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Erstellt am 13.03.2019

Taschengeld – ab wann, wie viel und wofür?

Mit ihrem ersten eigenen «Einkommen» üben Kinder den verantwortungsvollen Umgang mit Geld. Unsere sechs Tipps für Eltern zum Thema Taschengeld.

Die meisten Eltern sind sich einig: Taschengeld ist sinnvoll. Mit dem eigenen Geld üben Kinder und Jugendlichen, es eigenverantwortlich auszugeben, Prioritäten zu setzen, auf Dinge zu sparen – und sie erfahren die Konsequenzen ihrer Fehlentscheidungen.

Doch wie viel Taschengeld soll es sein? Ab wann und wofür?

Tipps für Eltern

Diese Überlegungen und Empfehlungen können Eltern helfen, eine geeignete Handhabung von Taschengeld für ihre Familie zu finden:

Tipp 1

Legen Sie die Höhe des Taschengelds abhängig vom Alter des Kindes, dem Familienbudget und dem Einsatzzweck fest. Die Der Link öffnet sich in einem neuen Fenster Budgetberatung Schweiz gibt Eltern eine Orientierungshilfe.

Alter in Jahren Betrag
Alter in Jahren
Ab 6 (1. Klasse)
Betrag
CHF 1.– pro Woche
Alter in Jahren
Ab 7 (2. Klasse)
Betrag
CHF 2.– pro Woche
Alter in Jahren
Ab 8 (3. Klasse)
Betrag
CHF 3.– pro Woche
Alter in Jahren
Ab 9 (4. Klasse)
Betrag
CHF 4.– pro Woche
Alter in Jahren
10 bis 11 (5.–6. Klasse)
Betrag
CHF 25.– bis CHF 30.– pro Monat
Alter in Jahren
12 bis 14 (Oberstufe)
Betrag
CHF 30.– bis CHF 50.– pro Monat
Alter in Jahren
Ab 15
Betrag
CHF 50.– bis CHF 80.– pro Monat

Tipp 2

Ab etwa 12 Jahren bietet sich an, schrittweise den «Der Link öffnet sich in einem neuen Fenster Jugendlohn» einzuführen. Mit diesem festen monatlichen Betrag zusätzlich zum Taschengeld übernehmen die Jugendlichen die Verantwortung für einen Teil ihrer Lebenshaltungskosten.

Tipp 3

Zahlen Sie das Taschengeld regelmässig und unaufgefordert aus. Jüngeren Kindern wöchentlich, Kindern und Jugendlichen ab 10 Jahren monatlich. Bei älteren Jugendlichen kann der Betrag direkt auf ein Konto überwiesen werden. So haben sie Gelegenheit, die Handhabung von E-Banking, Debitkarten und allenfalls Prepaid-Kreditkarten zu üben.

Tipp 4

Legen Sie zu Beginn fest, wofür das Taschengeld gedacht ist, z.B. für persönliche Wünsche, den Kinobesuch, die Handyrechnung … Innerhalb dieser «Spielregeln» dürfen die Kinder und Jugendlichen jedoch selbst bestimmen, wofür sie ihr Geld ausgeben.

Tipp 5

Taschengeld eignet sich nicht als Erziehungsmittel und sollte unabhängig vom Verhalten oder den Schulleistungen ausbezahlt werden. Extraarbeiten zuhause können mit einem «Bonus» entlöhnt werden, das tägliche Mithelfen sollte jedoch selbstverständlich sein und nicht belohnt werden.

Tipp 6

Zahlen Sie kein zusätzliches Geld aus und schiessen Sie nichts vor. Fehler zu machen im Umgang mit dem ersten Geld gehört dazu und bietet Kindern und Jugendlichen eine wertvolle Lerngelegenheit.

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