Press Release

PostFinance führt neue Preise ein

PostFinance befindet sich in einem wirtschaftlich und regulatorisch schwierigen Umfeld. Die seit Jahren sehr tiefen oder sogar negativen Zinsen lassen ihre Zinsmarge erodieren. Ein Grund dafür ist das Postorganisationsgesetz, das PostFinance die eigenständige Vergabe von Krediten und Hypotheken verbietet. Der Richtungsentscheid des Bundesrats vom 5. September 2018 ändert vorerst nichts an dieser Situation. PostFinance führt deshalb ab 1. Januar 2019 auf einzelnen, nicht mehr kostendeckenden Produkten und Dienstleistungen branchenübliche Preise ein.

«PostFinance steht für den einfachsten Umgang mit Geld und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Das bleibt auch in Zukunft so», sagt Hansruedi Köng, CEO von PostFinance. «Ich bin mir bewusst, dass die neuen Preise unseren Kundinnen und Kunden verständlicherweise wenig Freude bereiten. Angesichts der Margenerosion und des markanten Gewinnrückgangs können wir es uns aber nicht mehr leisten, Dienstleistungen zu Preisen anzubieten, die unsere Kosten bei Weitem nicht decken. Wir bieten jedoch Alternativen, mit denen unsere Kunden die neuen Gebühren teilweise vermeiden können.»

Wichtigste Preismassnahmen ab 1. Januar 2019

  • Kontoführungsgebühr von 5.– Franken für Privatkunden mit einem Vermögen von über 7’500.– Franken. Bisher hatten nur Privatkunden mit einem Vermögen unter diesem Betrag die Gebühr bezahlt.
  • Kunden, die ein Privatkonto Plus besitzen und mehr als 25’000.– Franken Gesamtvermögen halten, bezahlen 5.– Franken Kontoführungsgebühr pro Monat (bisher kostenlos). 
  • Monatliche Kontoauszüge auf Papier kosten neu 1.– Franken pro Monat (bisher kostenlos).
  • Die Saldoauskunft via Telefon und am Postschalter (ohne PostFinance Card) kostet künftig 4.– Franken pro Auskunft (bisher kostenlos).
  • Geschäftskunden zahlen 30.– Franken pro Jahr für jede PostFinance Card (bisher zwei Karten kostenlos).

Detaillierte Informationen zu allen Preismassnahmen:

Mit Anlagen, Hypotheken und digitalen Produkten Gebühren sparen

Privatkunden von PostFinance, die Anlageprodukte (inklusive Vorsorgefonds) im Umfang von mindestens 25’000.– Franken halten, über eine Lebensversicherung verfügen oder eine Hypothek haben, profitieren weiterhin von einer gebührenfreien Kontoführung. Auch Kundinnen und Kunden, die ihre Bankgeschäfte online erledigen, können Geld sparen: Die Saldoabfrage in der PostFinance App und im E-Finance bleibt kostenlos, ebenso am Postomaten und mit der PostFinance Card am Postschalter. Und auch der elektronische monatliche Kontoauszug ist weiterhin kostenlos.

Kunden, die ihre Bankgeschäfte online erledigen, profitieren bei PostFinance zudem von einem einzigartigen Schutz: Als erste und bisher einzige Schweizer Bank hat die Finanzdienstleisterin in den Teilnahmebedingungen ihres Onlinebankings (E-Finance) und des Schnellservice (PostFinance App) verankert, dass sie finanzielle Schäden, die durch technische Angriffe wie Phishing oder Malware entstehen, bis zu einem Betrag von 100’000.– Franken pro Fall vollständig übernimmt. Damit gibt PostFinance ihren Kunden Sicherheit und baut Hürden ab, die sie vom Wechsel ins Onlinebanking abhalten.

Kontakt

Johannes Möri
Mediensprecher
079 354 08 39