Anlegen lernen mit den besten Tipps von berühmten Investoren
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Anlegen lernen mit den besten Tipps von berühmten Investoren
29.10.2018
Auch wenn Sie nicht wie Warren Buffett, Benjamin Graham oder Carl Icahn Millionenbeträge investieren können, so haben die berühmten Investoren dennoch gute Tipps auf Lager, wie auch kleine Anleger mehr aus ihrem Geld machen können. Wir zeigen anhand von je einem Zitat von fünf der erfolgreichsten Investoren der Welt, wie auch Sie am besten anlegen können.
Warren Buffett
Warren Buffett gilt als absoluter Starinvestor. Sein Geld macht er mit Beteiligungen in über 80 Firmen – darunter IBM, Coca-Cola, Duracell und Procter & Gamble. In etwas mehr als 50 Jahren baute Buffett das ehemalige Textilunternehmen Berkshire Hathaway zur Holdinggesellschaft aus und steigerte den Firmenwert im Schnitt um über 20% pro Jahr. Dadurch erarbeitete sich Buffett den Ruf als berühmtester Investor aller Zeiten – und ein geschätztes Vermögen von USD 75,6 Mrd.
Heute sitzt jemand im Schatten, weil ein anderer vor langer Zeit einen Baum gepflanzt hat.
Zum Zitat: Wer langfristig anlegt, kann später den Profit daraus ernten. Genau wie ein Baum brauchen auch Anlagen Zeit, sich zu entwickeln und zu wachsen. Setzen Sie daher auf einen möglichst langen Anlagehorizont Der Anlagehorizont bezeichnet die Zeitdauer, für die Sie Ihr Geld anlegen. Sie müssen sich also überlegen, wie lange Sie Ihr Geld anlegen möchten – und für wie lange Sie es nicht anderweitig beanspruchen. Planen Sie beispielsweise in vier Jahren eine Weiterbildung oder eine grössere Reise – für die Sie das Geld benötigen – determiniert dies allenfalls Ihren Anlagehorizont. und geraten Sie nicht in Panik, wenn sich Ihre Anlagen kurzfristig nicht so entwickeln, wie Sie es sich wünschen. In der Regel profitieren Sie mit einer langfristigen Anlagestrategie am meisten.
John Templeton
Sir John Marks Templeton war ein britischer Unternehmer und Fondsmanager. Bereits mit 27 begann Templeton, systematisch in günstige Aktien von 104 verschiedenen Unternehmen zu investieren. Viele der 104 Firmen standen am Rande des Bankrotts – und viele davon schrieben bald wieder schwarze Zahlen. Mit dem Gewinn aus diesen Investitionen baute Templeton seine eigene Investmentfirma auf, die er 1992 für USD 440 Mio. verkaufte.
Der einzige Investor, der nicht diversifizieren sollte, ist derjenige, der immer zu 100% richtig liegt.
Zum Zitat: Diversifikation Der Begriff Diversifikation (oder Diversifizierung) stammt aus der Wirtschaftswissenschaft. Im Finanzbereich wird damit die möglichst breite Streuung von Geldern auf unterschiedliche Märkte, Branchen, Währungsräume und Titel verstanden. Ziel der Diversifikation ist die Reduktion der Risiken. ist das A und O einer erfolgreichen Anlagestrategie, wie das Zitat und die Anfänge der Karriere von Sir Templeton zeigen. Wer sein Geld auf viele verschiedene Unternehmen, Regionen und Branchen verteilt, kann sein Risiko minimieren und seine Renditechancen steigern – das gilt für kleine und grosse Anleger gleichermassen. Im Artikel «Diversifikation: Warum ist aufteilen wichtig?» finden Sie weitere Informationen rund um das Thema Diversifikation.
Carl Icahn
Carl Icahn ist ein US-amerikanischer Grossinvestor. Seine Strategie ist darauf ausgerichtet, Mehrheitsbeteiligungen an interessanten Unternehmen zu erwerben und deren Geschäft aktiv mitzugestalten. So hatte er beispielsweise in eBay, Apple oder Yahoo investiert. Der fiktive Spekulant Gordon Gekko im Film «Wall Street» soll auf Icahn und seinem toughen Führungsstil basieren. Sein Vermögen wird auf USD 16,7 Mrd. geschätzt.
Wenn sich die meisten Investoren, darunter auch Profis, bei etwas einig sind, liegen sie meist falsch.
Zum Zitat: Icahn beschreibt den sogenannten Mitläufereffekt – ein weit verbreitetes Börsenphänomen. Wenn sich scheinbar alle Welt einig ist, dass eine Aktie oder Branche grosse Gewinne abwerfen wird, investieren alle – und treiben somit die Preise in die Höhe und senken den möglichen Profit. Es lohnt sich also auch für kleine Anleger, nicht blindlings allen Aktientipps hinterherzulaufen, sondern ausgewählt zu investieren.
Benjamin Graham
Wie kaum ein anderer hat Benjamin Graham die Finanzwelt geprägt. Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Investor hat grundlegende Grössen zur Wertpapieranalyse wie Dividende, Liquidität und Buchwert definiert und in die Börsenanalyse eingeführt. Sein Buch «The Intelligent Investor» ist gemäss Warren Buffett «das beste Investmentbuch, das je geschrieben wurde» und gehört heute zu den Standardwerken für Anleger.
Das Wesentliche bei der Geldanlage ist das Management von Risiken, nicht das Management von Renditen.
Zum Zitat: Wer Geld anlegt, sollte sich zuerst darüber bewusst werden, welche Risiken er oder sie eingehen kann und möchte. Die Anlagestrategie sollte danach ausgerichtet werden, dieser Risikobereitschaft Die Risikofähigkeit wird anhand Ihrer persönlichen und finanziellen Situation ermittelt. Ihre Beraterin oder Ihr Berater stellt Ihnen deshalb Fragen zu Ihrer aktuellen persönlichen und beruflichen Situation, Ihrem Einkommen, Ihren Ersparnissen, Ihren finanziellen Verpflichtungen und Ihren Plänen für die Zukunft. Ihre Risikofähigkeit ist grösser, wenn Sie weniger auf das angelegte Kapital angewiesen sind. und ‑fähigkeit Die Risikofähigkeit wird anhand Ihrer persönlichen und finanziellen Situation ermittelt. Ihre Beraterin oder Ihr Berater stellt Ihnen deshalb Fragen zu Ihrer aktuellen persönlichen und beruflichen Situation, Ihrem Einkommen, Ihren Ersparnissen, Ihren finanziellen Verpflichtungen und Ihren Plänen für die Zukunft. Ihre Risikofähigkeit ist grösser, wenn Sie weniger auf das angelegte Kapital angewiesen sind. gerecht zu werden und nicht nur auf möglichst hohe Renditen ausgelegt sein. Mit einem guten Risikomanagement kann aber auch die Rendite bzw. das Risiko-Rendite-Profil optimiert werden. Lesen Sie mehr dazu im Artikel «Geld anlegen - wie es funktioniert».
André Kostolany
André Kostolany war ein US-amerikanischer Börsen- und Finanzexperte. Bekannt wurde er insbesondere als Spekulant. Mehrmals ging er mit seinen spekulativen Geschäften bankrott – und erholte sich davon wieder. Insgesamt soll er bei 49% seiner Spekulationen verloren und zu 51% gewonnen haben. Die 2% Differenz ermöglichten ihm einen mehr als komfortablen Lebensstandard.
Wer gut essen will, kauft Aktien; wer gut schlafen will, kauft Anleihen.
Zum Zitat: Kostolanys Aussage bestätigt Benjamin Grahams Zitat zum Risiko: Wählen Sie Ihre Anlageinstrumente gemäss Ihrer Risikofähigkeit und -bereitschaft aus. Sowohl sicherheitsbewusste wie auch risikofreudigere Anleger können sich ein Portfolio Im Zusammenhang mit einem Fonds oder Wertschriftendepot bezeichnet das Portfolio die Zusammensetzung der darin enthaltenen Anlagearten (z. B. Aktien, Obligationen etc.). aus Obligationen Eine Obligation (auch Anleihe oder Englisch Bond) ist ein Wertpapier, das für Anlegerinnen und Anleger einen Zins generiert. Neben dem Recht auf Bezahlung des vereinbarten Zinses haben die Inhaber von Anleihen – die Gläubiger – das Recht auf Rückzahlung ihres Kapitals. Eine Staatsanleihe ist eine Obligation, die von einem Staat herausgegeben wird. Der Staat, z. B. die Schweizerische Eidgenossenschaft, ist also Emittent der Obligation und dementsprechend auch Schuldner. und Aktien Die Aktie ist ein Wertpapier, mit dem sich Anlegerinnen und Anleger an einem Unternehmen beteiligen können. Unternehmen beschaffen sich durch die Herausgabe von Aktien Eigenkapital. Aktionärinnen und Aktionäre haben Vermögensrechte (z. B. das Recht auf Dividende) und Mitgliedschaftsrechte (z. B. das Recht auf Teilnahme an der Generalversammlung und das Stimmrecht). zusammenstellen, das zu ihrem Anlagestil passt.