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Erstellt am 30.01.2020

Devisengeschäft: Auch Privat vom Auf und Ab der Fremdwährungen profitieren

Der Kauf und Verkauf von Fremdwährungen ist nicht nur für Firmen interessant. Vielmehr kann das Devisengeschäft auch im privaten Bereich lohnenswert sein – wie zum Beispiel für die Frühbucherin Melanie Müller. Das muss man darüber wissen.

Melanie Müller plant gerne im Voraus – wie zum Beispiel ihre Ferien, die sie auch dieses Jahr wieder mit der ganzen Familie in ihrem Lieblingsland Frankreich verbringen wird. Das Häuschen, in dem die vier für zwei Wochen wohnen werden, hat sie deshalb bereits vor einem Jahr reserviert. Ebenso vorausschauend wie ihre Reiseplanung ist ihr Umgang mit Geld. Im Wissen, dass sie regelmässig Beträge in Euro bezahlen wird, hat sie vor einiger Zeit Euro zu einem günstigen Kurs gekauft. Die Rechnung für die Hausmiete, die sie heute begleichen will, kann sie nun mit diesem günstigen Geld von ihrem Privatkonto in Euro abbuchen. 

Was das Devisengeschäft bringt

Was Unternehmen im Business tun, macht Melanie Müller im privaten Bereich: Sie kauft und verkauft Devisen, um sich gegen Währungsrisiken abzusichern und vom Auf und Ab der Devisen zu profitieren. Hätte sich der Kurs negativ entwickelt, hätte sie auch die Möglichkeit gehabt, die Euros wieder zu verkaufen. Der Kauf und Verkauf von Devisen zu einem bestimmten Kurs ohne terminliche Vereinbarung ist der einfachste Fall eines Devisengeschäfts und wird auch als Spotgeschäft bezeichnet. Voraussetzung dafür ist ein Währungskonto in der entsprechenden Währung.

Für wen sich das Devisengeschäft lohnen kann

Nicht nur Schweizer Unternehmen werden immer internationaler. Auch im privaten Bereich pflegen wir vermehrt geschäftliche Beziehungen zum Ausland – und sind damit den Währungsschwankungen ausgesetzt. Und so werden Spotgeschäfte auch für Privatpersonen immer interessanter. Sie sind eine spannende Möglichkeit für alle, die regelmässig im Ausland auf Rechnung Waren oder Dienstleistungen beziehen. Sei dies jeweils vor Ort oder online. Den Rechnungsbetrag begleichen sie dann direkt vom entsprechenden Fremdwährungskonto ohne Währungsrisiken. 

Bei PostFinance können folgende neun Fremdwährungen getauscht werden:

  • AUD (australischer Dollar)
  • CAD (kanadischer Dollar)
  • DKK (dänische Krone)
  • EUR (Euro)
  • GBP (britisches Pfund)
  • JPY (japanischer Yen)
  • NOK (norwegische Krone)
  • SEK (schwedische Krone)
  • USD (amerikanischer Dollar)

Wie man Währungen kauft und verkauft

Das Prinzip ist also einfach: Man «füttert» ein Fremdwährungskonto mit günstigem Geld, um zum gegebenen Zeitpunkt Rechnungen direkt in der Fremdwährung zu begleichen oder Bargeld direkt vom Privatkino in Euro zu beziehen. Wichtig ist, den Währungsmarkt gut zu beobachten und zum richtigen Zeitpunkt zu handeln. Die wichtigsten Ursachen der Auf- und Abwertung von Währungen liegen in der wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes sowie in dessen Geld- und Zinspolitik. Hat man sich entschieden, kann die Währung telefonisch (Telefon: +41 58 338 11 01) oder bei Beträgen zwischen CHF 5’000.– und CHF 50’000.– auch direkt im E-Finance abgeschlossen werden.

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