deutschland dar. Die jüngste Euphorie getrieben durch eine bessere Konjunkturlage und die Aussichten auf eine baldige Kontrollierbarkeit der Corona-Pandemie schwappte auch auf die Anleihenmärkte über. So waren sichere Staatsanleihen weniger gefragt, gestiegene Inflationserwartungen führten zuletzt zu weiteren Werteinbussen.
    Quelle: SIX, Bloomberg Barclays

    Joe Bidens Pläne für ein drittes Stimulus-Paket in Höhe von 1,9 Billionen US-Dollar lassen Anleger auf einen weiteren Erholungsschub für das US-Wirtschaftswachstum hoffen. Als Folge sind die impliziten Inflationserwartungen im Obligationenmarkt jüngst deutlich über den fünfjährigen Durchschnitt von 1,8 Prozent gestiegen, und ein leichter Zinsanstieg konnte trotz weiterhin starken Interventionen der US-Zentralbank Federal Reserve nicht verhindert werden. Aus Sicht eines Schweizer Investors hat dies zu einem Renditeverlust von knapp 2 Prozent bei 10-jährigen US-Obligationen geführt. Ebenfalls Einbussen verzeichnen mussten Schweizer und deutsche Anleihen – mit einem Minus von 2 Prozent bzw. 1,5 Prozent seit Anfang Jahr.

    Entwicklung der 10-jährigen Verfallsrenditen

    In Prozent

    Die Grafik bildet die Entwicklung der Renditen auf 10-jährigen Staatsobligationen der Schweiz, der USA und Deutschlands ab. 10-jährige Verfallsrenditen sind ein wichtiger Massstab für die Zinsentwicklung. Langfristig weisen diese einen starken Abwärtstrend auf. Jüngst gestiegene Inflationserwartungen führten zu höheren Renditen bei amerikanischen und britischen Anleihen. Schweizer und deutsche Verfallsrenditen bleiben auf ähnlichen Niveaus.
    Quelle: SIX, Bloomberg Barclays

    Die gestiegenen Inflationserwartungen haben zu höheren Renditen von Staatsanleihen insbesondere in den USA und Grossbritannien geführt. Während sich die Verfallsrendite auf 10-jährige US-Obligationen weiterhin leicht über 1,1 Prozent bewegt, haben langfristige Obligationen mit einer Laufzeit von 30 Jahren erstmals wieder eine Rendite von 2 Prozent erzielt. Ebenfalls ein starker Renditeanstieg war bei britischen Obligationen zu beobachten, diese sind seit Jahresbeginn um fast 40 Basispunkte auf knapp 0,5 Prozent gestiegen. Italien schert von diesem Trend aus. Nachdem es dort im Januar zu einer Regierungskrise gekommen war, scheint nun, zumindest vorläufig, eine Lösung mit einer Expertenregierung unter dem ehemaligen EZB-Präsident Mario Draghi gefunden zu sein. Prompt sank die Verfallsrendite auf italienische 10-jährige Anleihen auf unter 0,5 Prozent.

    Risikoaufschläge von Unternehmensobligationen

    In Prozent

    In dieser Darstellung ist die Differenz zwischen den Verfallsrenditen von Staats- und Unternehmensobligationen in US-Dollar, Euro und Franken abgebildet. Diese Risikoaufschläge, auch Spreads genannt, sind im letzten März sprunghaft angestiegen. Damit mussten risikobehaftete Schuldner im Vergleich zu sicheren Staatsemittenten bei der Kreditaufnahme höhere Zinsen zahlen. Auch im neuen Jahr haben sich die verlangten Risikoaufschläge auf Unternehmensobligationen weiter reduziert. Ausschlaggebend hierfür ist das Versprechen der Geld- und Fiskalpolitik auch weiterhin grosszügig zu bleiben.
    Quelle: Bloomberg Barclays

    Die positive Stimmung am Markt zeigt sich deutlich an den verlangten Risikoaufschlägen auf Unternehmensobligationen. Auch im Februar reduzierten sich diese Aufschläge weiter, da Investoren auf der Suche nach Rendite immer weniger nach dem Risikoprofil der Anlagen differenzieren. Für amerikanische und deutsche Unternehmensobligationen wird am Markt aktuell ein Risikoaufschlag von weniger als 1 Prozent verlangt. Bei Schweizer Unternehmen wird das Risiko gar noch geringer bewertet. Ausschlaggebend hierfür ist das Versprechen der Geld- und Fiskalpolitik, auch weiterhin grosszügig zu bleiben.

  • Auch im Februar setzen die weltweiten Aktienmärkte ihre euphorische Rekordjagd fort. Dies lockt viele neue Anleger in den Markt. Mitunter führt dies aber auch zu aussergewöhnlichen Kursbewegungen bei Einzeltiteln.

    Indexierte Aktienmarktentwicklung in Franken

    100 = 01.01.2021

    Diese Grafik stellt die Wertentwicklungen der Aktienmärkte Schweiz, Welt und Schwellenländer in den zurückliegenden zwölf Monaten in Franken dar. Die phänomenale Erholungs-Rallye der letzten Monate an den Aktienmärkten schien zunehmend von der aktuellen wirtschaftlichen Realität entkoppelt. Die amerikanische wie auch die Schweizer Börse haben bereits wieder ihr Vorkrisen-Niveau erreicht, aber auch die Schwellenländerbörsen haben eine steile Erholung verzeichnet. Diese setzt sich zu Beginn des Jahres 2021 fort. In den ersten Wochen des neuen Jahres jagt ein Höchststand den nächsten.
    Quelle: SIX, MSCI

    Die Rallye an den Aktienmärkten nimmt kein Ende – sie legt im Februar sogar noch an Tempo zu. Allen voran Schwellenländeraktien setzten seit Anfang Jahr zu einem regelrechten Sprung an und legten in Franken gemessen stolze 11 Prozent zu. Ausschlaggebend hierfür war die starke Entwicklung am chinesischen Aktienmarkt, der ein neues Fünf-Jahres-Hoch erreicht hat. Aber auch der US-Aktienmarkt bleibt euphorisch. Dies zeigt sich nicht nur an neuen Höchstständen, sondern auch an einem beeindruckenden Anstieg der Anzahl Aktionäre, die neu in den Markt drängen. Bisweilen führt dies aber auch zu aussergewöhnlichen Kursbewegungen einzelner Titel, wie zuletzt bei der GameStop-Aktie, die innert weniger Tagen ihren Wert verzehnfachte, dann aber fast ebenso schnell wieder einbrach.

    Momentumstärke einzelner Märkte

    In Prozent

    Die Darstellung bildet die Momentumstärke von zwölf der wichtigsten Aktienmärkte weltweit ab. Das Momentum setzt einen laufenden 10-Tages-Durchschnitt zum Durchschnitt der letzten 240 Tage ins Verhältnis. Das Aufatmen der weltweiten Börsen im vergangenen Monat zeigt sich ebenfalls am positiven Momentum der einzelnen Märkte. Durchwegs bewegen sich diese nun wieder in stark positivem Territorium. An der Spitze liegen Korea, Taiwan, China und Kanada – alle vier oberhalb von einem Wert von 25. Schlusslicht bildet wie schon im Januar die Schweiz.
    Quelle: MSCI

    Die euphorische Stimmung zeigt sich auch an der Momentumstärke der einzelnen Länder. Derzeit weisen vier Länder – Korea, Taiwan, China und Kanada – einen Wert von über 25 auf. Kanadas Aktienmarkt, der länger als andere Märkte unter seinem Vor-Krisen-Niveau verharrte, setzte zuletzt ebenfalls zu einer Rallye an, was ihn auf ein neues Allzeithoch brachte. Das Schlusslicht bilden – erneut – britische und Schweizer Aktien. Erstere haben im letzten Monat aufgrund ihres Fokus auf Exportgüter unter der Aufwertung des Pfundes gelitten. Der eher konservative Schweizer Aktienmarkt ist in der aktuellen positiven Stimmung weniger gesucht.

    Kurs-Gewinn-Verhältnis

    Die Abbildung zeigt das Kurs-Gewinn-Verhältnis, abgekürzt KGV, für die Aktienmärkte Schweiz, Welt und Schwellenländer seit dem Jahr 2000. Das KGV ist während des Abverkaufs im letzten März in allen drei Aktienmärkten stark eingebrochen. Im Zuge der Erholungs-Rallye konnte es dann aber von den steigenden Kursen profitieren. Auch im Februar sorgten die stark steigenden Aktienkurse weltweit für einen weiteren Anstieg der Bewertungen.
    Quelle: SIX, MSCI

    Die starken Kursanstiege in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres trieben auch die Bewertungen der globalen Aktienmärkte noch weiter in die Höhe. Der weltweite Durchschnitt hat dabei ein Bewertungsniveau erreicht wie zuletzt während der Finanzkrise 2009. Berechnet man allerdings die rekordtiefen Zinsen mit ein, erscheinen die derzeitigen Bewertungsniveaus nicht mehr gar so extrem. Aufgrund der gestiegenen Risikofreude der Anleger konnten Schwellenländeraktien einen starken Kursanstieg verbuchen. In Franken gemessen legten diese seit Jahresbeginn rund 10 Prozent zu, was das Kurs-Gewinn-Verhältnis deutlich ansteigen liess. Schweizer Aktien hingegen sind vergleichsweise günstig bewertet, nachdem diese zuletzt nicht das Tempo anderer Märkte mitgegangen sind.

  • Nach einer kleinen Korrektur im Januar stabilisiert sich die Performance von Schweizer Immobilienanlagen wieder. Dennoch bleibt die Anlageklasse überbewertet.

    Indexierte Wertentwicklung von Schweizer Immobilienfonds

    100 = 01.01.2021

    Die Abbildung zeigt die indexierte durchschnittliche Wertentwicklung von kotierten Schweizer Immobilienfonds in den zurückliegenden zwölf Monaten. Seit dem Markteinbruch im März konnten sich diese zwar erholen, bewegten sich dann aber wochenlang seitwärts. Im November und Dezember letzten Jahres erlebten sie einen regelrechten Boom und konnten so auf das Jahr rund 10% Rendite erzielen. Im Januar kam es allerdings zu einer ersten, wenn auch nur leichten Korrektur mit Einbussen von 2 Prozent.
    Quelle: SIX

    Nach einem sehr guten Jahr 2020 mit einer beeindruckenden Rallye zum Jahresende drehte im Januar das Momentum und es kam zu einer ersten Korrektur bei indexierten Schweizer Immobilienanlagen. Kurzzeitig kam es zu Werteinbussen von 2 Prozent, seitdem stabilisierten sich die Kurse aber wieder und liegen aktuell nur noch leicht unter ihrem Niveau vom Jahresbeginn. Bei der kleineren Korrektur dürften der anhaltende Lockdown in der Schweiz und die damit verbundene Unsicherheit über den weiteren Ausblick eine Rolle gespielt haben.

    Aufpreis auf Schweizer Immobilienfonds und 10-jährige Verfallsrenditen

    In Prozent

    In dieser Abbildung ist die Verfallsrendite von 10-jährigen Schweizer Staatsobligationen und der Aufpreis auf den in Schweizer Immobilienfonds enthaltenen Immobilienobjekten seit dem Jahr 2000 zu sehen. Dieser Aufpreis, auch Agio genannt, ist mit der Erholung des Schweizer Immobilienmarkts zum Jahreswechsel wieder angestiegen. Auch eine erste Marktkorrektur im Januar hat die Höhe der Agios nur leicht reduziert.
    Quelle: SIX

    Nachdem die Jahresend-Rallye die verlangten Kursaufschläge auf indexierte Schweizer Immobilienfonds auf neue Höchststände von durchschnittlich 35 Prozent getrieben hat, wurde diesem Trend im Januar ein Ende gesetzt. Dennoch sind die Agios immer noch hoch. Nur im März des vergangenen Jahres lagen sie kurzzeitig noch höher. Da der 10-jährige Zins seit Anfang Jahr wieder leicht gestiegen ist, liegen die verlangten Agios weiterhin über dem fairen Niveau. Bei einer solchen Bewertung wären Preisrückschläge keine Überraschung.

    Leerstandsquote und Immobilienpreise

    100 = Januar 2000 (links) und in Prozent (rechts)

    Diese Grafik beinhaltet die Leerstandsquote von Schweizer Wohnimmobilien und die Preisentwicklung für Einfamilienhäuser, Mietobjekte und Wohnungen. Während Mietpreise und die Immobilienpreise von Wohnungen in den letzten fünf Jahren tendenziell abgenommen haben, steigen die Leerstandsquoten unvermindert an. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Zuge der Corona-Krise liessen die Leerstände weiter ansteigen. Besonders davon betroffen waren Mietwohnungen. Die Preise für Einfamilienhäuser sind derweil weiter angestiegen.
    Quelle: SNB, BfS

    Die Schweiz ist mit einem fortdauernden Lockdown in das neue Jahr gestartet. Um den Einbussen im Gewerbe wirtschaftlich entgegenzuwirken, hat die Stadt Zürich eine Unterstützung in Höhe von 20 Millionen Franken für Mietzinsbeiträge beschlossen. Dem Drei-Drittel-Modell der Stadt Basel folgend, übernimmt die Stadt Zürich ein Drittel des Mietzinses von betroffenen Gewerben, vorausgesetzt diese haben sich mit der Vermietung auf eine Reduktion von mindestens zwei Drittel des Mietzinses geeinigt. Auf diese Weise sollen Konkurse von Unternehmen vermieden werden, die aufgrund der Corona-Restriktionen schliessen oder starke Umsatzeinbussen in Kauf nehmen mussten.

  • Währungen

    Der Abwärtstrend des US-Dollars ist vorerst ausgesetzt, seit Jahresbeginn konnte die Währung sogar wieder etwas zulegen. Insgesamt zeigen sich die Wechselkurse aber stabil.

    WährungspaarKursKKPNeutraler BereichBewertung
    Währungspaar
    EUR/CHF
    Kurs
    1,08
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    1,18
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    1,09 – 1,26
    Bewertung
    Euro unterbewertet
    Währungspaar
    USD/CHF
    Kurs
    0,89
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    0,92
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    0,80 – 1,03
    Bewertung
    USD neutral
    Währungspaar
    GBP/CHF
    Kurs
    1,23
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    1,43
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    1,23 – 1,63
    Bewertung
    Pfund neutral
    Währungspaar
    JPY/CHF
    Kurs
    0,85
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    1,06
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    0,89 – 1,22
    Bewertung
    Yen unterbewertet
    Währungspaar
    SEK/CHF
    Kurs
    10,70
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    12,32
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    11,11 – 13,53
    Bewertung
    Krone unterbewertet
    Währungspaar
    NOK/CHF
    Kurs
    10,50
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    12,85
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    11,47 – 14,23
    Bewertung
    Krone unterbewertet
    Währungspaar
    EUR/USD
    Kurs
    1,21
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    1,28
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    1,11 – 1,45
    Bewertung
    Euro neutral
    Währungspaar
    USD/JPY
    Kurs
    104,76
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    86,72
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    71,29 – 102,15
    Bewertung
    Yen unterbewertet
    Währungspaar
    USD/CNY
    Kurs
    6,46
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    6,38
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    6,13 – 6,63
    Bewertung
    Renminbi neutral

    Seit Jahresstart hat der US-Dollar seinen Abwärtstrend unterbrochen, er konnte sogar leicht zulegen. Verlierer waren Währungen aus Schwellenländern. So verzeichnete beispielsweise der brasilianische Real und der koreanische Won Einbussen von 3 Prozent bzw. 2 Prozent gegenüber dem US-Dollar. Die vielversprechende wirtschaftliche Erholung in China hat derweil den Renminbi aufwerten lassen. Dieser wir bei knapp 6,5 pro US-Dollar gehandelt. Ebenfalls zulegen konnte jüngst das britische Pfund, dennoch ist es gegenüber dem Franken am unteren Ende des neutralen Bereichs. Insgesamt sind die Bewegungen am Währungsmarkt zuletzt aber verhalten ausgefallen.

    Gold

    Angesichts der aktuellen Risikofreude der Anleger erfährt Gold wenig Nachfrage. Das Edelmetall hat weiter an Wert eingebüsst.

    Indexierte Wertentwicklung von Gold in Franken

    100 = 01.01.2021

    Diese Darstellung zeigt die indexierte Wertentwicklung von Gold in Schweizer Franken im Jahresrückblick. Im Zuge der gestiegenen Unsicherheit im Markt aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus war Gold als «sicherer Hafen» sehr gefragt. Seit 1.1.2020 konnte die Anlageklasse rund 18% zulegen und ist damit weiterhin am renditestärksten. Nach dem Rekordhoch im August bewegt sich der Preis für die Feinunze aber überwiegend seitwärts. Seit Jahresanfang hat der Kurs für das Edelmetall weiter nachgegeben und bewegt sich in einem Band bei 1820 US-Dollar für die Feinunze.
    Quelle: Web Financial Group

    Seit Jahresbeginn hat Gold weiter leicht an Wert eingebüsst. Angesichts der euphorischen Stimmung an den Märkten ist dies keine grosse Überraschung, gilt das Edelmetall doch als Krisenanlage. Aktuell bewegt sich der Preis für eine Feinunze in einem Band bei 1'820 US-Dollar. Jüngst Schlagzeilen machte hingegen Silber, das kurzzeitig auf fast 29 US-Dollar die Feinunze anstieg, als es in den (Spekulations-)Fokus von Kleinanlegern rückte.

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