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Erstellt am 05.04.2018

Was sind Kryptowährungen?

Bestimmt haben Sie auch schon davon gehört oder darüber gelesen. Oder haben Sie sich gar schon überlegt, selbst Kryptowährungen zu kaufen? Auf jeden Fall lohnt es sich, mehr über das Thema zu erfahren.

Kryptowährungen sind, einfach gesagt, digitale Währungen. Einerseits werden sie zu Spekulationszwecken eingesetzt, andererseits akzeptieren immer mehr Anbieter Kryptowährungen (allen voran Bitcoin) als Zahlungsmittel. Bitcoin ist aber bei Weitem nicht die einzige Kryptowährung. Haben Sie zum Beispiel schon von Ether oder Litecoin gehört? Fast täglich kommen neue Kryptowährungen auf den Markt. Schauen Sie also genau hin, bevor Sie eine dieser Währungen kaufen.

Wie sich Kryptowährungen unterscheiden

Als bekannteste Kryptowährung ist Bitcoin auch am meisten verbreitet und verfügt über die grösste Marktkapitalisierung. Bitcoin wurde mit dem Gedanken entwickelt, ein unabhängiges Finanzsystem zu schaffen und darin Zahlungen besonders günstig, schnell und nachvollziehbar abzuwickeln – Bitcoin ist demnach als Währung konzipiert. Bitcoin-Konkurrent und Ether-Herausgeber Ethereum hingegen wurde als Onlineplattform konzipiert, mit der eine neue Struktur für das Internet und eine neue Art des Zahlungsverkehrs geschaffen werden sollte. Neben Ether und Bitcoin gibt es mittlerweile über 800 andere Kryptowährungen.

Kryptowährungen im Vergleich zum «klassischen Geld»

Eine Kryptowährung existiert nur digital, es gibt davon kein Bargeld. Hinter Kryptowährungen steht keine Zentralbank, wie dies beim «klassischen Geld», zum Beispiel dem Schweizer Franken, der Fall ist. Dessen Kurs spiegelt beispielsweise die Wirtschaftskraft der Schweiz und das allgemeine Vertrauen in die Schweiz wider. Der Wert einer Kryptowährung basiert allein auf der aktuellen Nachfrage und ist sehr volatil. So kann der Wert eines Bitcoins beispielsweise an einem einzigen Tag um über 10% oder mehrere Tausend Franken steigen oder sinken. Zudem bestehen teilweise beträchtliche Betrugsrisiken bei Kryptowährungen. Zudem werden sie anders reguliert als herkömmliche Währungen. Die Herausgeber von Kryptowährungen sind beispielsweise nicht zwingend einer Aufsicht unterstellt.

Transaktionen mit Kryptowährungen

Für die Überweisung einer Kryptowährung wird keine Bank benötigt. Der Auftraggeber kann das Geld dem Empfänger ohne Umweg direkt digital zukommen lassen. Die Transaktionen werden in der sogenannten Blockchain registriert. Haben Sie im Zusammenhang mit Kryptowährungen bereits von dieser Technologie gehört? Es handelt sich dabei um eine Art dezentrales, virtuelles Kostenbuch. Eine Blockchain besteht aus einer potenziell unendlich langen Kette von Codes, die mit jeder Transaktion verlängert wird. Da die Codes überall dezentral gespeichert sind, ist ein Kauf oder eine Überweisung immer transparent und kann daher genauestens nachverfolgt werden. Die Personen hinter den Transaktionen sind jedoch anonym.

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