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Erstellt am 27.07.2020

Digitales Banking und bargeldlose Zahlungsmittel – welche Möglichkeiten habe ich?

Welche Vor- und Nachteile bieten unsere heutigen Zahlungsmöglichkeiten? Welche Möglichkeiten bietet zudem das digitale Banking gegenüber dem konventionellen Banking?

Nur Bares ist Wahres – dieses Motto könnte heute wohl als überholt bezeichnet werden. Die COVID-19-Pandemie hat dem bargeldlosen Bezahlen einen zusätzlichen Aufschwung gegeben – hygienischere Alternativen zu den Scheinen und Münzen werden tendenziell bevorzugt. PostFinance zeigt die Optionen des heutigen Bankings auf. 

Bargeldloses Bezahlen vor Ort mit Karte

In fast jedem Laden oder Restaurant in der Schweiz ist es heutzutage möglich, mit der Debit- oder Kreditkarte zu bezahlen. Dabei wird die Karte ins entsprechende Lesegerät gesteckt und die Karten-PIN eingetippt. Bei kleineren Beträgen – je nach Kartenanbieter zwischen 40 bis 80 Franken – kann sogar kontaktlos bezahlt werden. Mittels sogenannter NFC (Near Field Communication) werden die Daten für die kontaktlose Zahlung übertragen, die PIN-Eingabe ist dabei nicht erforderlich. Sind Sie im Besitz einer MasterCard, könnte auch SwatchPAY! interessant sein für Sie. Bei SwatchPAY! gilt das Gleiche wie bei der Kartenzahlung: Beträge bis 40 Franken bzw. 80 Franken erfolgen kontaktlos und simpel über Ihre Armbanduhr.

    • Tendenziell schnellerer Zahlungsvorgang als mit Bargeld, speziell bei kontaktlosem Zahlen mit der Armbanduhr
    • Hygienischer als mit Bargeld, auf dem sich unzählige Bakterien und Viren sammeln können
    • Transaktionen lassen sich detailliert nachverfolgen (dazu unten mehr) 
    • Im Gegensatz zu Münzen und Banknoten kann man das Geld der Bankkarte nicht verlieren – höchstens die Bankkarte selbst, wofür ein geringer Betrag für die Ersatzkarte anfällt
    • Mehrfacher Schutz vor Diebstahl und Missbrauch
    • Gewisse Abhängigkeit von der Technik: Die Karte und das Lesegerät müssen dazu stets funktionieren 
    • Die Zahlungsdaten können getrackt werden
    • Gefahr, dass eine Karte gehackt wird und Betrüger illegal Beträge beziehen können. Erfahren Sie, wie Sie den Karteneinsatz im Alltag sicherer machen können und mit welchen Massnahmen PostFinance zur Sicherheit der Kartenprodukte beiträgt.

Bezahlen vor Ort mittels Mobile Payment

Als Mobile Payment werden Bezahlvorgänge mittels mobiler Geräte bezeichnet. Der häufigste Fall ist dabei die Bezahlung per Smartphone, wie mit der PostFinance TWINT App. Zunehmend bekannter wird aber auch die Bezahlung mit der Uhr (Smartwatch). 

    • Handlich und schnell: Das Telefon hat man in der Regel schnell zur Hand und die Eingabe der PIN entfällt
    • Sehr sicher, da die Authentifizierung per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder PIN erfolgen kann und Ihre Daten durch modernste Verschlüsselungstechnologien geschützt werden
    • Auch diese bargeldlose Zahlung ist – wie die Zahlung mit Karte – erheblich hygienischer als mit Bargeld
    • Die Eingabe der PIN entfällt in der Regel dank dem Einsatz von Fingerabdruck und Gesichtserkennung 
    • Auch wenn die Sicherheitsstandards hoch sind – eine gewisse Gefahr besteht, dass Computerviren und Schadsoftware Kontodaten hacken könnten. Schützen Sie Ihre Geräte mit wenigen gezielten Massnahmen vor Datenmissbrauch
    • Das sehr einfache und unkomplizierte Bezahlen kann dazu verleiten, mehr zu kaufen
    • Alle Transfers werden getrackt, weshalb manche Nutzer oder Nutzerinnen Angst haben, zum «gläsernen Kunden» zu werden
    • Auch hier besteht eine Abhängigkeit von der Technik: Das mobile Gerät sowie die Lesegeräte müssen funktionsfähig und einsatzbereit sein

Bezahlungen und Bankgeschäfte von zu Hause aus mit digitalem Banking

Digitales Banking oder Onlinebanking, z. B. E-Finance, ist die Abwicklung von Bankgeschäften mittels Datentransfers per Computer, Smartphone oder anderen elektronischen Endgeräten. Mit Onlinebanking kann man seine Finanzen überall und jederzeit selbstständig verwalten. 

    • Bequem, da alle Bankgeschäfte von zu Hause aus getätigt werden können, was speziell für ältere oder bewegungseingeschränkte Menschen eine Erleichterung darstellt
    • Zeitsparend: Der Weg zur Bank und die Warteschlangen am Bankschalter fallen weg
    • Ortsunabhängig: Bankgeschäfte können auch aus dem Ausland am Laptop – oder unterwegs mit dem Mobiltelefon – von überall erledigt werden
    • Flexibel, denn das Onlinebanking hat rund um die Uhr geöffnet 
    • Transparenz/Kontrolle über alle Vorgänge, Transaktionen und den Saldo auf dem Konto
  • Onlinebanking funktioniert in der Regel browserbasiert, daher liegt hier die grösste Angriffsfläche für Betrüger und Cyberattacken. 

    • Die missbräuchliche Verwendung von PIN und TAN ist sehr schwer nachzuweisen im Gegensatz zur unbefugten Verwendung Ihrer Debit- oder Kreditkarte. Deshalb sollte auf PIN und TAN immer sehr gut geachtet werden
    • Die persönliche Beratung durch einen Bankangestellten fehlt, alle Vorgänge werden selbstständig abgewickelt

    Weitere Informationen zur Sicherheit

Sicherheitselemente

Digitale Selbstkontrolle mit Saldo-Checks und Benachrichtigungen von zu Hause und unterwegs

Die meisten Menschen haben das Bedürfnis, Ihre Finanzen stets im Überblick zu haben, um nicht mehr Geld auszugeben, als sie eigentlich möchten. Per App können der aktuelle Saldo stets geprüft und alle Bewegungen eingesehen werden. Es besteht auch die Möglichkeit, Benachrichtigungen zu aktivieren, um stets aktiv per Push-Meldungen, SMS oder E-Mail über seine Finanzen informiert zu werden.

    • Selbstkontrolle: Man weiss stets Bescheid über seine Kontoereignisse, Kreditkartenbewegungen und Vorgänge im E-Trading
    • Individualisierbarkeit: Der Nutzer oder die Nutzerin entscheidet selbst, zu welchen Finanzereignissen er oder sie informiert werden möchte und über welchen Kanal – durch die App, per E-Mail oder SMS
  • Auch hier besteht eine Abhängigkeit von der Technik – in den meisten Fällen vom Smartphone.

Stete Budgetplanung und -übersicht mit einem digitalen Finanz-Cockpit

Zusätzlich zu Instrumenten wie den Saldo-Checks und Benachrichtigungen besteht die Möglichkeit, seine Finanzen über das persönliche E-Cockpit längerfristig zu planen und sein persönliches Budget zu erstellen. Dabei werden Ausgaben gruppiert und Kategorien erstellt, wie zum Beispiel «Haushalt» oder «Wohnen». Basierend darauf können Budget- und Sparziele festgelegt werden.

    • Zeitsparend: Transaktionen werden automatisch den passenden Kategorien zugeordnet  – das manuelle Erstellen eines Haushaltsbudget fällt weg
    • Dank Sparzielen können Wünsche und Träume leichter umgesetzt werden
    • Sämtliche Kontodaten werden visuell aufbereitet und in Diagrammen veranschaulicht
  • Nur die digitalen Zahlvorgänge können getrackt und kategorisiert werden. Das heisst, dass Zahlungen mit Bargeld zu einem unvollständigen Bild im Budget führen.
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