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Erstellt am 12.11.2018

Drei Faustregeln fürs Haushaltsbudget

Die grössten finanziellen Aufwände eines Schweizer Haushalts sind für gewöhnlich Wohnen, Steuern und Kosten für Lebensmittel und die Krankenkasse. Mit drei einfachen Faustregeln behalten Sie Ihr Budget im Griff.

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Bei der Budgetplanung verlieren viele Menschen schnell mal den Überblick. Dabei gibt es drei ganz einfache Faustregeln, die Sie beachten sollten:

  1. Rund 60% der Einnahmen sind für monatliche Fixkosten zu reservieren (Wohnen, Steuern, Krankenkasse).
  2. Die Wohnkosten sollten nicht mehr als ein Drittel des verfügbaren Einkommens betragen.
  3. Für Lebensmittel für einen Erwachsenen sollten pro Monat CHF 350.– einkalkuliert werden. Pro Kind die Hälfte.

Zum Jahresbeginn das Budget planen und zusätzlich sparen

Ein Budget zu erstellen, bedeutet Aufwand, der sich jedoch für Ihre Finanzen lohnt. Erstellen Sie Ihr Budget mit E-Cockpit und sparen Sie zusätzlich mit dem E-Kässeli, einem Spar- oder E-Sparkonto und einem Vorsorgekonto 3a.

  • E-Cockpit erfasst sämtliche Transaktionen und teilt sie vordefinierten Kategorien zu. Per Mausklick sehen Sie jederzeit, wie viel Geld Sie für welchen Ihrer Budgetposten ausgegeben haben: E-Cockpit stellt diese für Sie persönlich als Kuchendiagramm dar. So haben Sie jederzeit den Überblick darüber, wie viel Geld Sie für den aktuellen Monat noch übrig haben. Zudem können Sie mit der Volltextsuche alle Ausgaben rasch finden, umbenennen und Sparziele festlegen. Sobald Sie diese erreicht haben, können Sie sich via E-Mail oder SMS darüber informieren lassen.

  • Richten Sie sich ein E-Kässeli ein. Damit lässt sich finanziell etwas auf die Seite legen, ohne dass es ins Gewicht fällt: Wann immer Sie mit der PostFinance Card bezahlen, wird der abgebuchte Betrag wahlweise auf den nächsten Franken oder auf die nächsten CHF 10.– aufgerundet. Die jeweilige Rundungsdifferenz können Sie sich einem Ihrer Konten gutschreiben lassen – oder auf das Geschenksparkonto Ihres Neffen. So sparen Sie regelmässig einen Betrag.

  • Richten Sie einen Dauerauftrag von Ihrem Privatkonto auf ein Spar- oder E-Sparkonto ein. So sparen Sie regelmässig und müssen nicht jeden Monat daran denken, Geld vom Privatkonto auf das Spar- oder E-Sparkonto zu überweisen. Die Zinsen der Sparkonten sind höher als die eines Privatkontos. Die Überweisung des Sparbetrags erfolgt am besten gleich nach der Lohnzahlung.

  • Mit der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) bauen Sie Vermögen auf, und zwar steuerprivilegiert. Erwerbstätige mit BVG-Pensionskasse dürfen jährlich bis zu CHF 6’768.– einzahlen, selbstständig Erwerbende 20% des Erwerbseinkommens bis maximal CHF 33’840.– pro Jahr (Stand: 2018). Das eingezahlte Geld kann vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Sie zahlen keine Vermögenssteuer auf dem Vorsorgeguthaben, und Zins- sowie Kapitalerträge sind einkommens- und verrechnungssteuerfrei. Ergänzend oder alternativ zur festverzinslichen Kontoeinlage können Sie Ihr Vorsorgeguthaben ganz oder teilweise in Vorsorgefonds investieren und profitieren so vom Zinseszinseffekt.

Der persönliche Finanzplan – so gehts

Ein Budget zu erstellen, bedingt ein bisschen Zahlenakrobatik und Disziplin. Folgende vier Schritte helfen Ihnen bei der Budgetplanung.

Schritt 1: Stellen Sie Ihre Einnahmen zusammen

Die Angaben dazu finden Sie in Lohnausweisen oder in Ihrer letzten Steuererklärung.

Schritt 2: Stellen Sie Ihre Kosten zusammen

Beachten Sie neben den monatlichen Ausgaben auch jene, die nur einmal im Jahr, halb- oder vierteljährlich fällig werden. Beispiele dafür sind etwa Versicherungsprämien, Halbtaxabo und Steuern. Nutzen Sie dafür E-Cockpit, das Ihnen im Handumdrehen den Überblick über Ihre Finanzen verschafft. Oder Sie prüfen Ihre Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnung.

Schritt 3: Erstellen Sie eine möglichst vollständige Liste Ihres persönlichen Budgets

Denken Sie bei Ihrer Budgetplanung auch an Fixkosten, die nicht monatlich anfallen – wie den Service fürs Auto, allfällige Arztbesuche oder Ferien – und berechnen Sie, wie viel Sie dafür monatlich zur Seite legen sollten.

Schritt 4: Ziehen Sie Ihre Ausgaben von Ihren Einnahmen ab

Resultiert ein Minus, überprüfen Sie jeden Ausgabenposten auf sein Sparpotenzial und rechnen Sie neu. Im Artikel «Unnötige Ausgaben, die Sie mit einem Budget in den Griff bekommen» finden Sie ein paar Anhaltspunkte dazu. Nur mit einem Überschuss können Sie Reserven bilden und sich für Unvorhergesehenes (z.B. Bussen, Unfälle, Familiennotfälle) absichern.

Die vier wichtigsten Tipps für Ihre Finanzen

  1. Behalten Sie Ihr Budget im Auge, überprüfen Sie es von Zeit zu Zeit und passen Sie Ihre Budgetplanung falls nötig an. Dank E-Cockpit ist das jederzeit und ganz einfach per Mausklick möglich.
  2. Trennen Sie Ausgaben und Sparbeträge voneinander und richten Sie zu Ihrem Privatkonto auch ein Spar- oder E-Sparkonto ein, auf das Sie Ihre Sparbeträge mit einem Dauerauftrag einzahlen.
  3. Erfassen Sie einen monatlichen Dauerauftrag für die Steuern und teilen Sie dafür den zu erwartenden Steuerbetrag durch 12 (oder noch besser durch 11) und ziehen Sie dieses Geld am Ende jedes Monats automatisch von Ihrem Lohnkonto ab.
  4. Richten Sie einen variablen Dauerauftrag ein und lassen Sie sich Ende Monat das übrige Geld auf dem Lohn- und Haushaltskonto automatisch auf Ihr Spar- oder E-Sparkonto überweisen.
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