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Erstellt am 07.06.2021

Netzwerk RAINBOW: für eine offene Arbeitswelt

PostFinance lebt eine Unternehmenskultur der Vielfalt und der Inklusion. Mit dem konzernweiten Netzwerk RAINBOW engagiert sich die Arbeitgeberin für die LGBTQIA+ Community.

PostFinance setzt sich als Arbeitgeberin nicht nur gegen jede Art von Diskriminierung am Arbeitsplatz ein. Sie konzentriert sich auch auf die Schaffung eines Arbeitsumfelds, das frei ist von Vorurteilen und in dem es möglich ist, offen und selbstbewusst mit der eigenen sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität umzugehen. Eine Massnahme dazu ist das konzernweite Netzwerk RAINBOW. Als Teil eines Gesamtkonzepts unterstützt es die Vielfalt und Inklusion aller Mitarbeitenden, indem es sich mit den Themen rund um die sexuelle Orientierung und die sexuelle Identität beschäftigt und sich für die Belange von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, inter- und asexuellen Mitarbeitenden, abgekürzt LGBTQIA+ , einsetzt.

Diese Ziele verfolgt das Netzwerk RAINBOW

Das Netzwerk RAINBOW verfolgt drei primäre Ziele: Erstens sollen sich alle Mitarbeitenden der Post und von PostFinance über die Vielfältigkeit der sexuellen Ausrichtungen und Identitäten bewusst sein. Damit sollen Hürden wie Vorurteile und Ängste minimiert werden. Zweitens unterstützt das Netzwerk RAINBOW bei Fragen rund um die sexuelle Ausrichtung und Identität. Es bietet sowohl betroffenen Mitarbeitenden als auch Führungspersonen und Neugierigen Auskunft und Beratung an. Und drittens soll sich niemand allein fühlen. Aus diesem Grund bietet das Netzwerk RAINBOW den Mitarbeitenden die Möglichkeit, andere Mitarbeitende zu treffen, sich auszutauschen und Freundschaften zu schliessen.

Darum braucht es das Netzwerk RAINBOW

Das Netzwerk RAINBOW will allen Mitarbeitenden der Post und von PostFinance bewusst machen, dass Diskriminierung aufgrund von sexueller Identität oder sexueller Orientierung unangebracht ist. Oftmals resultieren diese Diskriminierungen aus Vorurteilen und traditionell überlieferten Ansichten. Das Netzwerk stellt eine von der Geschäftsleitung des Konzerns unterstützte Anlaufstelle dar, die sicherstellen soll, dass Berührungsängste reduziert und die Akzeptanz für die LGBTQIA+ Community erhöht werden soll.

Darum macht das Netzwerk RAINBOW am Pride-Umzug mit

Mit der Beteiligung am Pride-Umzug macht das Netzwerk RAINBOW die Allgemeinheit darauf aufmerksam, dass es überall in der Schweizer Gemeinschaft viele Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und Identitäten gibt. Das Netzwerk zeigt damit auch öffentlich, dass die Schweizerische Post und PostFinance ihre Angestellten in ihren Anliegen unterstützen.

Nachgefragt bei Oliver Hold

Oliver Hold

Oliver Hold, du hast dich als PostFinance-Mitarbeitender in den vergangenen sechs Jahren im Netzwerk RAINBOW unter anderem als Co-Präsident engagiert. Warum?

Auch wenn in den letzten Jahren grosse Fortschritte im Bewusstsein für die Vielfältigkeit und Gleichbehandlung der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen gemacht werden konnten, werden immer noch (und wieder) Gewalttaten und Diskriminierungen gegen Angehörige der LGBTQIA+ Community bekannt. Wie auch bei der Gleichberechtigung der Frau oder bei Rassismusthemen ist es wichtig, dass sich die Gesellschaft regelmässig und aktiv mit der Vielfältigkeit der Gesellschaft auseinandersetzt. Es ist uns somit ein Anliegen, dass sich die Gesellschaft als Ganzes bewusst an die Vielfältigkeit der Menschheit gewöhnt – und diese endlich auch akzeptiert. Dazu gehören auch gleichgeschlechtliche Paare, Menschen, die ihr Geschlecht ändern, oder auch Menschen, die keinen sexuellen Antrieb verspüren. All das und noch viel mehr existiert und sollte nicht dazu führen, dass sich Menschen gegenseitig Schaden zufügen – ob psychisch oder physisch.

«Es ist uns ein Anliegen, dass sich die Gesellschaft als Ganzes bewusst an die Vielfältigkeit der Menschheit gewöhnt – und diese endlich auch akzeptiert.»

Welche persönlichen Erfahrungen hast du bezüglich Inklusion bei PostFinance gemacht?

PostFinance nehme ich generell als recht offen und tolerant wahr. Ich hatte in 16 Jahren niemals den Eindruck, aufgrund meiner sexuellen Orientierung diskriminiert zu werden. Insofern gibt es aktuell eher wenig übergeordnete Aktivitäten bei PostFinance. Ich bemerke jedoch immer wieder einzelne kleine Vorstösse, die auf das Bewusstsein einzelner Personen zurückgehen, was mich sehr freut. Dazu gehören beispielsweise Versuche, richtig zu gendern, und die grosse Offenheit gegenüber Dialog und Verbesserungsvorschlägen.

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