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Erstellt am 11.01.2021

Für Familien, Singles oder Paare: fünf Gründe für die private Vorsorge

Warum eigentlich sind der individuelle Geldaufbau und die Absicherung von Angehörigen im Rahmen der privaten Vorsorge so wichtig – und zwar in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen? Unsere Beispiele zeigen es.

Zu wissen, dass das finanzielle Polster im Alter gross genug sein wird und dass die Liebsten und man selbst finanziell gut abgesichert sind, ist beruhigend. Die Familie Moser, der Single Pino sowie das Paar Petra und Tim machen sich deshalb Gedanken darüber, welche Bedürfnisse ihnen besonders wichtig sind. 

Familie Moser: Im vierköpfigen Haushalt der Familie Moser ist Mutter Joana seit vier Jahren die Hauptverdienerin. Sie und ihr Mann Leo möchten, dass der Familie genügend Geld zur Verfügung steht, falls einem der beiden Elternteile etwas zustossen sollte oder jemand krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr arbeiten kann. So rechnen sie zum Beispiel aus, was es bedeuten würde, wenn der Lohn von Joana nicht mehr voll ausgezahlt wird, aber auch, was es kosten würde, die Kinderbetreuung extern zu organisieren. Und sie haben noch ein Anliegen: Die Mosers wollen es im Alter einmal «gut haben», trotz aktueller Vorsorgelücken, weil Joana aufgrund ihrer Mutterschaftsurlaube und eines Zweitstudiums länger nicht berufstätig war und Leo Teilzeit arbeitet. 

Pino: Der 30-Jährige ist Single. Im nahen Freundeskreis hat er miterlebt, was es gerade auch finanziell bedeutet, wenn man erkrankt und bei der Arbeit für lange Zeit ausfällt. Gegen dieses Risiko will er sich unbedingt absichern. Gleichzeitig möchte Pino auch Steuern sparen und Geld für später auf die Seite legen.

Petra und Tim: Schon seit zehn Jahren gehen sie zu zweit durchs Leben. Petra und Tim sind beide um die vierzig, arbeiten sehr viel und haben Grosses vor: Sie möchten nach ihrer Pensionierung die Hälfte des Jahres in ihrem Ferienhäuschen am Mittelmeer verbringen. Und Tim will dafür sorgen, dass Petra dieses Häuschen behalten kann, auch wenn ihm etwas zustossen sollte. 

Darum ist die private Vorsorge so wichtig

Die Familie Moser, Pino sowie Petra und Tim leben ganz unterschiedlich, aber etwas haben sie gemeinsam: Sie haben erkannt, dass sie das Heft über die private Vorsorge (3. Säule) selbst in die Hand nehmen müssen, wenn sie für ihre Zukunft ausreichend vorsorgen und sich und ihre Angehörigen absichern wollen – und zwar aus den folgenden Gründen:

Grund 1: Weil die Renten der AHV und der Pensionskasse im Alter nicht den vollen Bedarf decken

Da die Gelder aus der 1. und 2. Säule nicht ausreichen, um im Alter den gewohnten Lebensstandard beibehalten zu können, wird die private Vorsorge in der 3. Säule immer wichtiger. Insbesondere auch, wenn wie bei Joana und Leo Moser längere Auszeiten aufgrund von Mutterschaftsurlaub, eines Zweitstudiums oder Teilzeitarbeit, aber auch wegen eines Auslandsaufenthalts oder aufgrund einer Scheidung hinzukommen. Mit dem individuellen Geldaufbau im Rahmen der privaten Vorsorge (3. Säule) trägt man dazu bei, Lücken zu schliessen. 

Grund 2: Weil Krankheit oder Unfall auch Lohneinbussen verursachen

Im Erwerbsleben sind Unterbrüche oder Abbrüche aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls leider keine Seltenheit. Dies hat Pino miterlebt. Zu den gesundheitlichen Problemen kommen nach längerer Absenz vom Job die finanziellen hinzu. Denn oft reichen die Leistungen aus der staatlichen (1. Säule) und der beruflichen Vorsorge (2. Säule) nicht aus, um den Verdienstausfall zu kompensieren. Eine Erwerbsunfähigkeits-Versicherung hilft, die finanziellen Lücken bei Krankheit oder Unfall zu schliessen, um so den finanziellen Verpflichtungen auch bei Erwerbsunfähigkeit nachkommen zu können. Sie kann im Rahmen der 3. Säule, in der freien Vorsorge (3b) oder der steuerbegünstigten, gebundenen Vorsorge (3a) abgeschlossen werden. 

Grund 3: Weil mit einem Schutz im Todesfall zumindest die Geldsorgen gelindert werden können

Man mag nicht einmal daran denken. Aber eigentlich ist man es seinen Nächsten schuldig, sich die folgenden Fragen zu stellen: «Welche finanziellen Folgen hätte es, wenn ich sterben würde?», «Welche Mittel hätten meine Liebsten dann zur Verfügung, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten?», «Würden diese Mittel ausreichen, um ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen?» Die Lösung für diese Fragestellungen könnte der Abschluss einer Todesfallversicherung sein, bei der die individuellen Bedürfnisse der Hinterbliebenen berücksichtigt werden können. Sie ergänzt im Todesfall die Leistungen der staatlichen und beruflichen Vorsorge und ermöglicht es, zumindest die Geldsorgen zu lindern. Die Todesfallversicherung kann im Rahmen der 3. Säule, in der freien Vorsorge (3b) oder der steuerbegünstigten, gebundenen Vorsorge (3a) abgeschlossen werden.

Grund 4: Weil man mit der privaten Vorsorge auch Steuern spart

Wer in der gebundenen Vorsorge, der Säule 3a, spart oder sich versichern lässt, kann Steuern sparen, weil die Prämie vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden kann. Das gesetzliche Maximum der abziehbaren Beträge pro Jahr liegt für Personen, die einer beruflichen Vorsorgeeinrichtung der zweiten Säule angeschlossen sind, aktuell bei CHF 6’883.– und für Erwerbstätige, die keiner solcher Einrichtung angeschlossen sind, bei bis zu 20 % des steuerpflichtigen Nettoerwerbseinkommens, im Maximum CHF 34’416.–.

Wie viel Steuern Sie mit der Säule 3a sparen können, zeigt Ihnen unser Steuerrechner.

Die Vorsorgelösung, die zu jedem Leben passt

Um die individuellen Wünsche bezüglich der privaten Vorsorge zu erfüllen, stehen unterschiedliche Lösungen zur Verfügung. Besonders flexibel ist die Spar-Lebensversicherung «Vorsorgeplan SmartFlex»: Je nach Bedürfnis kann die oder der Versicherte das Vorsorgesparen und die Absicherung von Erwerbsunfähigkeit und/oder Tod in einem Paket kombinieren. Zudem kann frei gewählt und jederzeit angepasst werden, welcher Teil der Sparprämie festverzinst (regulatorisch gesichertes Sicherheitsguthaben) oder renditeorientiert in Aktienfonds (Ertragsguthaben) angelegt werden soll. 

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