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Erstellt am 27.11.2018

Festgeld und Termingeld – Geld kurz- und mittelfristig anlegen

Möchten Sie Ihr Geld kurz- oder mittelfristig anlegen? Dann könnte Termin- bzw. Festgeld eine gute Lösung für Sie sein. Mit Fest- und Termingeld können Sie Ihr Geld nämlich für einen bestimmten Zeitraum anlegen. So können Sie auch mit einem kurzen oder mittelfristigen Anlagehorizont mehr aus Ihrem Geld machen – und Ziele und Träume wie ein Eigenheim oder ein eigenes Auto erreichen.

Viele Bankkunden haben ganz bestimmte Wünsche, die sie sich mit einem ganz bestimmten Betrag zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt erfüllen möchten. Liegt dieser Zeitpunkt nicht 5, 10 oder gar 20 Jahre weit in der Zukunft, sind Termin- und Festgeld möglicherweise sinnvolle Möglichkeiten einer Anlage. Denn mit Termin- und Festgeldern können Sie flexibel Geld anlegen: Sie selbst legen den Betrag, den Sie anlegen, sowie – je nach Bank – die Laufzeit Ihrer Anlage fest. Ihr Anlagekapital wird dann zu einem fixen Zinssatz von Ihrer Bank angelegt. Dieser wird anhand vom aktuellen Marktzinssatz individuell fixiert. Auf diese Weise können Anleger nicht benötigtes Kapital anlegen und von einer höheren Rendite profitieren, als es bei einem herkömmlichen Privatkonto oder Sparkonto der Fall ist.

Was ist eigentlich Termingeld, Festgeld und Kündigungsgeld?

Was versteht man genau unter Termingeld? Termingeld ist ein Überbegriff für sämtliche Anlagen bei Banken, die eine feste Laufzeit oder eine vorbestimmte Kündigungsfrist haben. Davon gibt es zwei Arten:

Festgeld

Festgeld heisst Festgeld, weil Ihr Geld zu festen Zinsen und zu einer bestimmten Laufzeit angelegt wird. Je höher die Anlage, desto kürzer ist die Mindestlaufzeit normalerweise. Die genauen Konditionen bei einer Geldanlage in Festgeld sind aber von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich.

Kündigungsgeld

Bei Kündigungsgeld wird ein Betrag unbefristet und nicht zu einem fixen Zinssatz angelegt, unterliegt aber einer Kündigungsfrist, falls das Kapital benötigt wird. Sobald die Kündigung eingereicht wird, verhält es sich wie bei einer Festgeldanlage: Ein fixer Zins wird vereinbart, und nach Ablauf der Kündigungsfrist wird der Betrag inklusive Rendite dem Anleger zurücküberwiesen.

Von höheren Renditen und kürzerer Laufzeit profitieren

Wer beispielsweise Ende Jahr einen überschüssigen Betrag auf seinem Konto hat und diesen für eine bestimmte Zeit anlegen möchte, kann dies mit Termingeldern tun. Hierbei handelt es sich meistens um höhere Beträge (ab CHF 100’000.–), die Mindestbeträge sind von Bank zu Bank unterschiedlich. Am Ende der Laufzeit wird der Betrag inklusive Zinsen automatisch auf Ihr Konto zurücküberwiesen. In der Schweiz unterliegen die Zinsen unabhängig von Ihrer Bank einer Verrechnungssteuer von 35%, welche beachtet werden muss. Bei Kündigungsgeld einigen sich Anleger mit der Bank auf eine bestimmte Kündigungsfrist von beispielsweise 30 Tagen. Anleger müssen ihre Anlage also aktiv kündigen, damit sie danach ihr Kündigungsgeld zurückerhalten. Bei Festgeldern entfällt diese Kündigungsfrist. Sie haben eine fixe Laufzeit, die meistens zwischen einer Woche und zwölf Monaten beträgt, je nachdem, wie hoch die Anlage ist. Im Gegensatz zum Kündigungsgeld, kann das Festgeld während dieser Laufzeit nicht gekündigt werden.  Allerdings profitieren Anleger von besseren Konditionen und einem tiefen Verlustrisiko. Die gesetzliche Einlagensicherung gilt für alle in der Schweiz tätigen Banken, die der Finanzmarktausicht (FINMA) unterstehen. Einlagen und somit auch Festgelder sind im Rahmen des gesetzlichen Einlagenschutzes bis maximal CHF 100’000.– pro Kunde gesichert.

Wie kann ich Festgeld anlegen?

Bei den meisten Banken können Sie online oder telefonisch ein Festgeldkonto eröffnen und Ihre Geldmarktgeschäfte mit festem Verfalltermin, Betrag und Zinssatz tätigen. Diese kann in der Regel auch in verschiedenen Währungen getätigt werden.  Informieren Sie sich über die verschiedenen Angebote bei Ihrer Bank oder lassen Sie sich diesbezüglich von Ihrer Bank beraten.

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