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Die Problemlöser

Die Eugen Buob AG wird in der zweiten Generation von Manfred und Roland Buob geführt. Sie stellt sich dem Wandel in der Industrie und sieht in der Harmonisierung des Zahlungsverkehrs nur Vorteile.

Im Industriegebiet von Samstagern, auf der Sonnenterrasse am linken Zürichseeufer, ist ein unscheinbares Handelsunternehmen für Werkzeuge, Mess- und Prüftechnik sowie Maschinen zu finden. Es hat den Grossen der Industrie schon manche Sorge abgenommen und die Kleinen bei ihrer Arbeit unterstützt. Die Buob-Brüder Manfred und Roland werden gerufen, wenn ein Werkzeug oder eine Maschine fehlt, ein Werkstück gemessen oder entwickelt werden soll. Dann finden sie in ihrem Katalog oder in ihrem riesigen Netzwerk etwas oder jemanden, der weiterhilft. Sie selbst verlassen sich auf den PostFinance-Berater Stéphane Fagagnini und den Softwarehersteller Proffix Software AG, wenn es um den Zahlungsverkehr und seine Harmonisierung geht. Fagagnini hat viel zu tun: Fast alle Finanzströme laufen via PostFinance und die KMU-Software Proffix. Auch der Webshop bezieht seine Daten aus der Software und bietet als einzige Zahlungsmöglichkeit die PostFinance Card an. Ein Experiment für Manfred und Roland Buob: Selbstverständlich könne man im Webshop keine Maschinen und Sonderlösungen kaufen, die beratungsintensiv sind. Dafür Werkzeuge und Kleinteile.

Umstellung gelungen

Bereits Ende 2015 machte Stéphane Fagagnini die Buchhalterin Daniela Semmler auf kommende Veränderungen im Zahlungsverkehr aufmerksam. Die Umstellung auf ISO 20022 im nationalen und internationalen Zahlungsverkehr, die Vereinheitlichung der Datenformate und die konsequente Nutzung der IBAN bedingten einige Anpassungen an der Software. Proffix sei das Nervensystem der Eugen Buob AG und ein wichtiges Instrument, um dem steigenden Margendruck standzuhalten, sagt Manfred Buob.
Gemeinsam mit dem Proffix-Partner Imhof Consulting AG wurde der Ablauf der Umstellung vereinbart. Per TeamViewer griffen die Softwarespezialisten auf die Software und die Daten zu und führten die nötigen Anpassungen durch. Eine Anwesenheit vor Ort war nicht notwendig.
Für Daniela Semmler ergaben sich in der Zeit der rund zwei Wochen dauernden Umstellung keine Beeinträchtigungen. «Ich musste mich nur etwas anders organisieren», sagt sie, «und Verbuchungen in bestimmten Zeitfenstern vornehmen.» Sie lacht: So kurz vor ihrer Pensionierung habe sie die Software nun noch besser kennengelernt. Grössere Schwierigkeiten habe es keine gegeben. Nur kleinere, wie etwa doppelt einlaufende Daten oder ein falsch hinterlegter Skonto. «Alles ist gut gelöst worden. Heute läuft es einwandfrei.» Praktisch jeder Prozess ist nun in der Software abgebildet, «ohne diese Softwarelösung wären wir nicht die, die wir heute sind», sagt Manfred Buob. Seit 43 Jahren im Dienst der sich gerade stark wandelnden Industrie, in zweiter Generation geführt, pragmatisch und lösungsorientiert. «Wir haben mit sieben Mitarbeitenden gerade die richtige Grösse», sagt Roland Buob.

Ganz auf die Schweiz ausgerichtet

Die Eugen Buob AG erzielt ihren Umsatz in der Schweiz, bedient alle vom Ein-Mann-Betrieb bis zum Grossunternehmen in der Metallbearbeitung. Der Kundenstamm ist breit, die Risiken der Deindustralisierung für das kleine Unternehmen sind entsprechend gestreut, die Stimmung ist gut. «Es wird immer Industriebetriebe geben. Und den Handwerker, der vor Ort ist und ein Rohr reparieren muss», sagt Roland Buob. Zudem ist die Eugen Buob AG effizient und schlank aufgestellt, legt Wert auf schnelle, einfache Prozesse und kurze Entscheidungswege. Nur so gelang es etwa, adäquat auf den Frankenschock zu reagieren. Das Unternehmen kann zwar Maschinen und Werkzeuge günstiger einkaufen, doch die damit hergestellten Produkte müssen ja auch exportiert werden können. «Wir hängen also voll drin!», betonen die Buobs unisono. Sorgfältig beobachten sie den Markt, evaluieren neue Produkte und Technologien. «Wir springen aber nicht so schnell auf jeden Zug auf, wir sind ein Nischenplayer.» Einer, der sich Stabilität, Know-how und Kreativität auf die Fahnen schreibt, um den Industriekunden die grossen und kleinen Sorgen abzunehmen.

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