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Erstellt am 02.10.2019

Welcher Vorsorgefonds passt zu meiner Lebenssituation? Ein Vergleich lohnt sich

Sie möchten fürs Alter sparen, liebäugeln mit einem Vorsorgefonds, aber wissen noch nicht, welcher zu Ihnen passt? Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist der Aktienanteil. Wie hoch dieser sein kann, hängt immer von der persönlichen Lebenssituation ab. Das zeigen auch die vier Beispiele von Reto, Alice, Lisa und David.

Vorsorgefonds bieten die Chance auf langfristig höhere Renditen, als dies aktuell bei verzinsten Freizügigkeits- und Vorsorgekonten der Fall ist. Um auf die unterschiedlichen Sparbedürfnisse der Anlegerinnen und Anleger einzugehen, gibt es verschiedene Arten von Vorsorgefonds. Ein sorgfältiger Vergleich lohnt sich. Achten Sie dabei insbesondere auf den Aktienanteil. Bei PostFinance variiert dieser zwischen 25%, 45%, 75% und 100%. Als Faustregel gilt: Je mehr Zeit Sie mitbringen, um zu sparen, und je risikofähiger und risikofreudiger Sie sind, desto höher kann grundsätzlich der Aktienanteil des Vorsorgefonds sein. Reto, Alice, Lisa und David haben sich bereits für einen Vorsorgefonds entschieden. Erfahren Sie hier, was sie zu ihrer Wahl bewogen hat. 

Deshalb entschied sich Reto für einen Vorsorgefonds mit 25% Aktienanteil

Reto, 55 Jahre, Koch

  • Anlegerprofil: Vorsichtig
  • Anlagehorizont: 10 Jahre
  • Sparziel: Finanzielle Absicherung
  • Anlage: Vorsorgefonds mit Aktienanteil 25%

«Vor meinem 55. Geburtstag ist mir bewusst geworden, dass ich mich jetzt endlich besser um meine Vorsorge kümmern muss. Mit der AHV und der Pensionskasse kommt nach der Pensionierung bereits ein anständiger Betrag zusammen. Aber es könnte noch etwas mehr sein. Von Berufes wegen bin ich selbstständiger Koch und experimentiere gerne in der Küche. Aber beim Thema Geld gehöre ich zu den vorsichtigen Typen. Gerade weil es mir wichtig ist, meine Frau und mich finanziell im Alter besser abzusichern. Da unsere Kinder ausgezogen sind, werde ich ab jetzt wieder etwas mehr Geld beiseitelegen können. Zudem habe ich mich dazu entschlossen, einen Teil des Geldes, das aus früheren Zeiten als Angestellter auf einem Freizügigkeitskonto lagert, in einen Vorsorgefonds zu investieren. Gewählt habe ich einen Vorsorgefonds mit einem Aktienanteil von 25%. Dieser lässt mich ruhig schlafen, aber auch von einer höheren Renditechance träumen.»

Warum die Wahl von Alice auf den Vorsorgefonds mit 45% Aktienanteil fiel

Alice, 59 Jahre, Psychologin

  • Anlegerprofil: Risikofreudig
  • Anlagehorizont: 5 Jahre
  • Sparziel: Chancen nutzen
  • Anlage: Vorsorgefonds mit Aktienanteil 45%

«Mein Name ist Alice, ich bin 59 Jahre alt, Psychologin und lebe allein. Viele sagen mir: Du stehst ja schon kurz vor dem Ausstieg aus dem Berufsleben und musst jetzt nichts Neues mehr anpacken – schon gar nicht, wenn es ums Thema Vorsorge geht. Ich habe da meine eigene Meinung. Ich war schon immer unternehmenslustig und risikofreudig. Klar hätte ich mein Erspartes auch auf dem Vorsorgekonto 3a liegen lassen können. Aber ich möchte gerne noch die Chance haben, bei meiner Vorsorge ein kleines bisschen mehr zu profitieren. Darum habe ich mich – ganz nach dem Motto «Wer nicht wagt, der nicht gewinnt» – für einen Vorsorgefonds mit einem Aktienanteil von 45% entschieden und darin einen Teil meines Vorsorgekapitals investiert.»

Weshalb Lisa einen Vorsorgefonds mit einem Aktienanteil von 75% bevorzugt

Lisa, 44 Jahre, Pflegefachfrau

  • Anlegerprofil: Ausgewogen
  • Anlagehorizont: 20 Jahre
  • Sparziel: Sich im Alter Extras leisten können
  • Anlage: Vorsorgefonds mit Aktienanteil 75%

«Von selbst hätte ich das Vorsorgethema nicht angepackt. Ich bin 44 Jahre alt, arbeite als Pflegefachfrau, und bis zu meiner Pensionierung dauert es noch ganze 20 Jahre. Aber meine beste Freundin redet dauernd darüber, wie wichtig es ist, im Alter genügend Geld zu haben, und dass man selbst etwas für die Vorsorge tun muss. Nun ja, ich habe zwar immer mal wieder etwas auf ein Sparkonto eingezahlt, aber dieses wirft ja schon lange keine Zinsen mehr ab. Nun habe ich mich beraten lassen, und mir ist empfohlen worden, ein Vorsorgekonto 3a zu eröffnen und einen Teil meines Ersparten in einen Vorsorgefonds zu investieren. Es wäre natürlich schön, wenn ich mir daraus im Alter das eine oder andere Extra gönnen könnte. Um diesem Sparziel näher zu kommen, habe ich mich für eine ausgewogene Anlagestrategie entschieden und in einen Vorsorgefonds mit einem Aktienanteil von 75% investiert.» 

Darum wählte David den Vorsorgefonds mit 100% Aktienanteil

David, 28 Jahre, Projektleiter

  • Anlegerprofil: Risikofreudig
  • Anlagehorizont: 37 Jahre
  • Sparziel: Im Alter auf nichts verzichten müssen
  • Anlage: Vorsorgefonds mit Aktienanteil 100%

«Ich bin David, 28-jährig und arbeite als Projektleiter in einem grossen Unternehmen. Im nächsten Jahr werde ich ein internationales Projekt übernehmen und dann noch weniger Zeit haben, die Dinge des Alltags zu organisieren. Da mir meine Eltern immer wieder wegen der Vorsorge im Alter in den Ohren liegen, habe ich das Thema nun angepackt. Denn ob meine Generation später überhaupt noch eine AHV-Rente kriegt, weiss man ja wirklich nicht. Also habe ich online recherchiert und bin auf Vorsorgefonds gestossen. Mir gefällt die Idee, dass ich das Geld nicht einfach auf einem Konto bunkere, sondern dass es für mich arbeitet. Da ich ein junger, risikofreudiger Anleger bin, habe ich mich nach einem persönlichen Beratungsgespräch für einen Vorsorgefonds mit einem Aktienanteil von 100% entschieden. Wenn die Kurse mal fallen sollten, bereitet mir dies keine Kopfschmerzen. Denn ein langer Anlagehorizont erlaubt es mir, Verluste auch mal auszusitzen und auf bessere Zeiten zu warten.» 

Welcher Vorsorgefonds passt zu Ihnen?

Jeder Anleger ist individuell, und die oben vorgestellten Profile bilden einzelne Meinung beispielhaft ab. Vor dem Anlegen sollte sich jeder Kunde beraten lassen. Jede Anlage birgt unabhängig vom Anlagehorizont auch gewisse Risiken, die beachtet werden sollten. 

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