Studienergebnisse

So gehen Schweizer Unternehmen bei der Internationalisierung vor

Die Expansion ins Ausland wird immer mehr auch von KMU als grundlegende strategische Option betrachtet, um Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Die Studie «Swiss International Entrepreneurship Survey 2016» (SIES 2016) hat den Stand des Internationalisierungsverhaltens von Schweizer KMU untersucht und zeigt neue Trends auf.

Erfahrung ist der Schlüssel zum Erfolg

Im Zentrum der Studie stand der Unternehmer mit seiner globalen Vision und der Erkenntnis, dass auf jeder Stufe des Lebenszyklus eines Unternehmens jeweils andere Eigenschaften des Managementteams erforderlich sind. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig zu erkennen, welche Fähigkeiten für die aktuelle Situation essenziell sind, dementsprechend zu handeln und sich die fehlenden Fähigkeiten anzueignen. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Internationalisierung ist unbestritten der Unternehmer bzw. das Managementteam und deren internationale Erfahrung. In der vorliegenden Studie wird der bereits bekannte Einfluss internationaler Erfahrung nachgewiesen. Ausserdem wird empfohlen, für den geplanten Gang über die Grenzen ein Führungsteam mit ebendieser Erfahrung zu beschäftigen, denn sie beeinflusst nicht nur die Internationalisierungsgeschwindigkeit, sondern auch den Erfolg.

Investition in Bereiche mit direktem Wettbewerbsvorteil

Die Studie verdeutlicht die Wichtigkeit einer adäquaten Vorbereitung des Internationalisierungsprozesses und einer Strategie, die auf den eigenen Kompetenzen der Unternehmen basiert. Am Beispiel von anderen Unternehmen, die sich auf innovative Art in der internationalen Wertekette positionieren wollen, können Entscheidungsträger sehen, wie sie Wettbewerbsvorteile auf ausländischen Märkten aufrechterhalten können. Die Resultate legen nahe, dass Unternehmer und KMU-Manager weniger in Sachwerte, sondern mehr in Bereiche investieren, die direkte Wettbewerbsvorteile generieren. Hierzu gehören zum Beispiel Forschung und Entwicklung oder die Kreativität der Mitarbeitenden. Praxisbeispiele zeigen die Vielfalt der Internationalisierungsmodi von KMU und verdeutlichen für Manager, dass Internationalisierung nicht notwendigerweise im Export von Marktleistungen kulminiert, sondern dass Internationalisierung ebenso mit einer spezifischen Position in der internationalen Wertekette erreicht werden kann.

  • KMU nehmen globale Städte als Ausgangspunkt für Weltregionen (Hubstrategie)
  • Im Aussenhandel tätige Unternehmen sind optimistisch bezüglich der Entwicklung der Mitarbeiterzahl
  • Direktexport ist die beliebteste und erfolgreichste Form des Aussenhandels

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