Medienmitteilung

Für sicheres Online-Shopping: PostFinance lanciert virtuelle Debitkarte mit selbst wählbarer Limite

Wer online einkauft, kennt das ungute Gefühl: Soll ich meine Kartendaten bei einem unbekannten Shop wirklich eingeben? PostFinance bietet ab dem 30. Juni 2026 eine Antwort darauf: Kund:innen können in der PostFinance App eine virtuelle Debitkarte mit einer selbst festgelegten Limite eröffnen, die getrennt von der physischen Hauptkarte besteht und bei Bedarf in Sekunden gelöscht werden kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die virtuelle PostFinance Debitkarte ist ab dem 30. Juni 2026 in CHF und EUR verfügbar und kann selbständig über die PostFinance App eröffnet und wieder entfernt werden.
  • Die virtuelle Debitkarte ist eine eigenständige Karte mit einer eigenen Kartennummer und selbst wählbarer Kartenlimite, die unabhängig von der physischen Hauptkarte besteht. Das eignet sich besonders für Einkäufe in Online-Shops
  • Die Karte lässt sich in Apple Pay, Google Pay oder Samsung Pay hinterlegen und damit sowohl online als auch kontaktlos an der Kasse einsetzen.

Der Swiss Payment Monitor 2026 von der Universität St. Gallen und der ZHAW zeigt: Mobiles Bezahlen ist mit 31,4 Prozent aller Transaktionen das meistgenutzte Zahlungsmittel der Schweiz. Gleichzeitig belegt die Studie, wie wichtig Sicherheit beim Online-Einkauf ist: Müssten Befragte einem unbekannten ausländischen Anbieter Geld überweisen, würden sie am häufigsten Rechnungskauf oder Kreditkarte wählen, da sie dies am sichersten beurteilen. Die virtuelle Debitkarte von PostFinance reagiert auf genau dieses Bedürfnis: Wer sie nutzt, kann das eigene Risiko selbst begrenzen. „Viele Menschen zögern beim Online-Shopping, weil sie nicht überall ihre Kartendaten preisgeben möchten. Mit der virtuellen Karte geben wir ihnen ein Werkzeug in die Hand, mit dem sie das Risiko selbst steuern können, ohne auf bargeldloses Bezahlen verzichten zu müssen. Gleichzeitig sind virtuelle Karten nachhaltig, da auf Plastik verzichtet wird“, erklärt Nils Zenhäusern, Leiter Shopping Journeys bei PostFinance.

So funktioniert die virtuelle PostFinance Debitkarte

Die virtuelle Karte kann über die PostFinance App eröffnet werden, ist mit dem Konto verknüpft und steht in CHF oder EUR zur Verfügung. Sie lässt sich direkt nach der Eröffnung in Apple Pay, Google Pay oder Samsung Pay hinterlegen und damit sowohl online als auch kontaktlos an der Kasse einsetzen. Die virtuelle Debitkarte ersetzt die physische PostFinance Card nicht, sondern ergänzt sie. Beide Karten funktionieren unabhängig voneinander und können parallel genutzt werden. Nutzer:innen legen selbst fest, wie hoch die Limite sein soll. Besteht der Verdacht auf Missbrauch, lässt sich die virtuelle Karte in wenigen Sekunden, ohne Telefonanruf und ohne dass die physische Hauptkarte oder das Konto blockiert wird, in der App entfernen. Bargeldbezüge sind zum Start noch nicht möglich, werden aber ab diesem Spätsommer möglich sein.

Eine Lücke, die zur Zeit vor allem Neobanken besetzen

Mit dem Schritt, virtuelle Karten mit einem separat steuerbaren Limit ihrem Angebot hinzuzufügen, reagiert PostFinance auf eine Lücke im eigenen Angebot und auf ein Sicherheitsbedürfnis, das angesichts der wachsenden Bedeutung von Online-Zahlungen zunimmt. Bisher bieten dies nur wenige Retailbanken sowie Digital- und Neobanken an.