Gründerstory im Gastro: selbstständig unter Dauerlast

17.02.2026

Kurz vor Mittag wird es hektisch. Alle strömen gleichzeitig aus ihren Büros, die Küche läuft auf Hochtouren und Fehler dürfen nicht passieren. Julien Delatour, Gründer des Restaurant-Take-aways Delafood, erzählt vom Gastro-Alltag unter Dauerlast und warum einfache Abläufe im Hintergrund entscheidend sind, damit im Betrieb nichts kippt.

In Kürze

  • Julien ist mit Gastronomen-Eltern aufgewachsen und gründete gemeinsam mit seiner Mutter.
  • Der Gastro-Alltag ist geprägt von Dauerlast, Verantwortung und Unvorhersehbarem.
  • Administration ist nicht seine Stärke – Übersicht im Zahlungsverkehr entlastet ihn.
  • Gebündelte Zahlungsarten schaffen Klarheit im Hintergrund und Zeit für Küche und Gäste.

Der Gastro-Alltag: Kochen unter Dauerlast

Im laufenden Betrieb zählt vor allem eines: vorbereitet sein. Für Julien sind diese Phasen der eigentliche Prüfstein des Alltags. Es geht darum, vorauszudenken und trotzdem ruhig zu bleiben, auch wenn alles parallel läuft.

In der Gastronomie musst du ständig antizipieren, immer einen Schritt voraus sein – wie beim Schach. Sobald du dich zurücklehnst, überrollt dich das Tagesgeschäft.

Unvorhergesehenes – von Lieferverzögerungen bis zu technischen Defekten – gehört dazu. Genau dann zeigt sich, wie stabil ein Betrieb aufgestellt ist. Denn jeder zusätzliche Reibungsverlust kostet Zeit und Energie, die im Alltag knapp sind.

Übersicht statt zusätzliche Baustellen

Gerade weil im Tagesgeschäft so vieles gleichzeitig passiert, ist für Julien klar: Nicht alles darf gleich komplex sein. Was vorne laut und schnell ist, muss im Hintergrund ruhig und verlässlich laufen. Multitasking gehört für ihn zum Beruf. Kochen, bedienen, organisieren und nebenbei Unternehmer sein. Was ihm dabei schwerfällt, ist Administration. Nicht aus mangelndem Interesse, sondern weil sie Zeit frisst und schnell unübersichtlich wird, wenn zu viele Systeme parallel laufen. Nach der Übernahme des Familienrestaurants entschied sich Julien deshalb bewusst, dort zu vereinfachen, wo es möglich ist: weniger Schnittstellen, weniger Abrechnungen, mehr Übersicht. Nicht, um alles zu optimieren, sondern um den Kopf frei zu halten – für Küche, Team und Gäste.

Zentralisierung als Schlüssel zur Entlastung

Heute sind bei Julien alle Kartenzahlungen zentralisiert. Egal ob PostFinance Card, Debit- oder Kreditkarte oder TWINT – alles läuft über ein System und landet gebündelt auf dem Geschäftskonto.

Früher hatten wir mehrere Konten. Jetzt ist alles zentralisiert. Eine Übersicht, klare Zahlen – das erleichtert mir den Alltag enorm.

Ein Blick in die PostFinance App genügt, um zu sehen, wie der Tag gelaufen ist. Gerade während oder nach stressigen Stosszeiten schafft das Ruhe und spart Zeit.

Die Zahlungsarten Combo im Alltag

In der Gastronomie entscheidet sich Umsatz oft in Sekunden. Wenn der Laden voll ist, erwarten Gäste, dass sie schnell und mit ihrem bevorzugten Zahlungsmittel bezahlen können. Zahlungsarten Combo von PostFinance bündelt die Akzeptanz aller gängigen Zahlungsmittel in einem Vertrag. Für Julien bedeutet das: ein zuverlässiger Ablauf im Hintergrund, ohne sich Gedanken machen zu müssen, welche Karten funktionieren.

Vorteile der Zahlungsarten Combo von PostFinance

  • Alles aus einer Hand: ein Vertrag für PostFinance Card, TWINT, Debit- und Kreditkarten (Visa, Mastercard) sowie Apple Pay und Google Pay.
  • Schnelle Liquidität: Gutschrift der Umsätze in der Regel innert 24 bis 48 Stunden.
  • Transparente Kosten: keine versteckten Gebühren bei der Abrechnung.
  • Zuverlässige Hardware: moderne Terminals (stationär oder mobil) nach höchsten Sicherheitsstandards.

Drei Learnings von Julien für Gründer:innen

Julien hat den Prozess durchlaufen und weiss, wo die Fallstricke lauern. Seine Ratschläge an alle, die jetzt in den Startlöchern stehen, sind pragmatisch:

  • Gerade vor einer Übernahme oder Eröffnung lohnt es sich, genau hinzuschauen. Julien hat erlebt, wie schnell man Probleme übernimmt, die nicht auf den ersten Blick sichtbar sind. Sein Rat: Informieren Sie sich gründlich, stellen Sie kritische Fragen und verlassen Sie sich nicht auf Annahmen oder mündliche Zusagen. Wer sich früh ein klares Bild verschafft, spart sich später viel Energie.

  • Im Gastro-Alltag reicht es nicht, auf Situationen zu reagieren. Stosszeiten, Lieferverzögerungen oder technische Ausfälle lassen sich nicht vermeiden – aber man kann darauf vorbereitet sein. Julien vergleicht seinen Alltag mit Schach: Man muss immer einen Schritt voraus sein. Wer antizipiert, bleibt handlungsfähig, auch wenn es hektisch wird.

  • Für Julien bedeutet Erfolg nicht schnelles Wachstum oder Expansion. Erfolg heisst, vom eigenen Betrieb leben zu können – stabil, geschützt und mit Perspektive. Gesunde Strukturen im Hintergrund helfen dabei, Druck aus dem Alltag zu nehmen und langfristig dranzubleiben. Denn nur wer nicht ständig am Limit arbeitet, kann sein Geschäft nachhaltig führen.

Fokus auf das, was zählt

Juliens Geschichte zeigt: Im Gastro-Alltag zählt vor allem Stabilität. Entscheidend sind einfache, verlässliche Strukturen im Hintergrund – finanziell und organisatorisch. Wer gründet, muss nicht alles selbst tragen. Verlässliche Partner und klare Lösungen schaffen Freiraum für das Wesentliche: gutes Essen, ein starkes Team und zufriedene Gäste.

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