SCL Tigers: 59 Zahlterminals ersetzt – ohne Unterbruch für die Fans

15.09.2026

Kurz vor Saisonstart wechselten die SCL Tigers ihre Payment-Lösung und ersetzten 59 Zahlterminals in der gesamten Arena. Für die Fans sollte der Wechsel möglichst unbemerkt bleiben: keine langen Wartezeiten und keine Unterbrüche an den Verkaufsstellen. Gemeinsam mit PostFinance testete der Hockeyclub die neue Lösung zuerst im Livebetrieb, plante die Einführung sorgfältig und nahm die Terminals rechtzeitig vor dem ersten Heimspiel in Betrieb.

Erfolgsgeschichte SCL Tigers x PostFinance

Die SCL Tigers sind ein Schweizer Eishockeyclub aus Langnau im Emmental. Sie spielen in der National League, der höchsten Schweizer Eishockeyliga. Ihre Heimspiele tragen sie in der Emmental Versicherung Arena aus. Neben dem sportlichen Betrieb führen die SCL Tigers verschiedene Verkaufs- und Gastronomieangebote rund um die Arena. An Spieltagen sorgen zahlreiche Mitarbeitende dafür, dass Fans an Eingängen, Kiosken, Gastronomiebetrieben und weiteren Verkaufsstellen schnell und unkompliziert bedient werden. Dafür muss auch der Zahlungsverkehr zuverlässig funktionieren.

6’000 Fans | 22 Verkaufsstandorte | 59 Zahlterminals | 18 Minuten Drittelspause

Die neue Hockeysaison steht vor der Tür. Die Spieler bereiten sich auf das erste Heimspiel vor. Die Fans freuen sich auf den Saisonstart. Während auf dem Eis trainiert wird, laufen hinter den Kulissen weitere Vorbereitungen. Denn ein erfolgreicher Spieltag hängt nicht nur von der Leistung der Mannschaft ab. Auch die Abläufe rund um das Stadion müssen funktionieren.

Wenn wenige Minuten über das Fanerlebnis entscheiden

Wenn die Sirene zur Drittelpause ertönt, steigt die Belastung sofort. Innerhalb weniger Minuten strömen viele der bis zu 6’000 Fans gleichzeitig zu den Verkaufsständen. Sie bestellen Getränke, kaufen Verpflegung und bezahlen direkt vor Ort. Für die SCL Tigers ist das der entscheidende Moment: Dann müssen Zahlterminals, Kassensysteme und Prozesse reibungslos zusammenspielen.

Michael Wittwer bringt die Bedeutung dieser wenigen Minuten auf den Punkt: «In der Drittelspause ist das absolut Wichtigste, dass wir unsere Fans zufriedenstellen können – mit einem Super-Service, mit einer schnellen Abwicklung von Essen und Getränken und dementsprechend einer schnellen Zahlung.»

Viele Unternehmen kennen ähnliche Situationen. Ob Stadion, Bergbahn, Freizeitbetrieb, Detailhandel oder Gastronomie: Es gibt Zeitfenster, in denen besonders viele Kund:innen gleichzeitig bezahlen möchten. Lange Wartezeiten oder technische Probleme wirken sich dann direkt auf das Kundenerlebnis aus.

Warum die SCL Tigers ihre Payment-Lösung weiterentwickelten

Die SCL Tigers wollten ihre Abläufe rund um Spieltage weiterentwickeln und prüften deshalb ihre bestehende Payment-Lösung. Entscheidend war, dass Zahlungen auch bei hoher Besucherfrequenz zuverlässig funktionieren. Gleichzeitig sollten die Abläufe für Mitarbeitende einfach bleiben. Michael Wittwer sagt dazu: «Für uns war wichtig, dass wir einen zuverlässigen Ansprechpartner haben, klare Strukturen, einfache Wege, vom Verkauf bis und mit Support.» An Spieltagen zeigt sich besonders deutlich, wie wichtig das ist: Zahlungen müssen an Eingängen, Kiosken, in Gastronomiebereichen und beim Catering einfach und zuverlässig funktionieren.

So verlief der Terminalwechsel bei den SCL Tigers

PostFinance initiierte das Projekt und schlug vor, die neue Lösung zuerst in einem Pilotbetrieb zu testen. Gemeinsam legten die Beteiligten einen klaren Ablauf fest: zuerst im Livebetrieb testen, danach die Einführung planen und die Verkaufsstellen schrittweise umstellen. So stellten die SCL Tigers und PostFinance sicher, dass die Terminals rechtzeitig vor Saisonstart einsatzbereit waren und der laufende Betrieb nicht beeinträchtigt wurde.

Schritt 1: Die neue Lösung im Livebetrieb testen

Der Pilot sollte zeigen, ob die Terminals den Anforderungen eines Spieltags standhalten: Funktionieren die Geräte auch bei hoher Auslastung? Finden sich die Mitarbeitenden schnell zurecht? Lassen sich Transaktionen und Auszahlungen transparent nachvollziehen? Und passt die Lösung zu den bestehenden Kassen- und Verkaufsprozessen?

In der Pilotphase waren acht Terminals in einem definierten Bereich des Stadions beim Kühni Treff im Einsatz. Die Mitarbeitenden nutzten die Geräte im Livebetrieb und sammelten erste Erfahrungen. Gleichzeitig erhielten die Verantwortlichen über das Checkout Portal einen transparenten Überblick über Transaktionen und Auszahlungen. Michael Wittwer, CFO der SCL Tigers, sagt dazu: «Die Testphase ist absolut gut verlaufen. Im Livebetrieb hat uns die Payment-Lösung von PostFinance vollumfänglich überzeugt.» Die positiven Erfahrungen aus der Pilotphase gaben dem Club Sicherheit für den nächsten Schritt.

Schritt 2: Alle Geräte vorbereiten und konfigurieren

Nach dem Entscheid für die neue Lösung bereitete das Expertenteam von PostFinance die Terminals vor. Die Geräte wurden konfiguriert, den jeweiligen Verkaufsstellen zugeordnet und für den Einsatz beschriftet. So war im Vorfeld klar, welches Terminal an welchem Standort eingesetzt wird. Diese Zuordnung ist auch im Checkout Portal ersichtlich. Die Verantwortlichen der SCL Tigers sehen dort, über welches Terminal und welchen Verkaufsstandort die jeweiligen Transaktionen abgewickelt werden.

Schritt 3: Kassenintegration und Tests vor Ort sicherstellen

Am Umstellungstag integrierte das Expertenteam von PostFinance zusammen mit dem Kassenintegrationspartner die neuen Zahlterminals in die bestehende Kasseninfrastruktur.

Danach wurden die Zahlungen direkt vor Ort getestet. So liess sich prüfen, ob Terminal, Kasse und Zahlungsabwicklung am jeweiligen Verkaufsstandort korrekt zusammenspielten. Die zuständigen Fachpersonen begleiteten den Wechsel eng, stimmten sich laufend mit den Beteiligten der SCL Tigers ab und klärten offene Fragen direkt vor Ort.

Schritt 4: Für den Fall der Fälle vorsorgen

Damit auch während Spitzenspielen genügend Spielraum bleibt, plante das Team vier Ersatzterminals ein. Ausfälle sind selten. Im Fall der Fälle kann ein Gerät aber innerhalb kurzer Zeit ersetzt werden. Zudem lassen sich die Terminals flexibel einsetzen, etwa wenn an einem Verkaufsstandort kurzfristig mehr Kapazität benötigt wird. So bleibt die Zahlungsabwicklung auch bei hoher Besucherfrequenz stabil.

Der beste Wechsel ist der, den niemand bemerkt

Neue Spieler fallen auf. Neue Trikots ebenfalls. Bei einer Payment-Lösung ist es umgekehrt: Die beste Lösung arbeitet im Hintergrund. Fans möchten ihre Getränke bezahlen und rechtzeitig wieder auf ihrem Platz sitzen. Mitarbeitende möchten Zahlungen schnell abwickeln. Verantwortliche möchten sich darauf verlassen können, dass die Systeme stabil laufen. Genau deshalb verfolgten die SCL Tigers ein klares Ziel: Die Umstellung sollte für die Fans möglichst unbemerkt und ohne Einschränkungen erfolgen.

Die erste Belastungsprobe folgte im Spielbetrieb. Dabei zeigte sich, ob die neue Payment-Lösung auch unter hoher Last zuverlässig funktioniert. Entscheidend war nicht die Technologie selbst, sondern das Ergebnis: kurze Wartezeiten, reibungslose Zahlungen und ein positives Erlebnis für die Fans.

Auch einzelne Stimmen der Fans zeigen, worauf es ankommt: schnell bezahlen, Getränk mitnehmen und zurück zum Spiel. Genau dann trägt die Payment-Lösung zum Stadionerlebnis bei.

Erfolgsfaktoren beim Wechsel der Payment-Lösung

Viele Unternehmen überprüfen ihre Payment-Lösung erst nach mehreren Jahren. Dabei lohnt es sich, regelmässig zu prüfen, ob Prozesse, Support und Funktionalitäten noch den aktuellen Anforderungen entsprechen. Der Case der SCL Tigers zeigt: Ein Wechsel muss nicht kompliziert sein. Entscheidend ist, dass die Anforderungen klar sind, die neue Lösung im Alltag getestet wird und alle Beteiligten den Ablauf gemeinsam planen. Daraus lassen sich fünf Erfolgsfaktoren ableiten:

  • Eine regelmässige Prüfung zeigt, ob Prozesse, Transparenz und Zuständigkeiten weiterhin optimal zu Ihren Bedürfnissen passen.
  • Ein Test unter realen Bedingungen zeigt vor der vollständigen Einführung, ob Terminals, Prozesse und Support im Alltag funktionieren.
  • Eine saubere Gerätevorbereitung umfasst die vollständige Konfiguration, die korrekte Zuordnung zu den jeweiligen Verkaufsstellen sowie die transparente Abbildung und Dokumentation der Geräte im Checkout Portal.
  • Eine frühzeitig geklärte Integration in bestehende Kassensysteme und genügend Zeit für Tests vor Ort reduzieren Risiken bei der Umstellung.
  • Klar organisierte Ersatzgeräte, Supportwege und Ansprechpersonen geben Sicherheit, ohne den Wechsel unnötig kompliziert zu machen.

Das gilt nicht nur für Sportclubs. Auch Eventbetriebe, Bergbahnen, Freizeitangebote, Gastronomie, Detailhandel oder Kulturinstitutionen profitieren davon, wenn Zuständigkeiten, Geräteeinsatz und Support vor dem Start geklärt sind.

Fazit: Gute Payment-Lösungen fallen nicht auf

Für die SCL Tigers stand nicht die Technik allein im Mittelpunkt, sondern das Erlebnis im Stadion. Der Pilot, die sorgfältige Vorbereitung und die Begleitung vor Ort sorgten dafür, dass der Wechsel kontrolliert umgesetzt werden konnte. Thomas Studer fasst den Erfolgsfaktor so zusammen: «Die Erfolgsformel ist eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit.»

Heute läuft die Payment-Lösung dort, wo sie laufen soll: im Hintergrund. Genau darin liegt die wichtigste Erkenntnis für andere Unternehmen. Eine gute Payment-Lösung fällt nicht auf, weil Zahlungen einfach funktionieren und sich Kund:innen, Mitarbeitende und Verantwortliche auf das Wesentliche konzentrieren können.

Payment-Lösung prüfen und gezielt weiterentwickeln

Möchten Sie Ihre Payment- und Terminalinfrastruktur an einer oder mehreren Verkaufsstellen modernisieren? PostFinance unterstützt Unternehmen beim Einkassieren vor Ort – mit Zahlungsterminals, Acquiring, Checkout Portal und persönlicher Begleitung von der Planung bis zur Einführung.

Häufige Fragen zum Wechsel einer Payment-Lösung

  • Der Wechsel zu neuen Zahlungsterminals erfolgt idealerweise schrittweise. Zuerst werden Anforderungen, Verkaufsstellen, Kassensysteme und Prozesse analysiert. Danach werden die Geräte vorkonfiguriert, getestet und den jeweiligen Standorten zugeordnet. Die SCL Tigers testeten die neue Lösung zuerst im Livebetrieb und führten sie erst danach in der gesamten Arena ein. Der Pilot reduzierte das Risiko der späteren Einführung.

  • Die SCL Tigers zeigen, dass sich auch ein Wechsel mit zahlreichen Verkaufsstellen unkompliziert umsetzen lässt. Entscheidend sind eine Pilotphase, die frühzeitige Vorbereitung der Zahlterminals, die Aktivierung des Acquirings für sämtliche gewünschten Zahlungsarten, die Kassenintegration und die persönliche Begleitung während der Einführung. Die Terminals wurden bereits vor dem Wechsel den jeweiligen Standorten zugeordnet und vorkonfiguriert. Die Kassenanbindung erfolgte am Tag der Umstellung vor Ort. Dadurch verlief die Einführung kontrolliert und ohne unnötige Komplexität.

  • Viele Unternehmen befürchten Unterbrüche im laufenden Betrieb oder Probleme bei der Einführung neuer Systeme. Diese Risiken lassen sich reduzieren, wenn die neue Lösung zuerst getestet, die Einführung sorgfältig vorbereitet und die Mitarbeitenden frühzeitig eingebunden werden. Die Pilotphase der SCL Tigers schuf die nötige Sicherheit für den späteren Rollout.

  • Typische Gründe für eine Überprüfung der eigenen Payment-Lösung sind veränderte betriebliche Anforderungen, neue technische Möglichkeiten oder der Wunsch nach zusätzlichen Funktionen und Services.

    Die SCL Tigers profitieren mit PostFinance als neuem Partner von einer modernen, zukunftssicheren Payment- und Terminalinfrastruktur. Ebenso wichtig sind kompetente und verlässliche Ansprechpersonen in Vertrieb und Support. Sie sorgen für eine reibungslose Betreuung und einen nachhaltigen Betrieb.

  • Unternehmen sollten auf stabile Terminals, eine schnelle Zahlungsabwicklung, transparente Kosten und Auszahlungen, eine einfache Integration in die Kassensysteme sowie klare Ansprechpersonen achten. Besonders bei mehreren Verkaufsstellen ist zudem wichtig, dass Zahlterminals eindeutig zugeordnet werden können und Ersatzgeräte verfügbar sind. Die Kombination aus technischer Stabilität, einfacher Integration und persönlicher Betreuung war auch für die SCL Tigers entscheidend.

  • Acquiring bezeichnet die Abwicklung von Kartenzahlungen zwischen Unternehmen, Kartenorganisationen und Zahlungsanbietern. Ein Acquiring-Vertrag regelt, welche Karten akzeptiert werden können und wie die Beträge nach einer Kartenzahlung an das Unternehmen ausbezahlt werden. Bei den SCL Tigers läuft der Acquiring-Vertrag über PostFinance.

  • Kurze Wartezeiten entstehen durch leistungsfähige Terminals, eine zuverlässige Integration in die Kassen und effiziente Prozesse. Zusätzlich erhöhen Ersatzgeräte und klar definierte Wege für den Support die Betriebssicherheit. Genau darauf legten die SCL Tigers Wert, damit Zahlungen auch während der Drittelpause reibungslos funktionieren und die Fans möglichst wenig vom Wechsel der Terminals bemerken.

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