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Erstellt am 12.11.2018

Wenn am Ende des Geldes zu viel Monat übrig bleibt

Die meisten haben es auch schon mal erlebt: Es ist erst Mitte Monat, aber das Konto sieht eher so aus, als stünden wir kurz vor dem Zahltag. Das kann mal vorkommen und meist auch durch Erspartes ausgeglichen werden. Nachhaltiger ist es aber, sich sein monatliches Budget gut einzuteilen und solchen Situationen vorzubeugen. Wir zeigen, wie das geht.

Jeden Monat fallen viele Kosten für zahlreiche Ausgaben an, sei dies für den Haushalt, die Familie, Krankenkassen- und andere Versicherungsbeiträge, die Miete und Abos für den öffentlichen Verkehr. Es kann schnell passieren, dass man beim Haushaltsbudget den Überblick verliert und die Einnahmen schneller aufgebraucht hat als gedacht.

Es hilft deshalb als erster Schritt, seine monatlichen Ausgaben zusammen mit dem monatlichen Nettoeinkommen aufzustellen und zu schauen, wo Sparpotenzial besteht. Setzen Sie die richtigen Prioritäten und sparen Sie wenn immer möglich nicht an den falschen Orten: Belassen Sie die nötigen Versicherungen, Ihre Vorsorge, die Gesundheitsleistungen usw. Bedenken Sie ebenfalls, dass ein Betrag für die Steuern zur Seite gelegt werden muss, damit Sie dann nicht aus allen Wolken fallen, wenn die Rechnung kommt – oder Sie sogar Schulden wegen der Steuern anhäufen.

Wenn das Geld aber auch mit einem Haushaltsbudget und Spartipps nicht bis ans Monatsende reicht, gibt es zusätzliche Möglichkeiten, Ihre Ausgaben und Einnahmen wieder ins Lot zu bringen.

Der Nebenjob – generieren Sie zusätzliche Einnahmen

Gibt es Möglichkeiten, neben Ihrer Arbeit / der Ausbildung einen Nebenjob anzunehmen? Wenn Sie die Kapazität haben, kann dies eine gute Möglichkeit sein, Ihr Einkommen längerfristig oder vorübergehend aufzubessern. Das zusätzliche Einkommen müssen Sie natürlich auch versteuern und allenfalls bleibt dann nur noch wenig Freizeit übrig – aber vor allem für vorübergehende Engpässe, oder wenn Sie zusätzlich auf etwas Bestimmtes sparen, kann sich der Nebenjob lohnen. 

Stellenwechsel – erhöhen Sie Ihr Einkommen

Wenn es ein grundsätzliches Problem ist, dass Sie mit Ihrem Einkommen Ihren grundlegenden Lebensunterhalt nicht bestreiten können, sollten Sie sich nach besser bezahlten Stellen umzusehen. Gibt es vielleicht die Möglichkeit, sich mit Onlinekursen Fähigkeiten anzueignen, die einen Aufstieg in eine höhere Lohnklasse rechtfertigen? Bezahlen andere Arbeitgeber mehr, auch wenn der Anfahrtsweg dann vielleicht länger ist? Halten Sie stets die Augen offen und setzen Sie aktiv alles daran, zumindest so viel zu verdienen, dass Sie Ihren grundlegenden Bedarf decken und eine kleine Reserve anlegen können. 

Verkaufen Sie Dinge, die Sie nicht mehr brauchen

Haben Sie Kleider, Elektrogeräte oder vielleicht sogar Fahrzeuge, die Sie nicht mehr oder nur selten nutzen? Auszumisten lohnt sich nicht nur, um mehr Platz zu haben, sondern kann auch dem Portemonnaie guttun. Trennen Sie sich von Dingen, die Sie nicht mehr brauchen und die Sie zu Geld machen können. Auch wenn diese Lösung meist kein regelmässig höheres Einkommen erzielt, so können Sie so Budgetengpässe überbrücken.

Budgetberatung – erstellen Sie ein Budget gemeinsam mit Experten

Sie haben bereits ein Budget für Ihren privaten Haushalt gemacht? Eine einfache Liste mit allen Einnahmen und Ausgaben, wo Sie wie viel Geld für Dinge wie Kaffee auf dem Weg zur Arbeit, Gipfeli am Morgen, Einkäufe aus Langeweile oder Frust usw. ausgeben? Und dennoch sind Ihre Finanzen ein Problem. Vielleicht möchten Sie dann lieber zusammen mit einem Spezialisten ein Budget erstellen. Nutzen Sie die Möglichkeit, einen Termin bei einer Beratungsstelle, zum Beispiel der Budgetberatung Schweiz, wahrzunehmen und sich konkret bei Ihren Problemen helfen zu lassen. Alternativ finden Sie auch online gute Ratschläge, um Ihr Budget zu berechnen. 

Ersparnisse/Reserven – vorausplanen für finanziell schlechtere Zeiten

Wenn es sich um eine kurzfristige Situation handelt, können angesparte Reserven eingesetzt werden, um diese zu überbrücken – dafür sind sie schliesslich da. Versuchen Sie aber, Ihre Reserven nur für das Nötigste (Arztrechnungen, Lebensmittel usw.) anzutasten und nicht für unnötige Ausgaben aufzubrauchen – sonst stehen Sie schon sehr bald vor dem Problem, Ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten zu können.

Vorübergehende Budgetprobleme können Sie mit einer Reserve und einem strikten Budget oder einem kleinen Zusatzverdienst gut in den Griff bekommen. Wenn Sie aber regelmässig Ende Monat Probleme haben, mit Ihrem Einkommen Ihren Lebensstandard zu decken, lohnt es sich, das Angebot der Budgetberatung in Anspruch zu nehmen. 

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