24.05.2018

Welche gängigsten Obligationen-Arten gibt es?

Wir zeigen die wichtigsten Formen von Anleihen im Überblick.

Was eine Obligation – auch Anleihe genannt – grundsätzlich ist, erklären wir im Artikel «Was sind Obligationen?». Neben den Standardobligationen gibt es aber ganz unterschiedliche Arten von Obligationen und eine Vielzahl an Titeln. Alleine an der Schweizer Börse SIX sind mehrere Tausend Obligationen gelistet, laufend kommen neue hinzu. Diese unterscheiden sich primär darin, wer der jeweilige Emittent ist, wie sie verzinst sind und wie und wann die Anleger den investierten Betrag wieder zurückerhalten.

Wandelanleihen

Wandelanleihen, auch Convertible Bonds genannt, können in einem festgelegten Zeitraum in Beteiligungen, zum Beispiel Aktien, umgewandelt werden. Damit bestehen Convertibles aus einem Obligationsteil und einer Option. Da die Möglichkeit zur Umwandlung ein Mehrwert für den Anleger sein kann, sind Wandelanleihen meist etwas tiefer verzinst, respektive mit dem tieferen Zins wird die Option finanziert. Dafür bestehen bei steigenden Aktienkursen Kursgewinnchancen.

Zero-Bonds

Null-Coupon-Anleihen, oder Zero-Bonds, heissen so, weil keine laufende Verzinsung vorgesehen ist. Dafür ist ihr Ausgabekurs tiefer als der Rückzahlungskurs. Anlegerinnen und Anleger erhalten also nur eine einzige Auszahlung am Ende der Laufzeit. Dies kann zum Beispiel eine Anleihe sein, die Anleger für CHF 9’500.– kaufen können und bei der sie am Ende der Laufzeit jedoch CHF 10’000.– ausbezahlt bekommen.

Floater

Floater, auch Floating Rate Notes genannt, sind Anleihen mit einem variablen Zinssatz. Dieser wird in regelmässigen Abständen an das aktuelle Zinsniveau angepasst. Das heisst, die periodischen Zinszahlungen variieren in der Höhe. Am Ende der Laufzeit wird der Nominalbetrag zurückbezahlt.

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