Drei Top-Gründe

Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Ihr Working Capital zu optimieren

Die WCM-Experten von PostFinance erklären, weshalb jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um in Ihrem Unternehmen Massnahmen für ein effizientes Working Capital Management zu lancieren.

Grund 1: Die Zinswende kommt: Bereiten Sie Ihr Unternehmen rechtzeitig vor

Mit der immer wahrscheinlicher werdenden Zinswende steht eine Richtungsänderung bevor, die einen grossen Einfluss auf das Working Capital Ihres Unternehmens haben wird. Während sich einige Unternehmen in den letzten Jahren vorwiegend darauf konzentriert haben, möglichst wenig Liquidität freizusetzen, um Negativzinsen zu vermeiden, gilt es ab jetzt, das Unternehmen auf eine Reduzierung des Working Capitals vorzubereiten. Denn Projekte im Working-Capital-Management dauern mindestens sechs bis zwölf Monate, bis sie greifen. Eine Übersicht über mögliche Lösungen finden Sie unter WCM-Lösungen.

Grund 2: Die Digitalisierung schreitet voran: Nutzen Sie diese Chance für Ihr Working Capital Management

Von der E-Rechnung bis zu Smart Contracts auf Basis der Blockchain-Technologie, von Track-and-Trace-Systemen bis zur Bedarfsplanung mit Big Data Analytics, von E-Payment bis zu E-Procurement und von softwaregestütztem Liquiditätsmanagement bis zu Cash-Pooling: In den WCM-relevanten Bereichen Debitoren, Bestände, Kreditoren und Liquidität werden die Möglichkeiten zur Digitalisierung – und damit die Chancen zur Reduzierung von manuellen Tätigkeiten und zu signifikanten Effizienzgewinnen – immer grösser. Wie die Working Capital Management Studie 2017 des Supply Chain Finance-Lab der Schweizerischen Post an der Universität St. Gallen zeigt, haben Schweizer Unternehmen entsprechend hohe Erwartungen in die Digitalisierung des WCM. Sie erhoffen sich eine Automatisierung bei den Prozessen. Gleichzeitig bleibt der Implementierungsgrad digitaler Ansätze in der Breite gering. Während die Top-20-Prozent 1,8% ihres Umsatzes in WCM-Digitalisierungsprojekte investieren, sind es bei den anderen 80% nur gerade 0,1%. Schliessen Sie diese Lücke und machen Sie das WCM Ihres Unternehmens jetzt mit digitalen Ansätzen zukunftsfähig. Dabei kann es durchaus sinnvoll sein, mit kleinen – auf Ihre WCM-Strategie abgestützten – Massnahmen zu starten.

Grund 3: Lassen Sie sich beim Supply Chain Finance nicht abhängen

In Europa sind Instrumente des Supply Chain Finance auf dem Vormarsch. Sie setzen bei den Zahlungsströmen entlang der Lieferkette an und haben zum Ziel, Zahlungsfristen zu optimieren und die Liquidität gezielt zu steuern. Zu den Instrumenten gehören zum Beispiel die Debitorenfinanzierung (Factoring), die Finanzierung von Lieferantenrechnungen (Reverse Factoring) und Dynamic Discounting (flexibles Skonto). Werfen wir einen etwas detaillierteren Blick auf das Factoring, zeigt sich zum Beispiel, dass Factoring in Europa immer häufiger genutzt wird, es in der Schweiz aber nach wie vor ein Schattendasein fristet.

Factoring-Markt: Schweiz und Europa im Vergleich

Grafik zum Factoring-Markt Europa und Schweiz

Deutlich wird dies auch im Vergleich mit Deutschland: In Relation zum Bruttoinlandprodukt war die Factoring-Nutzung 2015 hierzulande 50 Mal kleiner als im Nachbarland. Lassen Sie sich also nicht abhängen und nutzen auch Sie SCF-Instrumente wie Factoring, Reverse Factoring oder Dynamic Discounting. Wie diese funktionieren, erfahren Sie unter WCM in der Praxis.

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