So einfach richten Sie PostFinance Checkout in Ihrem Onlineshop ein

02.02.2026

Die Einführung einer Bezahllösung im eigenen Onlineshop klingt nach Aufwand – ist mit PostFinance Checkout aber einfacher, als man denkt. Diese Anleitung zeigt, wie Sie die Lösung in acht Schritten einrichten und dabei von Anfang an die richtige Unterstützung erhalten.

In Kürze

  • PostFinance Checkout lässt sich in wenigen Schritten einführen.
  • Händler durchlaufen dabei einen klar strukturierten Prozess: von der Registrierung und Datenerfassung über die Aktivierung der Zahlarten bis zur Integration ins eigene Shopsystem.
  • Für den Livebetrieb sind Verträge mit den gewünschten Akzeptanzpartnern erforderlich. Je nach Zahlart erfolgt die Abwicklung direkt im Checkout-Dashboard oder separat mit dem Akzeptanzpartner.

Mit PostFinance Checkout erhalten Händler eine Bezahlplattform, die mit den Anforderungen ihres Onlinegeschäfts wächst. Sie unterstützt gängige Zahlarten, lässt sich mit eBill und QR-Rechnung kombinieren und bietet Schnittstellen zu vielen Shopsystemen und Buchhaltungsprogrammen. Zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten sowie ein umfassender Support sorgen dabei für einen sicheren und reibungslosen Betrieb.

So viele Vorteile die Bezahllösung bietet, so planbar ist auch ihre Einführung: Nach der Registrierung und den Genehmigungen der Akzeptanzpartner ist PostFinance Checkout in rund zwei Wochen betriebsbereit – sicher, geprüft und auf die Bedürfnisse des Schweizer Markts abgestimmt.

In acht Schritten zu Ihrer neuen Bezahllösung

1. Kontoerstellung – Ihr Zugang zur Checkout-Plattform

Die Einführung von PostFinance Checkout beginnt mit der Erstellung eines Benutzerkontos. Auf der Produktseite wird der Zugang über «Jetzt testen» eingerichtet. Nach Eingabe von Name, E-Mail-Adresse und Passwort erfolgt die Aktivierung des Testaccounts über ein Bestätigungsmail.

Wer PostFinance Checkout produktiv nutzen möchte, registriert sich für die Vollversion neu oder stellt den Test-Account auf einen produktiven Account um. Anschliessend werden sämtliche Angaben sowie Vertragsunterlagen. Die Testumgebung kann weiterhin genutzt werden, Einstellungen werden jedoch nicht automatisch übernommen.

Illustration der Erstellung eines Benutzerkontos mit Angabe von Name, E-mail, Passwort und Button Jetzt testen.

2. Kostenloser Testaccount – mit dem passenden Modell

Bild zeigt die drei PostFinance Checkout Modelle: All-in-One (Alle Zahlarten und Verträge über einen Akzeptanzpartner), Bundle (Vorgefertigte Pakete, rasch einsatzbereit) und Flex (freie Wahl der Bezahlmethoden und Akzeptanzpartner)

Nach Erfassung der Unternehmensdaten folgt die Wahl des passenden Modells. PostFinance Checkout ist in drei Modellen als Abonnement verfügbar:

  • All-in-One: alle Zahlarten und Verträge über einen Akzeptanzpartner – ideal für einen unkomplizierten Start
  • Bundle: vorgefertigte Pakete, die rasch einsatzbereit sind
  • Flex: freie Wahl der Bezahlmethoden und Akzeptanzpartner

Die Wahl sollte sich an den langfristigen Anforderungen des Shops orientieren. Anpassungen sind später möglich, dennoch ist eine sorgfältige Abwägung im Vorfeld empfehlenswert, um unnötige Änderungen im laufenden Betrieb zu vermeiden.

3. Die richtigen Bezahlmethoden für ein reibungsloses Einkaufserlebnis

Anschliessend haben Sie Zugriff auf das Dashboard, das als zentrales Arbeitsinstrument dient. Um die Bezahlarten einzurichten, klicken Sie im Feld «Richten Sie Ihr Zahlungssystem ein» auf den Button «Zahlungen im E-Commerce einführen».

Die Auswahl und die Konfiguration der Zahlarten hängen vom gewählten PostFinance-Checkout-Modell ab:

  • All-in-One: Alle gängigen Zahlarten sind automatisch im Paket enthalten. Händler müssen hier keine Auswahl treffen – sie profitieren von einer fix definierten, sofort einsetzbaren Kombination (z.B. Kreditkarten, Debitkarten, TWINT, Rechnungskauf).
  • Bundle: Je nach gewähltem Paket ist eine vordefinierte Auswahl enthalten. Diese kann teilweise ergänzt oder angepasst werden, sofern zusätzliche Verträge mit Acquirern abgeschlossen werden.
  • Flex: Die Zahlarten können individuell zusammengestellt werden. Händler entscheiden selbst, ob sie beispielsweise Kreditkarten, mobile Zahlmethoden oder QR-Rechnungen anbieten möchten.

Die aktivierten Zahlarten lassen sich im Dashboard jederzeit anpassen. Händler sollten die Auswahl bewusst an den Bedürfnissen ihrer Kundschaft ausrichten: Je mehr bekannte Zahlungsmethoden zur Verfügung stehen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit von Kaufabbrüchen. Ein breites Angebot stärkt zudem die Wettbewerbsfähigkeit des Onlineshops.

4. Integration ins Shopsystem: verschiedene Wege fürs gleiche Ziel

Über den Button «Verbinden Sie Ihre App oder Ihren Einkaufswagen» im Dashboard integrieren Sie PostFinance Checkout in Ihrem Onlineshop. Die Anbindung an das Shopsystem ist technisch unkompliziert, verläuft jedoch je nach Plattform unterschiedlich. Zum Beispiel:

  • WooCommerce/WordPress: Installation des Plug-ins und Eingabe der im Dashboard bereitgestellten Zugangsdaten (User-ID, Application Key, Space-ID)
  • Shopify: Integration über die Checkout-App im Shopify Marketplace
  • PepperShop: Aktivierung des entsprechenden Moduls im Backend.
  • Wix: Einrichtung über die App Marketplace
Illustration der Anbindung PostFinance Checkout.

Für die einzelnen Shopsysteme finden Sie jeweils eine Anleitung zur korrekten Anbindung von PostFinance Checkout. Wählen Sie Ihre Plattform und folgen Sie den Anweisungen in der Anleitung.

Durch die Integration wird die Verbindung zwischen Shop und PostFinance Checkout hergestellt. Ab diesem Zeitpunkt können Transaktionen direkt verarbeitet und im Dashboard eingesehen werden. Die korrekte Eingabe der Zugangsdaten ist essenziell, da Fehler an dieser Stelle zu Störungen im Zahlungsablauf führen können.

5. Checkout testen: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Bevor das System für Kund:innen freigeschaltet wird, sollten Testtransaktionen durchgeführt werden. Diese simulieren den gesamten Bezahlprozess – von der Auswahl einer Zahlart über die Autorisierung bis zur Bestellbestätigung.

Testtransaktionen stellen sicher, dass alle Schnittstellen korrekt arbeiten. Sie ermöglichen es, allfällige Konfigurationsfehler vor dem Go-Live zu identifizieren und zu beheben. Im Dashboard wird jeder Testfall detailliert angezeigt, einschliesslich aller Parameter und Statusmeldungen. Händler erhalten damit die Sicherheit, dass der Bezahlprozess unter realistischen Bedingungen funktioniert, bevor Kund:innen auf den Shop zugreifen.

6. Vertragsabschluss mit Akzeptanzpartnern: kein Schema F

Damit Zahlungen im Livebetrieb verarbeitet werden können, sind Verträge mit den jeweiligen Akzeptanzpartnern (Acquirern) erforderlich. Diese übernehmen die technische und finanzielle Abwicklung der Transaktionen zwischen Kund:innen, Shop und Finanzinstituten.

Der Ablauf variiert je nach gewähltem PostFinance-Checkout-Modell und Partner:

  • Bei PostFinance Checkout All-in-One erfolgt der Vertragsabschluss vollständig über PostFinance. Händler profitieren von einer einheitlichen Lösung und müssen keine separaten Vereinbarungen mit einzelnen Acquirern treffen.
  • Bei PostFinance Checkout Flex und Bundle schliessen Händler die Verträge mit den gewünschten Acquirern individuell ab. Einige Partner lassen sich direkt über das Dashboard ansteuern, während bei anderen ein separater Kontakt sowie ein Vertragsprozess ausserhalb der Plattform erforderlich ist.

Bei jedem Anbieter gelten eigene Anforderungen an die einzureichenden Unterlagen. Dies können beispielsweise Handelsregisterauszüge, Identitätsnachweise oder weitere Geschäftsdokumente sein.

Da Prüfung und Freigabe durch externe Partner erfolgen, kann dieser Vorgang je nach Anbieter mehrere Arbeitstage dauern. Es empfiehlt sich, diesen Zeitraum frühzeitig einzuplanen, um den geplanten Go-Live nicht zu verzögern. Erst nach erfolgreicher Freigabe können Zahlungen im Onlineshop angenommen und abgerechnet werden.

7. Hinterlegen Sie Ihre Unternehmensdaten

Für den Betrieb in der Vollversion sind detaillierte Unternehmensangaben erforderlich. Diese sind abhängig vom Paket, und umfassen Angaben wie:

  • den offiziellen Firmennamen mit Rechtsform
  • die Geschäftsadresse und Kontaktinformationen
  • die UID-Nummer
  • die Daten einer verantwortlichen Kontaktperson

Diese Angaben sind nicht nur für die Freigabe im System relevant, sondern dienen auch den Akzeptanzpartnern (Acquirern), welche die Transaktionen technisch und rechtlich abwickeln. Unvollständige oder fehlerhafte Daten können die Vertragsprüfung verzögern und den Go-Live hinauszögern. Es ist daher ratsam, alle Dokumente – wie Handelsregisterauszug oder Identitätsnachweise – bereits vor der Eingabe bereitzuhalten.

Zusätzlich stehen Erweiterungen zur Verfügung, die den Funktionsumfang von PostFinance Checkout ausbauen:

  • Wiederkehrende Zahlungen für Abonnementmodelle
  • Zahlungslinks, die sich per E-Mail oder QR-Code verschicken lassen
  • Anpassung der Zahlungsseite an das eigene Corporate Design
  • Exportfunktionen für Buchhaltung und Reporting
  • Erweiterung mit Zahlterminals auf Omnichannel für das Einkassieren vor Ort

Diese Möglichkeiten tragen dazu bei, dass PostFinance Checkout nicht nur als Zahlungsmodul, sondern auch als strategisches Instrument im Onlinehandel eingesetzt werden kann.

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Fragen und Antworten

  • Die technische Integration kann in wenigen Stunden abgeschlossen werden. Entscheidend für die Gesamtdauer ist jedoch die Vertragsprüfung durch die Akzeptanzpartner. Da dieser Prozess mindestens zehn Arbeitstage in Anspruch nimmt, sollten Händler von Beginn an mit einem Vorlauf von zwei bis drei Wochen rechnen. So lassen sich Verzögerungen beim geplanten Start vermeiden.

  • Nein. Für die Nutzung von PostFinance Checkout ist kein Konto bei PostFinance notwendig. Die Abrechnung kann alternativ über eine Kreditkarte erfolgen. Ein PostFinance-Konto ist jedoch vorteilhaft, wenn sämtliche Gebühren und Erträge zentral über ein Konto abgewickelt werden sollen.

  • PostFinance Checkout unterstützt alle gängigen Plattformen. Für Lösungen wie beispielsweise WooCommerce, Shopify, Wix und PepperShop stehen spezifische Plug-ins oder Module zur Verfügung. Auch individuelle Integrationen sind möglich. Detaillierte Anleitungen begleiten Händler durch die jeweilige Einrichtung, sodass die Anbindung auch ohne tiefgehende technische Kenntnisse umsetzbar ist.

  • Ja. Über die Testversion lässt sich der gesamte Ablauf nachvollziehen. Händler können darin Zahlarten konfigurieren, Transaktionen simulieren und das Dashboard kennenlernen. Der Test ist deshalb ein geeigneter Einstieg, bevor die Lösung im Livebetrieb genutzt wird.

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