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Erstellt am 22.01.2019

So treibt PostFinance Innovationen voran

Auf ihrem Weg zum Digital Powerhouse treibt PostFinance Innovationen voran. Mathias Strazza, Leiter Future Banking bei PostFinance, zeigt drei wichtige Bausteine eines Innovationsmanagements auf, das auch um die Ecken denkt.

Baustein 1: Der Prozess, der Innovationen einordnet und lenkt

Nicht jede Idee liegt auf der Hand. Nicht jede Idee lohnt sich, verfolgt zu werden. Und nicht jede Idee kann auf dieselbe Art und Weise bearbeitet werden. Deshalb setzt PostFinance auf einen strukturierten Innovationsprozess, der die Innovationen einordnet und in die Bahnen lenkt. Grundsätzlich unterscheidet das Finanzinstitut je nach Innovationsgrad respektive nach ihrer Auswirkung auf das eigene Kerngeschäft drei Horizonte:

  • Horizont 1: Hier werden Projekte umgesetzt, die zum Ziel haben, bestehende Angebote im Kerngeschäft weiterzuentwickeln und zu verbessern (zum Beispiel neue Funktionen im E-Finance).
  • Horizont 2: Hier werden digitale Angebote im angrenzenden Kerngeschäft entwickelt, die die Transformation von PostFinance zum Digital Powerhouse fördern (zum Beispiel ein digitales Login-Verfahren über Fingerprint und Gesichtserkennung und ohne gelbes Kartenlesegerät).
  • Horizont 3: Hier werden neue Geschäftsfelder und -modelle ausserhalb des heutigen Kerngeschäfts entwickelt. Diese Projekte haben Experimentier- und Pilotcharakter (zum Beispiel das Blockchain-Projekt «B4U» von PostFinance und Energie Wasser Bern).

Baustein 2: Das PFLab, das gleichzeitig Ort, Team und Philosophie ist

Mit dem PFLab hat PostFinance ein Innovationslabor geschaffen, um Innovationen aus dem Horizont 3 zu entdecken und auszuarbeiten. Das PFLab ist ein Raum mit einer andersartigen, kreativen, offenen und inspirierenden Umgebung. Und es ist noch viel mehr: Das PFLab ist eine Organisation, eine Struktur und ein Team. Hier werden – gemeinsam mit Mitarbeitenden von PostFinance, aber auch mit Startups, Universitäten und anderen Unternehmen – Experimente und Pilotprojekte mit Zukunftsthemen betreut, begleitet und umgesetzt. Wichtig ist dem PFLab auch die Verankerung im Unternehmen: Es bietet anderen Abteilungen Workshops zu verschiedenen Themen und Möglichkeiten zum Austausch an. Denn nicht zuletzt fliessen im Idealfall die Innovationen aus dem Horizont 3 in die Horizonte 2 oder 1 ein und betreffen damit die Fachbereiche von PostFinance. Das PFLab feierte übrigens Ende 2018 seinen dritten Geburtstag.

Baustein 3: Die Zusammenarbeit mit Externen, damit sich der Blick öffnet

Um Perspektiven und Lösungsansätze jenseits des eigenen Unternehmens zu finden, hilft es, neue Quellen anzuzapfen. PostFinance ist überzeugt davon, dass der Einbezug von externem Know-how die Innovationskraft stärkt. Über verschiedene externe Partner – Universitäten und Hochschulen, andere Unternehmen oder Startups – und mit unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit – partnerschaftliche Kooperationen, Akquisitionen oder Beteiligungen – werden vielversprechende Innovationsvorhaben eruiert, geprüft und umgesetzt bzw. neues Wissen und neue Geschäftsmodelle erschlossen. Man spricht dabei auch von Open Innovation. Es handelt sich um die Öffnung des Innovationsprozesses über die Unternehmensgrenzen hinaus, um neue Probleme und Bedürfnisse zu entdecken, mögliche Suchfelder für Innovationen zu definieren und neue Lösungen daraus abzuleiten.

Über Mathias Strazza

Profil Mathias Strazza

Mathias Strazza ist Leiter Future Banking von PostFinance. In dieser Funktion führt er die drei Abteilungen PFLab and Innovation, Corporate Venturing sowie Growth Areas and Projekte. 

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