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Erstellt am 19.03.2018

Verschaffen Sie sich Überblick im Gebührendschungel

Anlegen ohne hohe Kosten – wer sich dafür entscheidet, Geld anzulegen, fragt nicht nur nach Rendite, sondern schnell auch nach den Kosten. Zu Recht: Für den Kauf und den Verkauf sowie die Verwaltung von Geldanlagen fallen nämlich Gebühren an. Sich Orientierung zu verschaffen ist aber einfacher, als es scheint.

Wertschriftenhandel: Depot, Courtagen und Titeltransferkosten

Wer sich für eine Geldanlage in Wertpapiere (zum Beispiel Aktien) entscheidet, benötigt für den Handel ein Depot bei einer Bank. Auf diesem Depot sind Ihre Wertschriften hinterlegt, ähnlich wie das Geld, das auf Ihrem Privatkonto liegt. Für die Depotführung fallen in der Regel jährliche Gebühren an.

Wenn Sie Wertschriften kaufen und verkaufen, bezahlen Sie dafür eine Courtage. Ihre Bank erhält diese Gebühr, damit sie den Kauf und Verkauf Ihrer Wertschriften abwickelt. Die Höhe der Courtage ist abhängig von der Auftragsgrösse und dem Börsenplatz, an dem Sie handeln.

Möchten Sie Ihr Wertschriftendepot von einer Bank oder Plattform zu einer anderen transferieren, fallen dafür sogenannte Titeltransferkosten an.

Die Kosten für Depotführung, Courtagen und Titeltransfer sind überall unterschiedlich – erkundigen Sie sich. Meist sind Informationen und Angaben auch online zu finden.

Fonds: Depot, Ausgabekommissionen, Rücknahmegebühren und Verwaltungskosten

Auch wer in Fonds anlegen möchte, braucht ein Depot und entrichtet dafür möglicherweise Gebühren.

Wenn Sie Anteile an einem Fonds, beispielsweise einem Obligationen- oder Aktienfonds, kaufen (zeichnen), fällt eine Ausgabekommission an. Die Höhe dieser Kommission ist abhängig davon, wie viel Geld Sie in den Fonds investieren, und wird in Prozent angegeben. Das Gleiche gilt allenfalls, wenn Sie einen Fondsanteil verkaufen (Rücknahmekommission).

Neben diesen «direkten Kosten» fallen für Fonds auch «indirekte Kosten» an: Im Gegensatz zu einer Aktie oder einer Obligation wird ein Fonds von einer Fondsgesellschaft verwaltet. Diese stellt die Wertpapiere in Ihrem Fonds zusammen und bewirtschaftet sie. Dazu kommen die Depotbankkommissionen, also die Depotgebühren der Bank, auf der das komplette Fondsvermögen liegt, sowie Kosten für die Erstellung von Factsheets und anderen Fondsinformationen. Zusammengefasst werden diese Kosten in der «Total Expense Ratio» (TER). Belastet wird die TER dem Fondsvermögen. Sie als Kunde bezahlen diese TER somit nicht direkt, sondern die Performance Ihres Fonds wird automatisch um diese TER gekürzt. Das bedeutet, dass bei zwei absolut gleichen Fonds, die aber eine unterschiedlich hohe TER haben, derjenige Fonds mit der höheren TER die tiefere Performance liefern wird. Die TER wird als Prozentwert angegeben, den Sie auf dem Factsheet finden.

Auch bei Fonds unterscheiden sich die Kosten für Depot und Ausgabe. Nehmen Sie sich die Zeit und informieren Sie sich online zum Thema Gebühren. Ein Vergleich lohnt sich!

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