Aktuelle WCM-Studien

Systematische Erfassung des WCM in der Schweiz

Um den aktuellen Leistungsstand von Schweizer Unternehmen im Working Capital Management zu untersuchen, führt das SCF-Lab an der Universität St. Gallen regelmässig eine Benchmark-Studie durch. Dabei werden, neben einem Fokusthema, die klassischen Kennzahlen sowie die Prozesse in den WCM-Teilbereichen Debitoren, Kreditoren, Liquidität und Bestände analysiert.

WCM-Studie 2018

Die Ausgabe 2018 fokussiert auf das Thema Supply Chain Finance und erweitert die Perspektive auf die gesamte Supply Chain. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welcher Akteur (z.B. Logistikdienstleister oder Lieferant) in der Supply Chain was (z.B. Bestände oder Forderungen) mit welchem Finanzierungsinstrument (z.B. Reverse Factoring oder Dynamic Discounting) finanziert.

Neuartige SCF-Lösungen verändern das Working Capital Management (WCM) grundlegend und versprechen nicht nur eine Verbesserung der Bilanzkennzahlen und Finanzierungskosten, sondern auch eine Reduktion der Risiken und eine erhöhte Transparenz entlang der Supply Chain.

Doch welche SCF-Lösungen sind von besonderer Relevanz für das WCM von Schweizer Unternehmen? Welche zentralen Fragestellungen stehen bei der Ausarbeitung eines SCF-Business Case im Vordergrund? Welche Potenziale stecken in den einzelnen SCF-Lösungen und inwiefern tragen diese dazu bei, die wandelnden Anforderungen an das WCM zu bewältigen?

Dank einer einzigartigen Erhebungsmethode kann zum ersten Mal aufgezeigt werden, wie sich unternehmensübergreifende WCM-Massnahmen von Schweizer SPI-Unternehmen bei ihren Kunden und Lieferanten quantitativ auswirken.

  • Digitalisierung

    Die Ausgabe 2017 dreht sich um die Digitalisierung im WCM. Im Zentrum stehen Fragen wie: Wo konkret wird das Potenzial der Digitalisierung gesehen? Welche Erwartungen haben die Unternehmen an die Digitalisierung? Wo ist die Verantwortung für die Digitalisierung im Unternehmen verankert? Welcher Implementierungsansatz wird gewählt? Und: Wie viel haben sie bereits investiert? Die Studie zeigt auf, wo Schweizer Unternehmen hier stehen. Ausserdem werden anhand kurzer Fallbeispiele (z.B. SBB, ABB und Roche) konkrete Anwendungen für die Digitalisierung im WCM aufgezeigt.

  • Aktuelle Veränderungen und Trends stehen im Fokus der Ausgabe 2016. Trends wie Big Data oder FinTech werden intensiv diskutiert, aber kommen diese auch wirklich bei den Schweizer Unternehmen an? Und: Passen die Firmen ihr WCM daran an? Diesen und weiteren Fragen geht die WCM-Studie 2016 nach und knüpft inhaltlich an die Ausgaben der beiden Vorjahre an, bei denen der WCM-Leistungsstand der Schweizer Unternehmen beleuchtet wurde.

  • Die Fortführung der 2014 zum ersten Mal durchgeführten Studie greift aktuelle WCM-Entwicklungen auf und bestätigt die Relevanz von WCM – und dies nicht nur in Zeiten der Frankenstärke und für Grosskonzerne.

    Quantitative Kennzahlen wie der Cash-to-Cash Cycle oder die WCM-Gesamtkosten werden mit qualitativen Faktoren ergänzt und die strategische und organisatorische Verankerung des WCMs sowie die vier Handlungsfelder Order-to-Cash, Forecast-to-Fulfill, Purchase-to-Pay und Credit-to-Interest durchleuchtet.

  • Detailstudie zum WCM von Schweizer Spitälern

    Das Management Summary fasst die Schlüsselergebnisse einer Vergleichsstudie in Schweizer Spitälern zusammen. Die Studie richtet sich einerseits an Spitäler, anderseits an Spitalverbände und -dienstleister, Kantone und potenzielle Kreditgeber. Sie untersucht Fragestellungen zur Relevanz, zum Reifegrad, Potenzial und zu Verbesserungsmöglichkeiten. Das Management Summary ist zur Zeit nur auf Deutsch erhältlich.

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