Diese Seite hat eine durchschnittliche Bewertung von %r von maximal 5 Sternen. Total sind %t Bewertung vorhanden.
Bewertung (%t)
Lesezeit 2 Minuten Lesezeit 2 Minuten
Erstellt am 22.01.2019

Offen für Open Innovation

Im Rahmen ihres Innovationsmanagements setzt PostFinance auch auf Open Innovation und öffnet damit den Innovationsprozess für externe Partner. Was hinter diesem Konzept steckt und wie es angewendet wird, zeigen diese Beispiele.

Open Innovation heisst nichts anderes, als dass ein Unternehmen seinen Innovationsprozess öffnet, um gemeinsam mit externen Partnern wie Startups, Universitäten und Hochschulen, Trend- und Zukunftsinstituten oder anderen Unternehmen neue Suchfelder zu entdecken und neue Ideen darin zu generieren. Auf diese Weise werden Scheuklappen abgelegt, und der Blick richtet sich auf Dinge, die das Unternehmen selber nicht auf dem Radar hatte. Und gemeinsam wird mehr Wissen generiert als im Alleingang. Wie PostFinance Open Innovation nutzt, zeigen diese drei Beispiele.

Beispiel 1: Tilbago

Die Gründer des Start-ups Tilbago traten mit der Geschäftsidee an PostFinance heran, kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Gemeinden, Spitäler, Elektrizitätswerke usw. mit einer neuartigen Lösung bei der automatischen Abwicklung von Betreibungsbegehren zu unterstützen. PostFinance erkannte darin Potenzial. Eine solche Funktion fehlte bislang zum Beispiel im Debitorenmanagement-Tool SmartBusiness, das das Finanzinstitut Kleinunternehmern anbietet. So durchlief man zusammen den Innovationsprozess im PFLab und brachte die Cloud-Lösung im Spätherbst 2016 unter dem Namen Tilbago auf den Markt. Zudem beteiligte sich PostFinance am Startup Tilbago.

Um zusammen an einer vielversprechenden Zukunft zu bauen, ist PostFinance laufend auf der Suche nach spannenden Startups aus klar definierten Themenfeldern.

Beispiel 2: Einbezug von Studentinnen und Studenten

PostFinance wird immer wieder gebeten, bei Universitären und Hochschulen über ihr Innovationsmanagement zu berichten. Den Studentinnen und Studenten soll so ein Blick in die Praxis geboten werden. Beim Zuhören bleibt es dabei nicht immer: In Workshops und Lehrgängen werden auch Ideen und Innovationsvorhaben von und für PostFinance in einer frühen Phase greifbar gemacht, um zu entscheiden, ob diese relevant sein könnten. Verschiedene Themen – wie zum Beispiel die finanzielle Vorsorge – können auf diesem Weg von einer ganz anderen Seite beleuchtet werden. Eine Win-win-Situation: Die Studentinnen und Studenten haben die Gelegenheit, sich an einem spannenden Projekt zu beteiligen, und PostFinance erhält externe, neue Inputs. Auch so werden mit externen Partnern neue Ideen geboren.

Beispiel 3: «B4U»

Klar hat PostFinance auch das Thema Blockchain im Visier. Und seit kurzem mit «B4U» (Blockchain for Utility) ein Pilotprojekt dazu. Dabei handelt es sich um eine Lösung, die derzeit zusammen mit Energie Wasser Bern (ewb) erarbeitet und geprüft wird. «B4U» misst und verrechnet den Solarstrom von privaten Produzentinnen und Produzenten einfach und transparent über eine Blockchain. Entstanden ist die Idee beim Austausch zwischen einem PostFinance-Mitarbeiter, der früher in der Energiebranche tätig war, und ewb. Vorangetrieben wurde sie gemeinsam im PFLab, dem Innovationslabor von PostFinance. Das Beispiel zeigt, wie sich Open Innovation lohnen kann – gerade für zwei Unternehmen aus ganz verschiedenen Branchen.

Sie können die Seite mit 1 bis 5 Sternen bewerten. 5 Sterne ist die beste Bewertung.
Bewertung (%t)

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren