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Erstellt am 19.02.2018

Social Trading: Werden Sie mit Social Media zum Börsenhändler

Anlagestrategien von anderen Nutzern beobachten, kommentieren oder gar kopieren: Social-Trading-Plattformen wie wikifolio machen es möglich. Sie bringen die Funktionsweise von Social Media in die Finanzwelt.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Aktienhandel ohne Unterstützung des Bankberaters oder Brokers unvorstellbar war. Social-Trading-Plattformen wie wikifolio, ayondo oder eToro bringen Anleger (Investoren) und Trader zusammen – und tragen so dazu bei, dass auch der Börsenhandel mit sozialen Netzwerken zusammenkommt. Die Funktionsweise dieser Netzwerke ist simpel: Vermögensverwalter, aber auch ambitionierte private Wertpapierhändler veröffentlichen auf einer Plattform ihre Meinung zu Wertschriften oder sogar ihr gesamtes Portfolio. Anlegerinnen und Anleger wiederum können diese Informationen einsehen, kommentieren oder selber nachbilden. Und zwar mittels Copy-Trading: Dabei legen Anleger einen Betrag fest, mit dem sie einem bestimmten Trader folgen wollen. Einmal festgelegt, werden die Käufe und Verkäufe dieses Trader automatisch repliziert. Im Unterschied zum klassischen Handel herrscht totale Transparenz. Anlageentscheidungen werden unmittelbar veröffentlicht, und es besteht die Möglichkeit, offen darüber zu sprechen.

Plattform für den Handel mit Handelsideen

Die Möglichkeiten von Social Trading gehen aber noch weiter: Auf wikifolio beispielsweise können private Händler, Vermögensverwalter oder Finanzmedien Musterdepots erstellen, die verschiedene Handelsideen abbilden. Finden diese Zertifikate genügend Unterstützer, werden sie gemeinsam mit dem Finanzdienstleister Lang & Schwarz herausgegeben. Aus einem virtuellen wikifolio wird also ein Zertifikat, in das dann auch tatsächlich an der Börse investiert werden kann. Ist das Zertifikat erfolgreich und weist eine positive Performance aus, profitieren alle drei Parteien davon: erstens der Trader, der einen prozentualen Anteil davon erhält, zweitens der Anleger, der vom Wertzuwachs seines eingesetzten Kapitals profitiert und drittens wikifolio, das sich durch Abgaben finanziert. Auch bei diesem Modell liegen die Vorteile in der Transparenz: Sämtliche Transaktionen und Gebühren sind von Beginn an öffentlich und die Wertentwicklung lückenlos nachvollziehbar. Der Kursverlauf gibt also Aufschluss über den effektiven Erfolg der Anlagestrategie des Traders.

Vorkenntnisse erforderlich

So benutzerfreundlich diese sozialen Trading-Netzwerke auch sein mögen: Für Finanzmarkt-Neulinge sind sie nur bedingt zu empfehlen. Denn um die Strategien überhaupt nachvollziehen zu können, ist Basiswissen und eine gewisse Erfahrung im Handel von Finanzprodukten notwendig. Dennoch: Social-Trading eröffnet spannende neue Möglichkeiten sowohl für interessierte Privatanleger als auch für Vermögensverwalter.

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