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Erstellt am 22.03.2021

Innovationswege: Ein grünes Ökosystem für die Schweiz

Innovationen gelangen auf verschiedenen Wegen zum Erfolg. Bei Green Coin zum Beispiel spielt die Kombination zweier Innovationsvorhaben die entscheidende Rolle. Indem die neue grüne Digitalwährung mit der Swiss Climate Challenge verschmolzen wird, entsteht gerade ein grünes Ökosystem für die Schweiz.

Vor rund einem Jahr ist auf Seiten des PFLab und der Digital Business Unit bei der Swisscom die Idee entstanden, den Green Coin als Innovationsvorhaben anzupacken: einen grünen, digitalen Schweizer Franken, der nur für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen verwendet werden kann. Der Green Coin ist ein sogenannter Stablecoin, eine kryptographisch gesicherte, digitale Währung basierend auf der Der Link öffnet sich in einem neuen Fenster «Swiss Trust Chain»-Blockchain-Infrastruktur von der Post und Swisscom. Die gemeinsame Idee wurde vorangetrieben und fand schnell ihren ersten Bestimmungszweck: Der Green Coin wurde mit der Der Link öffnet sich in einem neuen Fenster Swiss Climate Challenge verschmolzen, einer Initiative von Swisscom, Energie Schweiz, Engagement Migros und South Pole.

Zur Belohnung gibts Green Coins

Die Swiss Climate Challenge ist eigentlich eine App, die es möglich macht, das persönliche Mobilitätsverhalten zu messen, zu vergleichen und zu optimieren. Hinter ihr steckt aber weit mehr: Sie ist ein grünes Ökosystem für Unternehmen, öffentliche Körperschaften und Institutionen, die eine nachhaltigere Lebensweise ihrer Mitarbeitenden und Kundschaft fördern, für Marken, die ein umweltbewusstes Publikum erreichen wollen, und für eine Gesellschaft, die Nachhaltigkeitsziele erreichen muss. Und hier kommt der Green Coin ins Spiel: Der grüne, digitale Schweizer Franken dient innerhalb dieses geschlossenen Ökosystems dazu, nachhaltiges Verhalten zweckgebunden zu vergüten. Die Teilnehmenden erhalten durch ihr Verhalten in sogenannten Challenges die grüne Währung als Belohnung und können diese nutzen, um sich auf dem ökosysteminternen Marktplatz mit nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen einzudecken oder um Geld zu spenden.

Ein Klimaziel-Kompass für Schweizerinnen und Schweizer

Im Frühjahr wird das Projekt im Rahmen eines internen Grosspilotprojekts bei den Mitarbeitenden von Swisscom, PostFinance und Post lanciert. Parallel dazu wird es auch für die breite Öffentlichkeit mit einer gemeinsamen Challenge, der Swiss Climate Challenge, positioniert werden. Dies geschieht im Rahmen des Der Link öffnet sich in einem neuen Fenster Klimatages. Das langfristige Ziel der Swiss Climate Challenge ist es, einen Kompass für Schweizerinnen und Schweizer zu schaffen, der sie motiviert, ihren individuellen Beitrag zu den Pariser Klimazielen zu leisten. Zur Mobilität werden weitere Sensibilisierungsthemen hinzukommen, wie zum Beispiel das Konsumverhalten.

Was es braucht, um ein solch vielseitiges Projekt auf die Beine zu stellen, erzählen Anne-Käthi Leuenberger von PostFinance und Christian Schuepbach von Swisscom (siehe «About»).

Erfolgs-Boost 1: Green Coin + Swiss Climate Challenge = grünes Ökosystem

Anne-Käthi Leuenberger: «Dass wir den Green Coin mit der Swiss Climate Challenge verheiraten konnten, ist ein Volltreffer. Erst beide Bausteine zusammen bilden die Basis für das grüne Ökosystem der Schweiz. Damit schaffen wir es, dass Klimaschutz nicht mehr als Verzicht angesehen wird, sondern neben den gesellschaftlichen Effekten auch auf der individuellen Ebene spürbare Mehrwerte bringt.»

Christian Schuepbach: «Unser Vorhaben verbindet zwei zentrale Themen, die es heute anzupacken gilt: das Schonen des Klimas und die Digitalisierung. Durch die Verschmelzung von Green Coin mit der Swiss Climate Challenge sehen wir entsprechend grosses Potenzial.»

Erfolgs-Boost 2: Komplexität reduzieren

Anne-Käthi Leuenberger: «Auf unserer Reise zum grünen Ökosystem der Schweiz haben wir immer wieder versucht, die Komplexität des Vorhabens zu reduzieren. Nicht zuletzt, indem wir uns in der ersten Testphase dazu entschlossen haben, den Green Coin entkoppelt von der Swiss Climate Challenge zu testen.»

Erfolgs-Boost 3: Freiheiten nutzen

Christian Schuepbach: «Da wir Beteiligten von PostFinance und Swisscom in einem Lab-ähnlichen Umfeld arbeiten, haben wir gewisse Freiheiten, gewisse Dinge auf informellem Weg auszuprobieren. Dies ist insbesondere zu Beginn eines solchen Vorhabens ein wichtiger Erfolgsfaktor.»

Erfolgs-Boost 4: mit Pragmatismus vorwärts

Anne-Käthi Leuenberger: «Alle an diesem Projekt direkt Beteiligten ergänzen sich. Obwohl wir aus grossen Unternehmen kommen und intern viele Stellen abholen müssen, haben wir dank unserem Pragmatismus einen Weg gefunden, um miteinander vorwärtszukommen –und dies, ohne dass wir im Vorfeld schon hundert Verträge abschliessen mussten.»

Erfolgs-Boost 5: Vertrauen als Basis

Christian Schuepbach: «PostFinance und Swisscom haben bereits das eine oder andere Innovationsvorhaben gemeinsam aufgegleist. Dadurch können wir auf einer Basis des Vertrauens und der Transparenz miteinander arbeiten. Auf diese Weise kommen wir bedeutend schneller voran. Und die Geschwindigkeit ist im Innovationsbereich oft matchentscheidend.»

About

Anne-Käthi Leuenberger verantwortet das Projekt auf Seite PostFinance mit. Sie ist Co-Leiterin Corporate Responsibility/Sustainability bei PostFinance und war zuvor Mitarbeiterin im Growth-Team des PFLab.

Christian Schuepbach verantwortet das Projekt als Co-Projektleiter auf Seite Swisscom. Co-Leiter FinTech Team in der Digital Business Unit der Swisscom. 

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