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Erstellt am 12.12.2018

Gesund essen und trotzdem Geld sparen: sechs Tipps für eine gute Vorratskammer

Sich günstig, aber trotzdem gesund zu ernähren, ist kein Ding der Unmöglichkeit. Frisches Gemüse, Bio und Co. gibt es inzwischen für jedes Budget. Wichtig ist für Ihr Portemonnaie vor allem auch, was Sie nach dem Einkauf mit den Lebensmitteln anstellen.

Um Geld zu sparen, gibt es ein paar einfache Tipps und Tricks. Das beginnt bei der Planung des Einkaufs sowie bei der Wahl und Lagerung der Lebensmittel. Eine organisierte Vorratskammer ist eine gute Basis für gesundes und preiswertes Essen.

Befolgen Sie den Grundsatz: Selbst kochen statt auswärts essen

Eine Der Link öffnet sich in einem neuen Fenster Studie des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen zum Schweizer Essverhalten zeigt auf, dass die meisten Schweizerinnen und Schweizer viel Geld für Essen und Restaurantbesuche ausgeben. Besonders über Mittag essen über 70% auswärts. Mehrmals in der Woche im Restaurant zu essen, ist nicht gerade günstig und belastet deshalb das Konto.

Eine günstigere und meist auch gesündere Alternative ist es, selbst zu kochen. Schon beim Einkaufen kann man mit dem richtigen Vorgehen Geld sparen. Zum Beispiel, indem Sie sich genau überlegen, was Sie einkaufen möchten. So laufen Sie nicht Gefahr, zu teuren Lebensmitteln zu greifen, die Sie allenfalls gar nicht brauchen. Mit einem Grosseinkauf ein- bis zweimal in der Woche kann man ebenfalls sparen. Geht man täglich los, um Kleinigkeiten zu kaufen, gibt man in der Regel mehr Geld aus, als man eigentlich will.

Mit einer guten Vorratskammer sparen Sie eine Menge Geld

Auch wie Sie die gekauften Lebensmittel aufbewahren, kann einen Einfluss auf Ihr Budget haben. Denn weggeworfene Lebensmittel sind die teuersten. Es lohnt sich, in eine gute Vorratskammer zu investieren. So bleiben Lebensmittel länger haltbar, und Sie sparen beim Haushaltsbudget. Eine gesunde Ernährung ist wichtig – muss aber nicht teuer sein. Es geht auch ohne Qualitätseinbussen und teure Produkte. Wichtig ist, was Sie nach dem Einkauf mit den Lebensmitteln machen. Hier finden Sie sechs Spartipps, die Ihnen im Alltag und Haushalt helfen.

Aufteilung: Sortieren Sie Ihre Lebensmittel

Nach dem Einkaufen gilt es, die Lebensmittel zu sortieren. Man unterscheidet zwischen frischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Milch und haltbaren Lebensmitteln wie Reis, Nudeln, Konserven, Zucker und Salz. Frische Lebensmittel sollte man regelmässig einkaufen, da sie nicht lange haltbar sind. Nahrungsmittel mit einer hohen Haltbarkeit benötigt jeder Haushalt. Diese sollte man nur nach Bedarf einkaufen und nicht zu viel Geld dafür ausgeben. Gerade weil sie lange haltbar sind, lohnt es sich, günstige Angebote abzuwarten. So kann man sparen und das Geld für anderes verwenden.

Spartipp

Haltbare Lebensmittel wie z.B. Salz in grösseren Mengen kaufen und Geld sparen.

Raum: Lagern Sie Nahrungsmittel in einem kühlen, trockenen Raum

Der ideale Vorratsraum hat eine Lichtquelle wie zum Beispiel Fenster oder LEDs, ist kühl und nicht feucht. Nur so sind die Nahrungsmittel lange haltbar. Gerade Kartoffeln haben eine hohe Haltbarkeit, wenn man sie kühl und trocken lagert. Um den Alltag zu erleichtern, befindet sich die Vorratskammer idealerweise nahe bei der Küche. So kann man beim Kochen Zeit sparen.

Tipp

Bei Neubauwohnungen prüfen, ob der Keller geheizt wird. Wenn ja, eignet sich der Keller nicht für die Lagerung von Lebensmitteln.

Lagerung: Trennen Sie Früchte und Gemüse

In die Vorratskammer gehören Lebensmittel, die es gerne kühl und dunkel haben. Frisches Obst und Gemüse sollte man getrennt lagern. Denn Obst nimmt sehr schnell Gerüche von Zwiebeln und Kartoffeln an. Zudem beschleunigen Früchte das Reifen von Gemüse.

Kühlschränke haben verschiedene Zonen. Über dem Gemüsefach ist es am kältesten: Dort lagern Fleisch, Wurst und Fisch am besten. Die Mitte ist für Käse und Milchprodukte geeignet, der obere Teil für zubereitete Speisen, die Türen für Butter und Eier.

Behälter: Achten Sie auf das richtige Material

Jede gute Vorratskammer verfügt über Regale, in die man Konservendosen, Einmachgläser, Körbe und Plastikbehälter einräumen kann. Frisches Obst und Gemüse sollte nicht lose herumstehen, sondern in Körben aufbewahrt werden. Auch andere Lebensmittel können Sie statt in losen Packungen prima mit anderen, ähnlichen Produkten in Boxen oder Kisten aufbewahren. Auch Getränke sollten in der Vorratskammer Platz finden. So hat man alle lang haltbaren Produkte an einem Ort gelagert und immer einen Überblick über die im Haushalt vorhandenen Vorräte.

Tipp

Es gibt in grösseren Läden immer wieder günstige Angebote für Einmachgläser. Auch alte Nutella- oder Konfi-Gläser lassen sich einfach umfunktionieren. So können Sie mit wenig Aufwand Geld sparen.

Mindesthaltbarkeitsdatum: Kontrollieren Sie regelmässig

Weggeworfene Lebensmittel sind die teuersten. Deshalb in jedem Fall einmal wöchentlich das Mindesthaltbarkeitsdatum kontrollieren. So behält man den Überblick und kann die Lebensmittel rechtzeitig verbrauchen. Meist bleiben Nahrungsmittel auch über ihr Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus geniessbar. Seien Sie hier aber vorsichtig und verbrauchen Sie immer zuerst die ältesten Nahrungsmittel. Neu gekaufte Lebensmittel sollten immer zuhinterst verstaut werden.

Vorratsplan und Apps: Machen Sie eine Liste davon, was sie lagern

Führen Sie Buch über Ihr Inventar zu Hause. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit bei der Erstellung der Einkaufsliste. So wissen Sie, wann Sie wieder Pasta kaufen sollten, schleppen nicht die siebte Spaghettipackung nach Hause und geben unnötig Geld aus. Bei dieser Aufgabe können Ihnen auch diverse Apps den Alltag erleichtern. So gibt es zum Beispiel die App «Der Link öffnet sich in einem neuen Fenster My Inventory», in der man Lebensmittel erfassen und kategorisieren kann. So sieht man auf einen Blick, welche Lebensmittel man zu Hause hat, welches Mindesthaltbarkeitsdatum sie haben und wie lange sie noch haltbar sind.

Wenn Sie alle sechs Tipps befolgen, sparen Sie Geld und schauen gleichzeitig auf eine gesunde Ernährung. Zudem haben Sie erst noch eine toll ausgestattete Vorratskammer. Doch nicht nur Ihr Haushaltsbudget wird es Ihnen danken, sondern auch die Umwelt. Denn Food-Waste ist ein ernst zu nehmendes Problem, das mit ein bisschen Engagement von jedem Einzelnen verringert werden kann.

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