FAQ

Die PostFinance AG ist eines der führenden Finanzinstitute der Schweiz. Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Unternehmen

  • PostFinance wird weiterhin die wichtigsten Finanzprodukte zu fairen Konditionen anbieten. Änderungen der Produktpalette sind jederzeit möglich, stehen aber in keinen Zusammenhang mit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Der Leistungsauftrag im Postgesetz schränkt wie bisher die Geschäftstätigkeit von PostFinance ein. Das heisst, PostFinance wird auch in Zukunft Kredite und Hypotheken nur in Kooperation mit Dritten vergeben können.

  • Kundinnen und Kunden von PostFinance sind mit der Rechtsformänderung von PostFinance in eine Aktiengesellschaft automatisch auf die PostFinance AG übergegangen. Die Geschäftsbeziehungen und die vertraglichen Vereinbarungen wurden von der PostFinance AG übernommen (Universalsukzession). PostFinance hat auf den Umwandlungszeitpunkt ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und die Teilnahmebedingungen (TNB) der wichtigsten Produkte überarbeitet und ihre Kundinnen und Kunden frühzeitig informiert.

  • Nein, PostFinance ist und bleibt ein Schweizer Finanzinstitut. Der Aufbau eines internationalen Geschäfts ist nicht vorgesehen. PostFinance wird aber ihre bestehende, wichtige Rolle im internationalen Zahlungsverkehr beibehalten.

  • Die PostFinance AG ist im vollständigen Besitz der Schweizerischen Post AG; diese wiederum befindet sich zu 100% im Eigentum des Bundes.

  • PostFinance bleibt auch als AG PostFinance – ein führendes Schweizer Retailfinanzinstitut für alle Kundin­nen und Kunden, die ihr Geld gerne selbstständig verwalten. Auch für solche mit wenig Einkommen und Vermögen. PostFinance wird das grosse Vertrauen der Bevölkerung und der Schweizer KMU weiterhin rechtfertigen.

  • PostFinance bleibt als Aktiengesellschaft mit Bankenbewilligung im Besitz der Schweizerischen Post und wurde mit Eigenkapital gemäss den bankenrechtlichen Vorschriften (Basel III) ausgestattet. Die Einlagen der Kundinnen und Kunden sind in erster Linie durch das Eigenkapital der PostFinance AG gesichert. Darüber hinaus werden die Einlagen von Kundinnen und Kunden bis maximal CHF 100’000.– durch die gemäss Bankengesetz festgelegte Einlagensicherung garantiert. Daneben greift bis 5 Jahre nach Inkraftsetzung des neuen Postorganisationsgesetzes die limitierte Staatsgarantie des Bundes.

  • Mit der Bankenbewilligung ist PostFinance an das Bankkundengeheimnis gebunden. PostFinance hat jedoch weiterhin auch den gesetzlichen Grundversorgungsauftrag, den Zahlungsverkehr aufrechtzuerhalten. Die Gewährleistung eines reibungslos funktionierenden Zahlungsverkehrs in der bisherigen Form wäre jedoch ohne Einschränkung des Bankkundengeheimnisses nicht möglich. Deshalb hat PostFinance in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) die Handhabung des Bankkundengeheimnisses beschrieben und insofern die Einwilligung des Kontoinhabers bzw. der Kundin oder des Kunden eingeholt (vgl. Ziffer 24 der AGB von PostFinance). Demnach dürfen die Existenz einer Kontobeziehung sowie die Kontobezeichnung (also Name/Firma, Wohnort/Domizil und die Kontonummer) wie bis anhin bekannt gegeben werden, sofern diese für die Ausführung eines Zahlungsauftrags oder die Durchführung einer Transaktion unerlässlich sind. Inhaltsdaten werden weiterhin streng geheim gehalten. Im Vergleich zur früheren Situation bzw. zum Postgeheimnis ändert sich daher für Kundinnen und Kunden von PostFinance nichts.

  • PostFinance ist ein äusserst gesundes Finanzinstitut mit einer sehr stabilen Geschäftstätigkeit, dies bestätigt auch das Rating von Standard & Poor's (AA+). Sie gehört als Aktiengesellschaft zu 100% der Schweizerischen Post, diese wiederum der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Zudem ist PostFinance der FINMA unterstellt und verfügt über eine Bewilligung nach Bankengesetz. Die Einlagen einer Kundin / eines Kunden sind bis maximal CHF 100'000.– durch die gemäss Bankengesetz vorgesehene Einlagensicherung garantiert. Bis 5 Jahre nach Inkraftsetzung des neuen Postorganisationsgesetzes gilt zudem eine limitierte Staatsgarantie bis CHF 100'000.– pro Kundin oder Kunde. Zusätzlich sind Gelder bei Vorsorgestiftungen (2. und 3.Säule) ebenfalls bis CHF 100'000.– geschützt. Das Vermögen unserer Kundinnen und Kunden ist somit auch in Zukunft in sicheren Händen.

  • Nein, die PostFinance AG ist nicht privatisiert worden. Die Aktien der PostFinance AG sind zu 100% im Besitz der Schweizerischen Post AG. Ein Börsengang ist nicht vorgesehen.

  • PostFinance legt ihr Geld mit Blick auf Qualität und Langfristigkeit an und geht auch als Aktiengesellschaft keine grösseren Risiken ein als bisher. Die Kundengelder werden weiterhin risikobewusst an den internationalen Geld- und Kapitalmärkten angelegt.

  • Als oberstes Organ fungiert der Verwaltungsrat: Er besteht aus 7 Mitgliedern. Die 8-köpfige Geschäftsleitung (inkl. Leiter) führt die PostFinance AG operativ.

  • PostFinance bleibt auch als Aktiengesellschaft eine attraktive Alternative zu den anderen Banken. PostFinance bietet weiterhin einfache Produkte zu fairen Konditionen an. Allfällige Änderungen der Konditionen stehen in keinem Zusammenhang mit der Rechtsformänderung und der Bewilligung als Bank und Effektenhändler.

  • Ja, PostFinance erfüllt auch als Aktiengesellschaft den Grundversorgungsauftrag für den flächendeckenden Zahlungsverkehr in hoher Qualität. Dieser beinhaltet die Möglichkeit, Einzahlungen auch an Poststellen zu tätigen.

  • Bei einzelnen Produkten, die PostFinance in Kooperation mit Dritten anbietet, ist der Schutz wie folgt geregelt:

    Die PostFinance AG bietet das Vorsorgekonto 3a in Kooperation an. Zu diesem Zweck hat sie mit der Partnerin UBS AG die «PostFinance Vorsorgestiftung 3a» gegründet. Die Vorsorgestiftung legt die Vorsorgegelder 3a, die als Spareinlagen investiert sind, bei der PostFinance AG an. Bei einem allfälligen Konkurs der PostFinance AG geniessen Vorsorgegelder 3a als privilegierte Einlage bis maximal CHF 100’000.– pro Vorsorgenehmer ein Konkursprivileg (unabhängig von den übrigen Einlagen). Hat ein Vorsorgenehmer gleichzeitig Vorsorge 3a- und Freizügigkeitsguthaben, die bei der PostFinance AG angelegt sind, gilt das Konkursprivileg von maximal CHF 100’000.– für beide Produkte zusammen. Vorsorgeguthaben 3a, die in Fonds investiert sind, sind als Sondervermögen gemäss Kollektivanlagegesetz KAG geschützt. Ein allfälliger Konkurs der «PostFinance Vorsorgestiftung 3a» würde nach ordentlichem Konkursverfahren gemäss Gesetz durchgeführt werden.

    Die PostFinance AG bietet das Freizügigkeitskonto in Kooperation an. Zu diesem Zweck hat sie sich vertraglich der «Rendita Freizügigkeitsstiftung» angeschlossen. Rendita legt die Freizügigkeitsgelder, die als Spareinlagen investiert sind bei der PostFinance AG an. Bei einem allfälligen Konkurs der PostFinance AG geniessen Freizügigkeitsgelder als privilegierte Einlage bis maximal CHF 100’000.– pro Vorsorgenehmer ein Konkursprivileg (unabhängig von den übrigen Einlagen). Hat ein Vorsorgenehmer gleichzeitig Freizügigkeits- und Vorsorgeguthaben 3a, die bei der PostFinance AG angelegt sind, gilt das Konkursprivileg von maximal CHF 100’000.– für beide Produkte zusammen. Freizügigkeitsguthaben, die in Fonds investiert sind, sind als Sondervermögen gemäss Kollektivanlagegesetz KAG geschützt. Ein allfälliger Konkurs der Rendita Freizügigkeitsstiftung würde nach ordentlichem Konkursverfahren gemäss Gesetz durchgeführt werden.

    Bei den Lebensversicherungen (Kooperation mit AXA Winterthur) geniessen die Versicherungsnehmer einen privilegierten Schutz. Die Versicherungsunternehmen müssen die Forderungen aus Lebensversicherungsverträgen jederzeit als gebundenes Vermögen sicherstellen. Bei einem Konkurs von AXA Winterthur würden die Werte (Deckungskapital und gutgeschriebene Überschussanteile) der laufenden Verträge primär zur Weiterführung an eine andere Versicherungsgesellschaft übertragen. Erfolgt kein Übertrag an eine neue Versicherungsgesellschaft, erhalten die Anspruchsberechtigten den vertraglich zugesicherten Rückkaufswert. Versicherungsunternehmen unterstehen der Aufsicht der Finanzmarktaufsicht FINMA, die die Solvenz der Versicherungsunternehmen sicher stellt und die Versicherten vor Missbräuchen schützt.

    Anlagefonds (Kooperation mit UBS AG) sind Sondervermögen und gemäss Kollektivanlagegesetz KAG im Falle eines Konkurses der UBS AG geschützt. Somit unterliegen auch die PostFinance Fonds (inkl. Vorsorgefonds) diesem Schutz. Jederzeit möglich sind allfällige Wertverminderungen der Fonds, da diese in Wertpapiere investieren, die Kursschwankungen unterliegen.

    Die Wertschriften und Kontoguthaben von E-Trading sind bei der Waadtländer Kantonalbank (BCV) deponiert. Vermögen, das in Wertschriften angelegt ist (Aktien, Obligationen, usw.), wird gemäss Art. 37d des Bankengesetzes bei einem Konkurs der Bank aus der Konkursmasse ausgesondert und den Kunden heraus gegeben. Die Gelder auf den BCV-Konten sind gemäss Einlagensicherung bis maximal CHF 100’000.– (Gegenwert in Fremdwährung) pro Kunde geschützt.