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Erstellt am 07.02.2019

Sicherheit beim Onlineshopping: So schützen Sie sich gegen Internetbetrug

Onlineshopping ist für viele Personen längst zum Alltag geworden: Mit wenigen Klicks werden Preise verglichen, Produkte ausgewählt und bezahlt, und nur wenig später wird der Einkauf nach Hause geliefert – bequem und unkompliziert. E-Commerce ist mittlerweile ein milliardenschwerer Markt geworden. Und dort, wo viel Geld fliesst, lauern leider auch Betrüger. Mit diesen Tipps können Sie sich vor finanziellen Schäden schützen und mit einem guten Gefühl online einkaufen.

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Haben Sie es gewusst? Die Schweiz ist ein Onlineshopping-Land: 72% Prozent der Schweizer Bevölkerung hat gemäss Der Link öffnet sich in einem neuen Fenster Bundesamt für Statistik in den letzten drei Monaten mindestens einmal etwas im Internet gekauft. Im europäischen Vergleich liegen wir damit sogar auf Platz 2 der fleissigsten Onlinekäufer. Online finden sich neben seriösen Anbietern auch Internetbetrüger. Doch wie verhindern Sie, Opfer von Internetbetrug zu werden? Wir zeigen Ihnen drei typische Betrugsmaschen und geben Ratschläge, wie Sie sich schützen können.

Die Enttäuschung kommt, wenn das Paket da ist: Produktqualität

Auf den ersten Blick scheint alles super – das schöne Outfit, das Sie als Gast auf einer Hochzeit tragen wollen, wurde im besten Licht professionell fotografiert und ist dazu noch echt günstig. Doch dann die böse Überraschung: Das bezahlte Produkt entspricht nicht der angepriesenen Qualität und lässt auch bei der Anprobe zu wünschen übrig. Was für Kleider gilt, kann auch bei anderen Produkten eintreten. Der grosse Nachteil bei Onlineshops ist schliesslich, dass man sich auf die Produktfotos und -beschreibungen verlassen muss und die bestellte Ware nicht anschauen, anfassen oder anprobieren kann.

Beim Kauf im Internet ist deshalb gesunde Vorsicht angesagt. Fake-Shops locken mit gefälschten Produkten, und bei Onlineauktionen wird der Kratzer auf der Rückseite des Geräts gerne mal nicht fotografiert. Chinesische Onlineshops wie Wish oder Aliexpress werden immer beliebter, führen aber auch schon mal zu Enttäuschungen: Die bestellten Produkte sehen manchmal anders aus als auf den Bildern. Auch bei Grössenangaben ist bei Bestellungen im Ausland Vorsicht geboten – ein chinesisches M kann durchaus ein Schweizer XS sein. 

Unsere Sicherheitstipps

Nichts bestellt, trotzdem eine Rechnung im Briefkasten: Identitätsklau und Bestellbetrug

Die Bestellung auf Rechnung im Internet ist in der Schweiz sehr beliebt: Der Link öffnet sich in einem neuen Fenster 77% der Kunden bevorzugen diese Zahlungsart. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Denn auch wenn die zweite Betrugsmasche nach einem Hollywood-Action-Thriller klingt: Sie ist real und banaler als man zunächst vermutet. Die Rede ist von Identitätsklau und Bestellbetrug. Meistens reicht dafür die Angabe von wenigen persönlichen Daten: eine E-Mail-Adresse, Name und vielleicht das Geburtsdatum genügen, um ein Kundenkonto zu eröffnen und die Bestellung auf Rechnung in fremdem Namen zu tätigen. Betrüger fangen die Pakete ab und bezahlen nichts. Wird dies öfter gemacht, spricht man bei diesem Fall des Internetbetrugs von Identitätsklau.

Unsere Sicherheitstipps

  • Händler informieren: Flattert eine unberechtigte Forderung in Ihr Haus, obwohl Sie nichts bestellt haben? Bezahlen Sie den Betrag nicht einfach. Rufen Sie bei dem Onlineshop an oder schreiben Sie ihm umgehend und teilen Sie Ihren Verdacht mit. Es liegt auch in seiner Verantwortung, die Ursache für den Internetbetrug zu finden.
  • Sicherer Umgang mit Ihren Logindaten: Verwenden Sie dasselbe Passwort nicht für unterschiedliche Plattformen und achten Sie auf Sicherheitswarnungen Ihres Computers/Webbrowsers.

Die Bestellung kommt nie an

Die neuen Lautsprecher sind im Internet bestellt und bezahlt und man freut sich schon auf das Paket. Doch die Ware kommt gar nie an. Ein sehr ärgerliches Problem. Denn die Ursache ist nicht in jedem Fall klar.

Aktuell ist der «Päckli-Klau» sehr beliebt: Pakete werden aus Ihrem Briefkasten oder vor der Haustüre gestohlen. In der Stadt Zürich erstattet etwa jeden Tag eine Person bei der Polizei Anzeige wegen eines Paketbetrugs. Doch Paketklau ist nicht immer die Ursache. Manchmal bieten Betrüger besonders auf Onlinemarktplätzen Produkte an, die sie gar nicht besitzen – und schicken deshalb auch nie etwas ab.

Unser Sicherheitstipps

Sie können das: Sorgenlos online shoppen

Keine Sorge – Shoppen im Netz soll Ihnen auch weiterhin Spass machen. Man wird nicht in jedem Fall sofort Opfer von Internetbetrug. Lohnenswert ist es immer, wenn Sie Unterlagen zu Ihren Käufen und Transaktionen aufbewahren. Sichern Sie Bestellbestätigungen und Quittungen als PDF auf Ihrem Computer oder machen Sie Screenshots der Käufe.

Denn: Betrüger lauern überall, auch im Web. Setzen Sie auf vertrauenswürdige Onlineshops und wählen Sie sichere Zahlungsmethoden. Zudem empfehlen wir, diese Tipps zum Schutz vor Betrugsversuchen zu beachten.

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