Marktüberblick: Zinsanstieg kommt ins Stocken

Die gute Stimmung an den Märkten hält an. Die verbesserten Konjunkturaussichten treiben die Aktienmärkte auf neue Höchststände. Schweizer Immobilienfonds setzen zu einem Sprung an. Trotz des positiven Umfelds stoppt der Schweizer Franken seinen Abwärtstrend.

  • Der Abverkauf an den Obligationenmärkten hat ein Ende gefunden. Die Zinsen haben sich auf Vor-Corona-Niveau stabilisiert.

    Indexierte Wertentwicklung von Staatsobligationen in Franken

    100 = 01.01.2021

    Diese Grafik stellt die Wertentwicklung von Staatsobligationen in Schweizer Franken aus der Schweiz, den USA und Deutschland dar. Die verbesserten Konjunkturaussichten seit Jahresbeginn führten vor allem in den USA zu einem Abverkauf an den Obligationenmärkten und die langfristigen Zinsen stiegen deutlich an. Erst seit Anfang April hat diese Dynamik ein Ende gefunden. Seitdem bewegen sich die Kurse seitwärts.
    Quelle: SIX, Bloomberg Barclays

    Der Abverkauf an den Obligationenmärkten seit Anfang Jahr hat ein Ende gefunden. Seit Mitte März laufen die Kurse überwiegend seitwärts. Schweizer und deutsche Staatsobligationen verzeichneten im letzten Monat einen Wertverlust, amerikanische 10-jährige Obligationen notierten leicht im Plus. US-Zentralbank-Präsident Powell hat erneut mehrfach bestätigt, in absehbarer Zeit die Zinsen nicht zu erhöhen. Des Weiteren ist die zurzeit zu beobachtende Inflationsdynamik hauptsächlich auf die starke Erholung des Ölpreises im Verlauf des zurückliegenden Jahres zurückzuführen und stellt noch keinen Grund zur Sorge dar.

    Entwicklung der 10-jährigen Verfallsrenditen

    In Prozent

    Die Grafik bildet die Entwicklung der Renditen auf 10-jährigen Staatsobligationen der Schweiz, der USA und Deutschlands ab. 10-jährige Verfallsrenditen sind ein wichtiger Massstab für die Zinsentwicklung. Langfristig weisen diese einen starken Abwärtstrend auf. Seit Jahresbeginn hat die Dynamik kurzzeitig gedreht und die Zinsen sind angestiegen. Erst Anfang April wurde diese Bewegung unterbrochen.
    Quelle: SIX, Bloomberg Barclays

    Nach dem starken Anstieg seit Jahresbeginn haben sich die Verfallsrenditen auf erhöhtem Niveau stabilisiert. In den USA liegen diese für 10-jährige Staatsobligationen mit rund 1,60% wieder auf dem Vorkrisenniveau. Auch die Zinsdifferenz zwischen deutschen und Schweizer Staatsobligationen hat sich jüngst wieder geschlossen. Beide notieren derzeit bei -0,27% und damit ebenfalls auf dem Niveau von vor Corona. Die Realzinsen hingegen befinden sich weiterhin unter ihrem langjährigen Durchschnitt. Die Realzinsen hingegen befinden sich weiterhin unter ihrem langjährigen Durchschnitt. Damit bleibt Luft nach oben, aber auch ein Anziehen der Inflationserwartungen kann mittelfristig nicht ausgeschlossen werden. Beides spricht dafür, dass die Nominalzinsen noch steigen können.

    Risikoaufschläge von Unternehmensobligationen

    In Prozent

    Auf dieser Darstellung ist die Differenz zwischen den Verfallsrenditen von Staats- und Unternehmensobligationen in US-Dollar, Euro und Franken abgebildet. Diese Risikoaufschläge, auch Spreads genannt, sind im März sprunghaft angestiegen. Damit mussten risikobehaftete Schuldnerinnen und Schuldner im Vergleich zu sicheren Staatsemittenten bei der Kreditaufnahme höhere Zinsen zahlen. Mit der Normalisierung der Schweizer Unternehmensobligationen guter Qualität haben sich die Risikoaufschläge über alle Qualitäten hinweg auf das Vor-Corona-Niveau normalisiert.
    Quelle: Bloomberg Barclays

    Bereits zum Jahreswechsel war der Risikoappetit der Anlegerinnen und Anleger wieder auf das Vorkrisenniveau gestiegen. Dies zeigte sich deutlich an der Normalisierung der Risikoaufschläge auf Unternehmensobligationen– es wurde kaum mehr differenziert. Für in Euro und in Dollar notierte Obligationen höherer Qualität liegt die Differenz inzwischen bei weniger als ein Prozent, für Schweizer Unternehmensobligationen wird das Risiko gar noch geringer bewertet. Diese Dynamik zeigt sich auch bei den risikoreicheren Hochzinsanleihen. In den USA liegen diese inzwischen tiefer als noch vor einem Jahr. Diese Normalisierung dürfte vorerst anhalten, auch dank der grosszügigen Kaufprogramme der Zentralbanken. 

  • Der Schweizer Aktienmarkt setzte im letzten Monat zu einer Aufholjagd an. Nach einem verhaltenen Start in das neue Jahr legte er im vergangenen Monat um fast 3% zu. Das Schlusslicht bildete der chinesische Aktienmarkt, der unter den neuen Kartellgesetzen zu leiden hat.

    Indexierte Aktienmarktentwicklung in Franken

    100 = 01.01.2021

    Diese Grafik stellt die Wertentwicklungen der Aktienmärkte Schweiz, Welt und Schwellenländer in den zurückliegenden zwölf Monaten in Franken dar. Die phänomenale Erholungs-Rallye der letzten Monate an den Aktienmärkten war zunehmend von der wirtschaftlichen Realität entkoppelt. Die amerikanische wie auch die Schweizer Börse haben bereits wieder ihr Vorkrisenniveau erreicht. Zu kämpfen haben derzeit die Schwellenländerbörsen.
    Quelle: SIX, MSCI

    Der Aufwärtstrend an den internationalen Aktienmärkten hält auch im April an. Ereignisse mit Potenzial für einen Rückschlag – wie die Blockierung des Suezkanals, die Implosion des Hedge Fund Archegos oder die neu aufgelebte Diskussion um Steuererhöhung in den USA – werden lediglich mit einem Schulterzucken hingenommen. Die Kurse kennen derzeit nur eine Richtung – und zwar nach oben. Der S&P 500 durchbrach jüngst die Marke von 4‘000 Zählern und auch der Deutsche Aktienindex DAX erzielte einen neuen Höchststand von über 15‘000 Punkten. Ebenfalls sehr gut lief es für australische Aktien mit einem Plus von 8% im zurückliegenden Monat. 

    Momentumstärke einzelner Märkte

    In Prozent

    Die Darstellung bildet die Momentumstärke von 16 der wichtigsten Aktienmärkte weltweit ab. Das Momentum setzt den letzten Messwert zum Durchschnitt der letzten sechs Monate ins Verhältnis. Das Aufatmen der Börsen weltweit in den vergangenen Monaten zeigt sich ebenfalls am positiven Momentum der einzelnen Märkte, auch wenn die Ausprägung jüngst etwas zurückgekommen ist. An der Spitze liegen aktuell die Niederlande, Taiwan und Deutschland. Auch die Schweiz konnte an Momentum gewinnen und rutscht in positives Territorium. Neues Schlusslicht bildet seit April der chinesische Aktienmarkt.
    Quelle: MSCI

    Nicht alle Aktienmärkte sind gleich dynamisch unterwegs. Deutlich zurückgefallen sind die Börsen der Schwellenländer, insbesondere Indien und China. China, das sich bis Mitte Februar konstant an der Spitze gehalten hatte, bildet mittlerweile das Schlusslicht. Trotz einem guten Konjunkturausblick zeigen sich die Investorinnen und Investoren verhalten aufgrund der jüngsten Bestrebungen der Regierung, strenger gegen Monopole vorzugehen. Im Vergleich zum Vormonat hat der Schweizer Aktienmarkt deutlich an Dynamik zugelegt. Nach einem verhaltenen Start in das neue Jahr erreicht er inzwischen immerhin auch sein Vorkrisenniveau.

    Kurs-Gewinn-Verhältnis

    Die Abbildung zeigt das Kurs-Gewinn-Verhältnis, abgekürzt KGV, für die Aktienmärkte Schweiz, Welt und Schwellenländer seit dem Jahr 2000. Das KGV ist im Zuge des Abverkaufs im März 2020 in allen drei Aktienmärkten stark eingebrochen. Dank der Erholungs-Rallye konnte es dann aber wieder von den steigenden Kursen profitieren. Auch im April sorgten die steigenden Aktienkurse weltweit für einen weiteren Anstieg der Bewertungen. Eine Ausnahme bildeten die Bewertungen von Schwellenländeraktien, die jüngst etwas eingebrochen sind.
    Quelle: SIX, MSCI

    Weltweit liegen die Aktienbewertungen mittlerweile deutlich über ihren Vorkrisenniveaus. Daran konnte auch der jüngste Rückgang bei den Kursen von Schwellenländeraktien nichts ändern. Als besonders teuer gemäss ihrem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) gelten neben amerikanischen Aktien auch die japanischen Aktien. Eine Ausnahme bilden Schweizer Aktien, die eine langsamere Erholungsphase hatten und trotz des jüngsten Zuwachses von fast 5% im vergangenen Monat tief bewertet sind. 

  • Die lange Seitwärtsbewegung der Schweizer Immobilienfonds hat ein Ende. Im April setzten die Kurse zu einem Sprung an und legten 6% zu.

    Indexierte Wertentwicklung von Schweizer Immobilienfonds

    100 = 01.01.2021

    Die Abbildung zeigt die indexierte durchschnittliche Wertentwicklung von kotierten Schweizer Immobilienfonds in den zurückliegenden zwölf Monaten. Seit dem Markteinbruch im März konnten sich diese zwar erholen, bewegten sich dann aber wochenlang seitwärts. Zum Jahresende erlebten diese einen regelrechten Boom und konnten so auf das Jahr rund 10% Rendite erzielen. Seit Jahresbeginn liefen sie überwiegend seitwärts, bevor sie in der ersten Aprilwoche einen regelrechten Sprung hinlegten.
    Quelle: SIX

    Nach einer beeindruckenden Kursentwicklung für indexierte Schweizer Immobilienfonds in der zweiten Jahreshälfte 2020 schien es im neuen Jahr nicht so recht voranzugehen. Dies änderte sich in der ersten Aprilwoche schlagartig. Innerhalb kürzester Zeit wurden neue Rekordstände und ein Plus von mehr als 6% erzielt. Aber auch weltweit waren Immobilienwerte zuletzt sehr nachgefragt. Europäische Immobilienanlagen erzielten einen Zuwachs von 4%, amerikanische Immobilienanlagen immerhin 2%. 

    Aufpreis auf Schweizer Immobilienfonds und 10-jährige Verfallsrenditen

    In Prozent

    Auf dieser Abbildung ist die Verfallsrendite von 10-jährigen Schweizer Staatsobligationen und der Aufpreis auf den in Schweizer Immobilienfonds enthaltenen Immobilienobjekten seit dem Jahr 2000 zu sehen. Dieser Aufpreis, auch Agio genannt, ist im vergangenen Jahr in die Höhe geschossen und erzielte im Februar dieses Jahrs neue Höchststände, bevor er im März 2020 stark eingebrochen ist. Mit der Erholung des Schweizer Immobilienmarkts auf das Niveau vom Jahresbeginn sind die Agios seit Jahresbeginn wieder angestiegen. Derzeit werden im Durchschnitt Aufpreise von über 43% verlangt.
    Quelle: SIX

    Die durchschnittlich erzielten Aufpreise auf die in den Immobilienfonds enthaltenen Objekte haben neue Höhen erreicht. Kaum je zuvor lagen sie so weit von ihrem fairen Wert entfernt, der sich aus dem langfristigen Zins ableitet. Nicht nur der Preisanstieg, sondern auch der Zinsrückgang der letzten Wochen und Monate hat für den Anstieg der Aufpreise gesorgt. Derzeit werden im Durchschnitt Aufpreise von über 43% verlangt. 

    Leerstandsquote und Immobilienpreise

    100 = Januar 2000 (links) und in Prozent (rechts)

    Diese Grafik beinhaltet die Leerstandsquote von Schweizer Wohnimmobilien und die Preisentwicklung für Einfamilienhäuser, Mietobjekte und Wohnungen. Während Mietpreise und die Immobilienpreise von Wohnungen in den letzten 5 Jahren tendenziell abgenommen haben, steigen die Leerstandsquoten unvermindert an. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Zuge der Corona-Krise haben die Leerstände weiter ansteigen lassen. Besonders davon betroffen waren Mietwohnungen. Die Preise für Einfamilienhäuser sind derweil weiter angestiegen.
    Quelle: SNB, BfS

    Das Wohnen hat durch die Corona-Krise für viele einen neuen Stellenwert erhalten. Mit der Homeoffice-Pflicht sowie einem dramatisch reduzierten Aktivitätsangebot verbrachten viele auf einmal so viel Zeit wie noch nie zu Hause. Dies hat nicht nur einen Nachfrageimpuls bei Renovierungen und Heimarbeiten ausgelöst, sondern auch die Wohnbedürfnisse verändert. Besonders hervorsticht das Bedürfnis nach Platz und Naturnähe. Nicht wenige zieht es aus der Stadt in die Peripherie. Das zeigt sich in der schwächeren Preisdynamik von städtischen Immobilien im Vergleich zu ländlicheren – mit 0,6% ist die Teuerungsrate so schwach wie seit vier Jahren nicht mehr. Auch scheint die starke Nachfrage nach Ferienwohnungen ungebremst.

  • Währungen

    Der Schweizer Franken hat seine Schwäche überwunden und stoppte im letzten Monat seinen Abwärtstrend. Dies überrascht angesichts des positiven Risikoumfelds. Der US-Dollar hingegen weist eine gegenläufige Bewegung auf: War er seit Jahresbeginn stark unterwegs, so pausierte das Momentum Anfang April. 

    WährungspaarKursKKPNeutraler BereichBewertung
    Währungspaar
    EUR/CHF
    Kurs
    1,10
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    1,15
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    1,07 – 1,23
    Bewertung
    Euro neutral
    Währungspaar
    USD/CHF
    Kurs
    0,92
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    0,88
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    0,77 – 0,99
    Bewertung
    USD neutral
    Währungspaar
    GBP/CHF
    Kurs
    1,27
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    1,41
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    1,22 – 1,61
    Bewertung
    Pfund neutral
    Währungspaar
    JPY/CHF
    Kurs
    0,85
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    1,04
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    0,88 – 1,20
    Bewertung
    Yen unterbewertet
    Währungspaar
    SEK/CHF
    Kurs
    10,92
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    12,07
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    10,86 – 13,27
    Bewertung
    Krone neutral
    Währungspaar
    NOK/CHF
    Kurs
    11,01
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    12,58
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    11,23 – 13,93
    Bewertung
    Krone unterbewertet
    Währungspaar
    EUR/USD
    Kurs
    1,20
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    1,30
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    1,13 – 1,47
    Bewertung
    Euro neutral
    Währungspaar
    USD/JPY
    Kurs
    108,74
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    84,49
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    69,38 – 99,60
    Bewertung
    Yen unterbewertet
    Währungspaar
    USD/CNY
    Kurs
    6,52
    KKP Kaufkraftparität. Dieses Mass bestimmt einen Wechselkurs anhand der relativen Preisentwicklung.
    6,31
    Neutraler Bereich Reichweite von historisch normalen Schwankungen.
    6,07 – 6,56
    Bewertung
    Renminbi neutral

    Quelle: Web Financial Group

    Die guten Nachrichten aus der Wirtschaft und die beeindruckenden Fortschritte bei der globalen Impfkampagne liessen auch die Währungsmärkte nicht unberührt. Seit Jahresbeginn zeigte der Schweizer Franken eine deutliche Schwäche. Im letzten Monat konnte er den Abwärtstrend jedoch stoppen. Auf handelsgewichteter Basis bleibt er damit fast fair bewertet. Der japanische Yen hingegen, ebenfalls eine beliebte Sicherheitswährung, setzte seine Talfahrt unvermindert fort. Mit ein Grund dürfte hier auch die sich anbahnende vierte Corona-Welle in Japan sein. Auch für den US-Dollar hat das Momentum Anfang April gedreht und damit der Aufwärtsbewegung ein Ende gesetzt. Dennoch hält sich die amerikanische Währung gemäss unseren Berechnungen weiterhin auf Platz eins der am stärksten überbewerteten Währungen. Zu kämpfen haben derweil einige Schwellenländerwährungen. So haben steigende Corona-Fallzahlen die indische Rupie auf das tiefste Niveau seit Juli fallen lassen und auch der russische Rubel und die türkische Lira büssten im letzten Monat über 5% ein. 

    Gold

    Gold musste seit Jahresbeginn stark einbüssen. Angesichts der guten Konjunkturentwicklungen und der steigenden Zinsen brach der Preis um 200 US-Dollar ein. Erst jüngst rappelte sich das Edelmetall wieder auf einen Wert von 1‘750 US-Dollar für die Feinunze auf. 

    Indexierte Wertentwicklung von Gold in Franken

    100 = 01.01.2021

    Diese Darstellung zeigt die indexierte Wertentwicklung von Gold in Schweizer Franken im Jahresrückblick. Im Zuge der gestiegenen Unsicherheit am Markt aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus war Gold als «sicherer Hafen» sehr gefragt. Nach dem Rekordhoch im August bewegte sich der Preis für die Feinunze aber abwärts. Im April stabilisierte er sich zuletzt bei 1750 US-Dollar für die Feinunze.
    Quelle: Web Financial Group

    Nachdem Gold vergangenen August die Marke von 2‘000 US-Dollar geknackt hatte, ging es für das Edelmetall abwärts. Insbesondere seit Jahresbeginn zeigten die Anlegerinnen und Anleger Risikofreude und mieden das Edelmetall. Zwei Mal brach der Preis für die Feinunze im März unter 1‘700 US-Dollar ein, jüngst konnte er sich aber wieder etwas erholen. Insbesondere in Indien und China – beide Länder sind Schwergewichte im internationalen Goldmarkt – hat sich die Nachfrage zuletzt wieder verbessert. 

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